Laut dem Institut für Mittelstandsforschung in Bonn ist die Zahl der Unternehmensgründungen in Deutschland rückläufig. Die Gründe dafür sind sicherlich vielfältig, seien es die Kürzungen beim Existenzgründungszuschuss oder die aktuelle Finanzkrise – immer weniger Menschen entscheiden sich für die Selbstständigkeit. mehr
Soll ich oder ich soll ich nicht? – 10 Fragen VOR der Gründung
Drei typische Fehler beim Bloggen
- Videos. Klasse! Sie haben ein lustiges oder lehrreiches Video auf Youtube gefunden und wollen es sofort in Ihr Blog einbinden? Kein Problem, aber schreiben Sie wenigstens ein paar Sätze dazu – eine Einschätzung, Hintergründe, einen Kommentar. Denn das Video haben theoretisch alle – der Inhalt dazu unterscheidet Sie erst. Und falls Sie SEO-Interessen verfolgen: Rund 300 Wörter sollten Sie dazu texten, sonst werten Suchmaschinen das womöglich nicht als wertvollen Content.
- Interviews. In Blogs sind sie beliebt, lassen sich schnell per E-Mail oder via Skype führen und dann auch zügig publizieren. Tatsächlich aber enthalten sie zu 90 Prozent oft nur Blabla, bleiben für die Leser irrelvant und zu harmonisch. Kurz: langweilig. Vergeuden Sie nicht die Zeit Ihrer Leser! Stellen Sie lieber schärfere Fragen und verdichten Sie Aussagen. Manchmal reicht dazu schon, aus dem Interview die drei wichtigsten Fragen und knackige Antworten zu destillieren.
- Eigenwerbung. Gerade Freiberufler, die sich über ihr Blog positionieren und bekannter machen wollen, laufen regelmäßig in diese Falle: Die Artikel sind nichts weiter als mal mehr mal weniger subtil verkleidete Verkaufsteaser für ihre Produkte oder Seminare. Fatal! Denn der Leser merkt schnell: Nicht er steht im Vordergrund – er ist nur das Vehikel zu Erfolg des Autors. Andersrum wird ein Schuh draus: Bieten Sie Mehrwert für die Leser, dann wollen die auch mehr von Ihnen!
Bloghaus – So nutzen Sie Blogs effektiver für Ihre Marke
Antworten Sie ganz spontan: Wie viele erfolgreiche Unternehmen kennen Sie, die noch kein eigenes Blog pflegen? Vermutlich sind es nur wenige. Jetzt kommt die interessantere Frage: Wie viele dieser Blogs empfinden Sie als lesenswert und informativ? Wahrscheinlich fallen Ihnen jetzt deutlich weniger ein, als bei der ersten Frage…
Erwischt? Wenn Sie selbst – im Namen Ihres Unternehmens oder als Freiberufler – ein Blog betreiben, sollten Sie weiterlesen. Denn in den folgenden Zeilen geht es darum, wie Blogs relevanter werden und Sie diese effektiver nutzen können. Also los… mehr
Freiberufler – Zahl erstmals über vier Millionen
Die Zahl der Erwerbstätigen in Freien Berufen, also die Summe der Freiberufler und ihrer Mitarbeiter ist erstmals auf über vier Millionen gestiegen. Damit liegt der Anteil der Freien Berufe am Bruttoinlandsprodukt bei 10,1 Prozent (Vorjahr: 9,7 Prozent). Jeder zehnte Euro wird mittlerweile von einem Freiberufler erwirtschaftet.
Am stärksten stieg die Zahl der Angehörigen in freien rechts-, wirtschafts- und steuerberatenden Berufen mit einem Plus von 6,25 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dahinter folgen mit einem Zuwachs von 5,7 Prozent die Freien Kulturberufe. Die freien technisch-naturwissenschaftlichen Berufe wuchsen indes um rund 4,5 Prozent, die Zahl der Freien Heilberufler um 3,5 Prozent.
Die generelle Zunahme der Freiberufler geht auch auf neue Berufe wie Biografiedesigner oder Lernberater zurück – in diesem Bereich zeigt sich allerdings das Phänomen der Notselbständigkeit auch besonders deutlich.
Der Markt der Freien Berufe im Überblick
Selbsttest – Sind Sie bereit für die Selbstständigkeit?
In meinem Bekanntenkreis machen sich immer mehr Freunde selbstständig. Einige davon notgedrungen. Entweder hat sie die jüngste Entlassungswelle hinweg gespült oder aber sie haben diese Melange aus Permafrust, steigendem Arbeitsdruck, herumeiernden Managern und Wir-haben-zwar-keine-Ahnung-aber-irgendwas-muss-anders-werden-Parolen einfach nicht mehr ausgehalten. Bei manchen war es auch der Glaube an ihre eigene Idee und der Wunsch sein eigener Chef zu sein, was sie in die Selbstständigkeit getrieben hat.
Frust allein wäre ohnehin ein schlechter Ratgeber. Aus Frust sollte man nie existenzielle Entscheidungen treffen. Schließlich können Gefühle jederzeit wechseln und ein Ärgernis über Gebühr verstärken, das in Wahrheit eine lösbare Bagatelle ist. Analysierter Frust dagegen kann den letzten Ausschlag für eine Entscheidung geben, mit der man sich schon lange herumquält.
Nun ist die Entscheidung, ein eigenes Unternehmen zu gründen, freilich mit allerlei Risiken verbunden. So hoffen etwa 73 Prozent der Betroffenen, dann vor allem von Zuhause aus arbeiten zu können, 82 Prozent fürchten jedoch die finanzielle Ungewissheit. 75 Prozent bangen um die soziale Isolation. Und 32 Prozent haben gar ein mangelndes Selbstvertrauen die Selbständigkeit zu meistern, mehr



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