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Gehaltstrick – Wer viel verdienen will, sollte irrwitzig viel verlangen

Mehr Geld verdienen? Das geht ganz einfach: Pokern Sie hoch! Kein Scherz. Glaubt man einer Studie von Todd Thorsteinson von der Universität von Idaho, dann hat bei Gehaltsverhandlungen eine anfangs genannte Zahl – egal, wie irrwitzig sie ist – enormen Einfluss auf das später tatsächlich vereinbarte Gehalt.

Insgesamt wurden 206 Probanden für das Experiment gebeten, einem fachlich attraktiven Bewerber ein Gehaltsangebot zu machen. Dabei bekamen sie zuvor natürlich seinen Lebenslauf zu sehen – und drei unterschiedliche Versionen von dessen Gehaltsvorstellungen: ein realistisches Szenario, bei dem der Bewerber offenbarte, er habe bislang 29.000 Dollar per anno verdient und zwei offensichtlich nicht ernst gemeinte. mehr

Job, Studie 3
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Dilemma – Kann man Kreativität verhindern, indem man sie fordert?

Das ist jetzt eher so eine These, mehr noch eine Frage: Kann es sein, dass der beste Weg, Kreativität zu verhindern, der ist, selbige zu fordern?

Wie ich darauf komme? Nun, wenn man sich anschaut, wann und wo große, kreative Ideen und Erfindungen entstanden sind, dann meist aus der Not heraus. Das Rad zum Beispiel wurde irgendwann erfunden, weil die Menschen es leid waren, schwere Dinge hinter sich herzuschleifen. Für die Innovation der Glühbirne ging Thomas Thomas Alva Edison irgendwann ein Licht auf, weil Kerzen und offenes Feuer nicht nur schmutziger und gefährlicher sind, sondern weil die Leute keine Lust mehr hatten im Dunkeln zu sitzen, zu lesen oder sonstwas zu machen. Kurzum: Not macht erfinderisch. mehr

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Drei fiese Fehler, die jeder Boss gemacht haben sollte (um daraus zu lernen)

  1. Nicht zuhören können. Zuhören zu können ist womöglich die mächtigste Eigenschaft eines Managers. Wer seinen Mitarbeitern zuhört, erfährt mehr und kann bessere Entscheidungen treffen; er gibt anderen das Gefühl, respektiert und gewertschätzt zu werden und hilft sich selbst dabei, sich besser zu fokussieren. Wer immer nur alles besser weiß, bleibt womöglich bloß eine Windmaschine. Kurz: Es ist kein Fall bekannt, dass sich jemand um Kopf und Kragen zugehört hätte. Was das Reden anbelangt, schon eher.
  2. Jedem gefallen wollen. Manager sollten nicht versuchen, einen Sympathiewettbewerb zu gewinnen. Das gelingt ohnehin nicht. Überdies ist ständige Harmoniesucht eher schädlich für das Betriebsklima. In einer Arbeitswelt, die immer stärker auf Teamplay, Kommunikation und Kreativität basiert, ist ehrliches Feedback unverzichtbar. Wie sollen sich die Leute sonst entwickeln können? Und wenn die spüren, dass ihr Chef das aus Verantwortungsgefühl und mit dem aufrichtigen Wunsch, sie zu fördern tut, werden sie sich verbessern.
  3. Nicht um Hilfe bitten. Wer nie Hilfe benötigt, ist entweder Gott oder ein törichter Narr. Denn scheitert man womöglich nicht nur unnötig und aus falschem Stolz – man bringt sich auch um einen (gemeinsamen) Erfolg. Denn gegenseitige Hilfeleistungen festigen zwischenmenschliche Bande. Zudem gehört es zum Reifen dazu, mit seinen Unzulänglichkeiten professionell umzugehen. Und es ist eine Mär, dass Führungskräfte, die um Hilfe bitten, weniger respektiert werden. Das Gegenteil stimmt.
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Land der Ideen – Wie innovationsfreudig sind die Deutschen?

Denkblase BirneDass Innovationen wichtig sind, um im Wettbewerb zu bestehen, wird ja immer wieder gerne betont – besonders vom Management. Aber wie viel davon ist lediglich medienkompatibles Blabla und wie viel echte Überzeugung, der auch Taten folgen? Wie heißt es so treffend in der Bibel: „An den Früchten werdet ihr sie erkennen…“

Also schauen wir auf die Früchte, beziehungsweise auf eine Studie des Hernstein Instituts, das diesen Fragen nachgegangen ist und untersucht hat wie sich die Innovationsfreudigkeit der Unternehmen gerade in turbulenten Zeiten darstellt. Denn gerade wenn der Druck von außen wächst, wird immer wieder empfohlen, Innovationen erst recht verstärkt voranzutreiben.

    Doch wie sieht die Realität aus?

Gerade mal jedes zweite Unternehmen (53 Prozent) fördert derzeit verstärkt Innovationen. Das ist nicht viel, aber im vergleich zu den Unternehmen in Österreich und der Schweiz schon eine ganze Menge. Dort versucht man das Innovations-Niveau allenfalls zu halten. Siehe Tabelle: mehr

Job, Studie 3
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Meisterarbeit – Wann man sich von seinem Mentor trennen sollte

„Irgendwie komme ich mit meinem Mentor nicht mehr klar. Kann ich mich von ihm trennen?“

„Willkommen im Club! Das Verhältnis von Mentor und Mentee ist nicht selten ein ambivalentes – oder gar gefährliches. Die Idee ist im Kern gut: Zwischen einer jungen, vielversprechenden Führungskraft (Mentee) und einem erfahrenen (Ex-)Manager (Mentor) wird eine Art Patenschaft geschlossen. Der Mentor übernimmt dabei verschiedene Aufgaben eines Ratgebers, der etwa Werte, Arbeitsweisen und Führungsstile für die jeweilige Organisation oder das Unternehmen an seinen Protegé vermittelt. Oft schlüpft er dabei auch in die Rolle eines Coachs, der seinen Schützling in Karrierefragen berät. Soweit die Theorie. Geht das gut, kann ein Mentor die Karriere seines Schützlings enorm und positiv beeinflussen. Er kann seinen Mentee aber auch blockieren, und je nachdem wie das Verhältnis endet auch demontieren. Doch zurück zu deiner Frage: Wie äußert sich das Nicht-klar-kommen konkret?“ mehr

Essay, Job 2
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Gären statt Brüten – Regeln fürs Ideenmanagement

Eine Umfrage der Universität St. Gallen unter Schweizer Ingenieuren kommt zu dem Ergebnis: 76 Prozent der Befragten bekommen ihre Geistesblitze nicht am Arbeitsplatz, sondern im Urlaub, beim Zähneputzen oder Spazierengehen. Der Trick ist: Seine Gedanken nicht linear in eine Art Gedankentunnel zu zwingen, sondern ihnen frei Lauf zu lassen, zu assoziieren – womöglich aber auch seine linke Gehirnhälfte mit Laufen oder Putzen zu beschäftigen, damit die kreative rechte spinnen kann. mehr

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen