Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Fertig mit 40? – Machen Sie erst einmal Ihren Karriere-Check!

Ein Gastbeitrag von Karriere-Coach Jürn Konitzer

Mit 40 Jahren – da hört für viele das Karriereleben auf. Jedenfalls gefühlt. Gerade Führungskräfte gehen oft davon aus, dass vor dem vierzigsten Geburtstag noch ein entscheidender Karriereschritt gemacht werden muss. Denn was mit 40 Jahren nicht erreicht wurde, lässt sich später nicht mehr umsetzen, so das Klischee. Mit der zweiten Lebenshälfte kreisen die Gedanken: Bin ich für einen Headhunter noch von Interesse? Wie geht es weiter? Wäre jetzt nicht Zeit für eine Zwischenbilanz?

In der Tat stellen viele Unternehmen bevorzugt jüngere Mitarbeiter ein. Allerdings zwingt die zunehmend kopflastige Alterspyramide die Unternehmen ebenso dazu, sich Gedanken zu machen, wie sie mit älteren Mitarbeitern in Zukunft umgehen. Laut einer BMW-Studie wird bis 2018 jeder dritte Mitarbeiter älter sein als 50 Jahre. Auch haben einige Arbeitgeber erkannt, dass erfahrene Mitarbeiter in schwierigen Situationen häufig belastbarer sind, als die jüngeren Kollegen. mehr

Von Jochen Mai // 7 Kommentare

Drei pfiffige Gegenfragen, die Sie in jedem Vorstellungsgespräch stellen sollten

  1. Warum arbeiten Sie für dieses Unternehmen? Die wenigsten Personaler dürften damit rechnen, dass Sie persönlich interviewt werden. Umso besser! Denn die spontane Antwort verrät einiges über das Betriebsklima. Wer jetzt nur das übliche Broschüren-Blabla absondert, macht hier nur einen Job und ist schon hirngewaschen. Wer eine Perspektive hat, wird mit Leidenschaft davon erzählen.
  2. Was ist aus Mitarbeitern geworden, die schon in dieser Abteilung gearbeitet haben? Auch hier geht es indirekt um Ihre Karriere-Perspektive. Werden Angestellte wirklich gezielt weiterentwickelt, dann sollte der Personaler jetzt von ein paar spannenden Lebensläufen berichten können. Indirekt erfahren Sie natürlich auch etwas über die Förder-Qualitäten Ihres Chefs in spe.
  3. Wie lange hat mein Vorgänger auf der Position gearbeitet? An diese Frage können Sie weitere anschließen: “Wie lange ist die Stelle unbesetzt?” oder “Wie lange arbeitet mein Vorgesetzter schon auf seiner Position?” Sie finden so indirekt zweierlei heraus: Sitzen Sie bald auf einem heißen Stuhl – und wie viel Erfahrung hat Ihr künftiger Boss? Denken Sie daran: Die Bewerbung dient auch dazu, herauszufinden, ob das Unternehmen zu Ihnen passt!
Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Arbeitsrecht – Die wichtigsten Antworten zu Arbeitsvertrag, Urlaub, Probezeit

Immer wieder steckt in Arbeitsverträgen der Teufel im Detail. Ob allgemeine Beschäftigungskonditionen, Urlaub oder Befristung – überall lauern Stolperfallen, weiß auch der Rechtsanwalt Rainer Vetter, Experte für Arbeitsrecht von der Böblinger Kanzlei Eberspächer & Klein. Auf eine voreilige Unterschrift von Arbeits-, Änderungs- oder Aufhebungsverträgen folgen Konsequenzen, von denen die Arbeitnehmer womöglich keine Ahnung hatten. Bis jetzt… mehr

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Arbeitsrecht – Die Blog-Aktion zu den wichtigsten FAQ

Neuer Job, neues Glück! In dieser Situation überwiegt oft die Freude, eine Beschäftigung gefunden zu haben, und der Arbeitsvertrag ist schnell unterschrieben. Womöglich ein Fehler. Oder auch das kommt vor: Der Mitarbeiter wird zum Chef zitiert. Vor ihm liegt ein Aufhebungsvertrag. Wenn der Mitarbeiter hier und jetzt nicht unterschreibe, drohe ihm die fristlose Kündigung, so der Vorgesetzte. Der Angestellte hat Angst um seine berufliche Zukunft – und lässt sich zur Unterschrift drängen. Fatal! Denn nun hat er sein Recht auf sofortiges Arbeitslosengeld und eine angemessene Abfindung verwirkt.

