Von Jochen Mai // 6 Kommentare

Mistkerl! – Woran Sie erkennen, dass Ihr Boss böse ist

EvilDas Verhältnis zwischen Chef und Mitarbeitern ist zuweilen ambivalent. Vor allem hat es enorme Auswirkungen auf das Betriebsklima. Wenn Angestellte über ihren Boss klagen, führt das nicht selten zu atmosphärischen Störungen, die auf Leistung, Produktivität, Krankenstand und Fluktuation ausstrahlen.

Die Wahrheit ist aber leider auch: Wer seine Mitarbeiter tyrannisiert, mies behandelt sowie in Angst und Schrecken versetzt, macht Karriere. Sogar besonders schnell. Das jedenfalls wollen Anthony Don Erickson, Ben Shaw und Zha Agabe von der australischen Bond Universität herausgefunden haben. Laut ihrer Studie sagten 64,2 Prozent der von ihnen Befragten, dass fiesen Chefs nicht nur nichts passiere – sie profitieren sogar von ihrem Verhalten.

Soweit, so schlecht und so bekannt. Deutlich spannender wird es bei der Frage: Woran erkennen Sie, dass Sie eine fiese Führungskraft haben? Ein kleiner Selbsttest mit typischen Indizien für einen bösen Boss:
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Job, Test 6
Von Jochen Mai // 4 Kommentare

Giftsp(r)itze – Gib einem Menschen Macht…

Mein Chef ist ein Widerling, ein richtiges Ekel. Ständig gibt er erratische Anweisung, alles will er kontrollieren, nie ist er zufrieden. Er schimpft, poltert, schreit, ist ungerecht und kritikunfähig. Ich glaube sogar, er ist inkompetent. Was macht man da?

Was du da beschreibst, ist ein tyrannischer Manager, der pures Gift ist – für Arbeitsklima und Motivation. Eine echte Giftspritze, oder wie die Angelsachsen das nennen: ein Toxic Boss. Leider gibt es nur eine sinnvolle Empfehlung, wie man mit einem solchen Chef umgehen sollte: Hau ab! Wechsle die Abteilung oder das Unternehmen. In der Regel ist es völlig aussichtslos, einen solchen Miesepeter umzuerziehen. Und je länger du bleibst, desto schlechter für dich. mehr

Essay, Job 4
Von Jochen Mai // 17 Kommentare

Chefsache – Der Boss in Zahlen*

  • Vier von fünf deutschen Managern arbeiten mehr als 50 Stunden pro Woche, 96 Prozent arbeiten auch am Wochenende.
  • Nahezu 90 Prozent der deutschen Führungskräfte leiden unter Stress.
  • 87 Prozent setzen auf den Ausgleich durch Familienleben und Partnerschaft, 70 Prozent dagegen auf Schlaf.
  • 59 Prozent der deutschen Vorgesetzten vertrauen ihren Mitarbeitern, aber nur 53 Prozent der Deutschen vertrauen ihren Chefs. Ihren Kollegen vertrauen hingegen 68 Prozent der Mitarbeiter.
  • 75 Prozent der Manager geben zu, mit Hilfe von E-Mails ihre Geschäftspartner oder Kollegen zu belügen.
  • Jede zweite Führungskraft beklagt inzwischen ein schlechtes Gewissen im Job. Jeden zehnten Manager quält das Gewissen einmal pro Woche.
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Job, Studie 17
Von Jochen Mai // 4 Kommentare

Sag was! – 10 Dinge, die Mitarbeiter an Chefs nerven

Das Verhältnis zwischen Chef und Mitarbeitern ist zuweilen ambivalent. Vor allem hat es enorme Auswirkungen auf das Betriebsklima. Wenn Angestellte über ihren Boss klagen, führt das nicht selten zu atmosphärischen Störungen, die auf Leistung, Produktivität, Krankenstand und Fluktuation ausstrahlen. mehr

Job, Liste 4
Von Jochen Mai // 10 Kommentare

Vorsicht, bissiger Mund! – Anleitung zum Gemeinsein

Fängt gut an: „Stört es Sie, wenn ich mich ein bisschen zurücklehne? Sie haben Mundgeruch, ziemlich üblen sogar“, sagte Multimillionär Donald Trump zu Talkmaster Larry King während einer Livesendung auf CNN. So beginnen große TV-Shows. Karrieren aber auch. Es gibt manchen erfolgreichen Weg, um nach ganz oben zu gelangen. Der andere ist, ein richtiges Ekel zu sein. Nicht selten scheint das Glück gerade mit den rücksichtslosen Widerlingen zu sein, die wie Mähdrescher völlig schmerzfrei durch ihre Umwelt pflügen und unbarmherzig alles und jeden rasieren, der sich ihnen in den Weg oder dumme Fragen stellt. Welchen Weg man wählt, bleibt letztlich eine Persönlichkeitsfrage. So jedenfalls geht Gemeinsein (.pdf): mehr

Essay, Job 10
Von Jochen Mai // 5 Kommentare

Gemein gewinnt – Wieso Fieslinge Erfolg haben

Es gibt viele gute Wege auf den Chefsessel. Der andere ist, ein Ekel zu sein. Nicht selten werden ausgerechnet die rücksichtslosen Widerlinge befördert, die wie Mähdrescher durch ihre Umwelt pflügen und alles und jeden rasieren, der sich ihnen in den Weg stellt. So unangenehm das auch ist – Fieslinge haben vor allem zwei Talente, die ihnen das Leben erleichtern: Sie sind unabhängig von der Meinung anderer und beherrschen die Kunst der Manipulation. Ob man die folgenden Kunstgriffe anwendet, ist letztlich eine Frage der Persönlichkeit und Arbeitsethik. Aber selbst jenen, die sie ablehnen, hilft die Kenntnis darüber, sich künftig vor Fieslingen zu schützen. So also geht Gemeinsein: mehr

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen