Ein Gastbeitrag von Karl-Heinz Heidtmann, Berater und Kommunikationstrainer
„Benehmen ist Glückssache“, sagte meine Oma immer – um danach fortzufahren: „Und manche Menschen haben kein Glück!“ Dabei ist gutes Benehmen durchaus keine Frage von Glück oder Zufall. Es lässt sich genauso erlernen wie Autofahren oder Englisch.
Manieren, Höflichkeit, Etikette, Umgangsformen – diese Sekundärtugenden, über die sich manche Zeitgenossen oftmals erhaben fühlten – erleben heute unter dem Zeichen der Dienstleistungskultur und der Kundenorientierung eine Renaissance. Dabei ist gutes Benehmen heute nicht mehr vergleichbar mit den Ritualen zu Großmutters Zeiten, denn Benimmregeln orientieren sich immer am Zeitgeist. Schon vor Jahrhunderten machte man sich bei Hofe (deshalb auch „Höflichkeit“) Gedanken um kultivierte Anstands- und Umgangsformen. Als Ludwig XIV. das ungenierliche Treiben seines Hofstaats in geordnete Bahnen zu lenken versuchte, ließ er angeblich in Schloss und Garten von Versailles kleine Schilder (französisch etikettes) mit Ge- und Verboten aufstellen. Seitdem spricht man auch bei uns von „Etikette“. mehr

Zu Beginn jeder Selbstständigkeit, freiberuflichen Tätigkeit oder Unternehmensgründung steht das Kapital. Nicht jeder hat eine Finanzspritze, die es ihm oder ihr erlaubt, sich alles zu kaufen, was man benötigt um sein Geschäft zu beginnen. Sogenannte Open Source Programme (kostenfreie Softwareprogramme) können hier nicht nur die Startkosten senken, sondern machen den Benutzer oft sogar zu einem unabhängigen Anwender, der nicht an die Bedingungen des Softwareanbieters gebunden bleibt.
Manager sind Sünder. Ich kenne keinen Manager, der das bestreiten würde. Vor einer Pressekonferenz, ja. Aber nicht vor dem Glas Wein. Als ich noch Vorstand war, hab auch ich gesündigt. Kräftig. Damals hätte ich wer weiß was für einen Beichtvater gegeben. Seit ich mein eigenes Unternehmen führe und Manager coache und berate, gebe ich nun selbst den Beichtvater, den ich nicht hatte. Und, was soll ich sagen? Das, was Sie da am Horizont verschwinden sehen, ist die Schlange vor meinem Beichtstuhl. Warum ist die so lang?
Ich bewerbe mich seit über zehn Jahren ausschließlich digital, habe meine letzten beiden Festanstellungen über Initiativ-Bewerbungen mittels Xing bekommen und nutze aktuell unter anderem
„Hast Du das schon gehört? – Der Igel hat beim Wettlauf auf dem Steckrübenfeld den Hasen geschlagen!“ Schnell machte diese Nachricht die Runde im Wald. Alle Tiere erzählten sich die Geschichte, wie der Igel und seine Frau gemeinsam den Hasen besiegt hatten. Dieser war nach 73 und einer halben Runde tot zu Boden gesunken – immer wieder lief er hin und her durch die Ackerfurche. Jeweils am Ende des Feldes saßen Igelmann und Igelfrau und riefen: „Ich bin schon da!“
Beurteilungsgespräche mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu führen, fällt vielen Führungskräften schwer. Oft herrscht Verunsicherung darüber, wie das Gespräch geführt werden soll, denn beurteilt zu werden, weckt bei vielen Menschen negative Assoziationen wie verurteilen oder gar vernichten. Kein Wunder, dass ein Beurteilungsgespräch eher Angst als Akzeptanz bei den Betroffenen auslöst. Wie können Vorgesetzte daher mit dieser sensiblen Thematik souverän umgehen und Beurteilungsgespräche erfolgreich führen?




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