Immer wieder steckt in Arbeitsverträgen der Teufel im Detail. „Ob allgemeine Beschäftigungskonditionen, Urlaub oder Befristung – hier gilt es, Stolperfallen vorzubeugen“, sagt der Rechtsanwalt Rainer Vetter, Experte für Arbeitsrecht von der Böblinger Kanzlei Eberspächer & Klein. Auf eine voreilige Unterschrift von Arbeits-, Änderungs- oder Aufhebungsverträgen folgen Konsequenzen, von denen Sie womöglich keine Ahnung hatten. Bis jetzt… mehr

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Zielfahndung – 12 Fragen, um herauszufinden, was Sie wollen

Es gehört zu den ehernen Gesetzen, die ewig gelten: Starke Persönlichkeiten eiern nicht herum. Wer seine Karriere anstoßen will, der trifft konsequente Entscheidungen – gerade auch in eigener Sache. Das Credo dieser Menschen lautet: liebe es, lass es oder ändere es. So gewinnen sie Klarheit im Kopf und Hartnäckigkeit im Handeln. Die folgenden Fragen helfen, mehr Klarheit über die eigenen Ziele zu verschaffen:

  1. Was genau (!) möchten Sie erreichen? Was lieben Sie?
  2. Was möchten Sie damit ändern, verbessern, erzeugen?
  3. Versuchen Sie zu beschreiben: Warum ist Ihnen dieses Ziel so wichtig?
  4. Angenommen, Sie würden nur 80 Prozent erreichen, wie würden Sie sich fühlen? Was würde fehlen?
  5. Stellen Sie sich jetzt vor, Sie erreichen alles, volle 100 Prozent – würde Sie das vollständig zufrieden stellen?
  6. Welche Bedürfnisse würden damit befriedigt: mehr Selbstvertrauen, Freiheit, finanzielle Sicherheit, …?
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Job, Liste 5
Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Ratlos – Diese drei Fragen, sollte man beantworten, bevor man um Rat fragt

Ich bräuchte mal deinen Rat …

Den gebe ich dir gerne. Aber bevor man einen Rat einholt, sollte man sich stets drei Fragen stellen. Darf ich dir diese Fragen stellen? Wäre das okay für dich?

Das war aber noch nicht die erste Frage…? Ja, klar. Frag mich einfach!

Also gut, hier kommt die erste Frage: Suchst du nach einem Rat oder nach einer Bestätigung? Versteh mich nicht falsch, aber viele Menschen, die jemanden um einen Rat bitten, wollen in Wahrheit nur eine Bestätigung für eine Entscheidung, die sie längst getroffen haben. Oder sie wollen einfach hören, dass sie im Recht sind. Ein Rat ist etwas, das man annehmen kann, aber nicht muss. In diesem Fall kann man aber keinen Rat geben, weil derjenige bereits gedanklich viel zu festgelegt ist. Zudem riskiert der Ratgeber, dass er am Ende dafür kritisiert wird, dass er eine unerwünschte Empfehlung ausgesprochen hat. So oder so endet die Sache für beide Seiten frustrierend und ineffizient.

Hm, und die zweite Frage?
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Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Reflexion – Du weißt, in Deinem Leben läuft gerade was schief, wenn…

…Du bei mehr als fünf dieser Punkte zustimmend nicken kannst:

  • Die Höhepunkte im Job, von denen Du erzählen kannst, liegen schon fünf Jahre zurück.
  • Es kostet Dich jeden Morgen Überwindung, zur Arbeit zu gehen.
  • Dein Frühstück besteht aus einer Tasse Kaffee und einer Kopfschmerztablette.
  • Du zahlst im Büro für Dinge, die eigentlich gratis sein sollten.

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen