Unternehmen kommunizieren über die Sozialen Netzwerke mit Ihren Kunden und potentiellen Mitarbeitern, Marken erreichen Ihre Fans über Facebook, Twitter, Google+ und andere Kanäle und Lehrer nutzen Social Media als Ergänzung zum Unterricht. Die Beispiele machen deutlich: Social Media sind in fast allen Lebensbereichen angekommen. Für die Nutzer bietet diese hohe Durchdringung viele Vorteile, doch die Vielzahl an Möglichkeiten bringt auch Verantwortung und neue Fragestellungen mit sich. Eine Frage wird – meiner Meinung nach – viel zu oft vernachlässigt: Wo ziehen Sie die Grenze in den Sozialen Netzwerken? Ist es in Ordnung, wenn sich Kollegen untereinander “befreunden”? Wie reagieren Sie, wenn Ihr Chef einen Freundschaftsantrag stellt? Wie gehen sie damit um, wenn Fans der Unternehmensseite bei Ihrem privaten Profil einen Freundschaftsantrag stellen? Meist wird diesen Fragen wenig Beachtung geschenkt, doch spätestens wenn es durch unklare Grenzen zu Problemen kommt, taucht das Thema auf der Agenda auf. Patentlösungen gibt es nicht, dennoch lassen sich viele Probleme bereits im Vorfeld vermeiden. mehr
Fan oder Freund? – Klare Grenzen in den Social Media sind wichtig
Freund und Kollege – Die Generation Y hat im Schnitt 16 Freunde auf der Arbeit
Die sogenannte Generation Y, also die aktuell 18- bis 29-Jährigen, sind das, was Personaler auch ganz gerne mal als Nachwuchskräfte bezeichnen, High Potentials bestenfalls oder eben als jene Talente, um die am Arbeitsmarkt derzeit wieder hart gekämpft wird. Im Jahr 2025 stellen diese Arbeitnehmer einen Hauptteil der Erwerbstätigen und besetzen dann wohl auch die meisten Führungspositionen. mehr
Dislike – Arbeitnehmer wollen ihren Chef nicht als Facebook-Freund
Was tun, wenn einen zum Beispiel auf Facebook die Freundschaftsanfrage des Chefs erreicht: sich geschmeichelt fühlen und annehmen oder lieber ablehnen? Für die Mehrheit der Arbeitnehmer – 56 Prozent – ist die Antwort klar: ablehnen. Nur 19 Prozent würden die Offerte mit Sicherheit annehmen, weitere 19 Prozent würden sie wahrscheinlich annehmen, so das Ergebnis einer Bitkom-Umfrage. Umgekehrt: Nur eine kleine Minderheit von zwei Prozent hat selbst dem Chef selbst mal eine Freundschaftsanfrage geschickt. Ob die angenommen wurde, ist allerdings unbekannt. mehr
Drei Dinge, die man Kindern über das Internet beibringen sollte
- Nicht alles, was die Leute ins Internet schreiben, ist wahr. Der Unsinn muss nur oft genug wiederholt, retweetet oder oder geliked werden, damit es so aussieht, als ob es stimmt. Nicht Wahrheit setzt sich im Web durch, sondern was populär ist. Glaub also nicht alles und jedem und prüfe deine Quellen sorgfältig.
- Nicht jeder, der in Sozialen Netzwerken dein Freund werden will, ist es auch. Manche sind nicht einmal die, die sie vorgeben zu sein. Und wieder andere sind einfach nur verrückt. Glaube keinem, dessen Identität du nicht verifizieren kannst. Sei zurückhaltend, wen du in dein Netzwerk lässt und was du von dir preisgibst.
- Das wahre Leben passiert offline. Bunte Bilder, lustige Spiele, viel Aufmerksamkeit – das Internet hat seine Reize. Aber was nutzen dir 300 Facebookfreunde, wenn dich keiner von denen besucht, wenn es dir schlecht geht oder dir hilft, wenn du Hilfe brauchst? Geh mal wieder raus, spielen und Freunde treffen!
Wenn du bis zum Hals im Dreck steckst – halt die Klappe!
Eine kurze Parabel…
Ein Vogel fliegt verspätet im Winter nach Süden. Doch es ist so kalt, dass seine Flügel immer steifer werden. Schließlich stürzt er ab und fällt auf ein Feld. Während er da liegt, kommt eine Kuh vorbeigetrottet und lässt einen Haufen direkt auf den Vogel fallen. Erst ärgert er sich, dann merkt er, wie wohlig warm das ist und taut langsam wieder auf. Darüber ist der Vogel so glücklich, dass er damit beginnt, ein Lied zu trällern. Eine Katze, die gerade umherstreunt, hört das Gezwitscher und entdeckt den Vogel. Sie holt ihn aus dem Dung und frisst ihn auf.
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- Such dir deine Freunde gut aus. Kind, nicht jeder, der dir folgt, Fan oder Freund wird, ist auch wirklich dein Freund. Nimm doch bitte die Zahlen nicht so wichtig. Weißt du, das Leben besteht aus mehr als aus Social Media und Statistik. Iss lieber noch was von meinem Apfelkuchen!
- Sei immer ehrlich und sag Bitte und Danke. Twittere so wie du selbst behandelt werden willst. Wenn du zum Beispiel den Inhalt von jemand anderem übernimmst, dann sei so anständig und schreib wenigstens ein RT und dessen Namen davor. Und vergiss die Sache mit den Auto-DMs, das machen nur Angeber.
- Hör auf dein Herz. Wenn dir mal einer blöd kommt, klick den einfach weg. Wer dich angreift, ist oft nur neidisch auf deine Popularität, deinen Erfolg oder deine Freunde. Mach lieber mit dem weiter, was dich so weit gebracht hat. Hör auf deine wahren Freunde – und auf die Oma. Und jetzt gib mir einen Kuss!
Genforschung – Erbgut bestimmt Freundeskreis
Nicht nur Familienmitglieder sind genetisch verwandt – auch gute Freunde sind es. Das wollen zumindest US-Forscher um James Fowler von der Universität von Kalifornien in San Diego herausgefunden haben, die dazu das Erbgut von 9237 Menschen ausgewertet haben (pdf). Demnach weisen bei Freunden zwei von sechs untersuchten Erbinformationen bemerkenswerte Parallelen auf. Die Forscher gehen davon aus, dass diese Gene unser Verhalten und unseren Charakter maßgeblich prägen – und wir uns so unbewusst bei der Wahl unserer Freunde daran orientieren, wer uns selbst ähnlich ist. Damit bestätigt sich aus Sicht der Wissenschaft zumindest eine Volksweisheit: Gleich und gleich gesellt sich gern.






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