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Adventskalender (3) – Der Namenrisikofehlprognoseeffekt

Wenn der Name einer Sache schwer auszusprechen ist, dann schätzen wir sie automatisch riskanter ein. Das haben die beiden Psychologen Hyunjin Song and Norbert Schwarz herausgefunden. Dazu kreierten die beiden einmal Phantasienamen von Inhaltsstoffen in Lebensmitteln und baten ihre Versuchteilnehmer einzuschätzen, für wie gefährlich sie diese halten würden. Natürlich gab es die Stoffe nicht. Ihre Namen unterschieden sich lediglich darin, dass einige sehr kompliziert klangen (“Hnegripitrom”) und andere relativ leicht auszusprechen waren (“Magnalroxate”). Ein vergleichbares Experiment wiederholte das Forscherduo in Vergnügungsparks: Diesmal waren es die Attraktionen, die mal simpel (“Ohanzee”), mal ungewohnt und fremd (“Tsiischili”) klangen. In beiden Fällen wirkten die leicht auszusprechenden Angebote ungefährlicher und vertrauenserweckender auf die Versuchsteilnehmer. Ein Wunder also, dass Sie diesen Artikel bei dessen Namen überhaupt so weit gelesen haben! Andererseits: Was sollen da erst die Angelsachsen sagen? Die haben Wortungetüme hervorgebracht, wie Lopadotema-khoselakhogameokranioleipsanodrimypotrimmatosilphiokarabomelitokatakekhymenokikhlepikos-syphophattoperisteralektryonoptokephalliokigklopeleiolagoiosiraiobaphetraganopterýgon. Es handelt sich dabei übrigens um das längste bekannteste (englische) Wort.

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Die gefährlichsten Jobs der Welt

Der Sinn mancher Videos besteht vor allem darin, einem zu zeigen, wie gut man es doch mit seinem Beruf erwischt hat. Hier ist eines davon aus der Rubrik: Jobs, die man nicht machenmüssen möchte.
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Von Jochen Mai // 23 Kommentare

Wenn das der Chef wüsste… – Twitter als Karrierekiller

twitter-tEs gibt zahlreiche Arten, wie man seinen Job verlieren kann. Eine davon ist zu twittern. Nicht im Allgemeinen. Kommunikation ist ja zunächst eine gute Sache. Dennoch erstaunt es mich immer wieder, was manche Menschen so alles dem Internet anvertrauen.

Sie erinnern sich vielleicht noch an den Beinahe-Cisco-Mitarbeiter, der sich um Kopf und Kragen zwitscherte, als er nach seinem Bewerbungsgespräch verlautbarte, noch nicht zu wissen, ob er den Job annehmen soll, der zwar gut bezahlt sei, aber den er sicherlich hassen würde. Jetzt gab es einen neuen Fall einer tollkühnen Vertriebsmitarbeiterin von Careerbuilder, die sich womöglich um ihren Job getwittert hat. Sie teilte der Welt unter anderem mit, von vier bezahlten Stunden nur zwei zu arbeiten.

Gewiss, das alles sind Fälle aus den USA. Das heißt aber nicht, dass es derlei Leichtsinn nicht auch bei uns gäbe. Man kann es nicht oft genug betonen: Twitter ist keine Privatsphäre, sondern öffentlicher Raum! Und der ist dank diverser Tools auch noch nach Wochen durchforschbar. Die folgenden zehn Tweets sind leider echt, sollten aber als abschreckende Beispiele dienen. Stellen Sie sich einfach vor, Sie wären der Chef – und lesen live mit…

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Einen Überblick über alle wichtigen Jobmessen des Jahres gibt Ihnen unser Karrierekalender.

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Krawatten-Knigge - Fallstricke beim Bindegewebe
MfG - Grußformeln für den Job
Fingertips - Gefährliche Handzeichen im Ausland
Trinkgeld - Wo gibt man wie viel Tip?
Kragenweite - Welches Hemd zu welchem Anlass?
Kleiderhaken - Tipps für das Bewerbungsgespräch
Schön bei Fuß - Regeln für Business-Socken
Gran Turismo - Reisetipps für gefährliche Länder
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Speise-Art - ABC für Geschäftsessen
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Rhetorik - 10 Tricks für eine packende Rede
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Dossier - Das ABC der Präsentation
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So ist's Recht - Urteile aus dem Arbeitsrecht
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Quiz - Sind Sie fit fürs internationale Parkett?
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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen