Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Die drei Geheimnisse echter Produktivität

  1. Ignorieren. Sie wollen produktiver werden? Dann lernen Sie Störquellen zu ignorieren. Immer wieder erlebe ich Menschen, die zum Beispiel ans Telefon gehen, obwohl sie sich gerade mit jemand anderem unterhalten. Das ist nicht nur grob unhöflich, sondern auch ein Warnsignal für Fokussierungsschwäche. Wenn Sie sich auf eine Sache konzentrieren wollen, blenden Sie alles andere aus. Übrigens auch E-Mails. Alles eine Frage der Übung und Selbstdisziplin.
  2. Neinsagen. Nette, hilfsbereite Kollegen sind der Humus auf dem das gute Betriebsklima gedeiht. Sie zahlen aber auch einen hohen Preis: Nicht nur, dass sich derjenige hernach fühlt wie ein Teebeutel nach dem dritten Aufguss. Hilfsbereite werden gern ausgenutzt. Es droht die Gefälligkeitsfalle. Tatsächlich werden gelegentliche Neinsager mehr respektiert und schaffen auch mehr. Und wenn das nicht geht: Lernen Sie zu delegieren!
  3. Belohnen. Ja genau: Loben und belohnen Sie sich auch selbst für Teilerfolge, sogenannte Meilensteine. Für den erfolgreichen Abschluss natürlich erst recht. Das erhält und erhöht Ihre Motivation und bringt Sie dazu, das aktuelle Projekt zwischendurch zu bilanzieren und sich so wieder neu an der eigentlichen Aufgabe auszurichten. Bei mir funktionieren schon etwas Schokolade und Espresso. Bei Ihnen vielleicht auch.
Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Nein, Mann! – Was würde schon passieren, wenn Sie es sagen?

Nette, hilfsbereite Kollegen sind der Humus auf dem ein gutes Betriebsklima gedeiht, erst recht an Feiertagen. Solche Mitarbeiter mag jeder, denn sie machen das Leben leichter – das aller anderen. Nie schlagen Sie eine Bitte aus oder lehnen Hilfe ab. Wenn andere schon murren oder offen rebellieren, opfern sie sich immer noch selbstlos auf. Schön böd! mehr

Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Nein Mann! – Wie Sie Bitten charmant ablehnen

Nette, hilfsbereite Kollegen sind der Humus auf dem ein gutes Betriebsklima gedeiht. Solche Mitarbeiter mag jeder, denn sie machen das Leben leichter – das eigene vor allem. Nie schlagen Sie eine Bitte aus oder lehnen Hilfe ab. Wenn andere schon murren oder offen rebellieren, opfern sie sich immer noch selbstlos auf. Schön blöd.

Wer anderen seine Hilfe allzu bereitwillig zukommen lässt, zahlt dafür einen hohen Preis: Nicht nur, dass sich derjenige hernach fühlt wie ein Teebeutel nach dem dritten Aufguss, Hilfsbereite stehen immer auch in der Gefahr, ausgenutzt zu werden. Und den Chef, der einen mit einem zusätzlichen Projekt überrumpelt, obwohl man schon bis über beide Ohren mit Arbeit eingedeckt ist, macht man mit ungebremster Gefälligkeit auch nicht glücklich. Geht die Sache schief, sind Sie Schuld. Schaffen Sie es, fühlt sich der Boss bestätigt: „Sehen Sie, geht doch!“ mehr

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Rückdelegation – Wie Sie andere dazu bringen, ihren Job zu machen

Nette, hilfsbereite Kollegen sind der Humus auf dem das gute Betriebsklima gedeiht. Solche Mitarbeiter mag jeder. Sie machen das Leben leichter – das eigene vor allem. Nie schlagen sie eine Bitte aus oder lehnen Hilfe ab. Wenn andere schon murren oder offen rebellieren, opfern sie sich immer noch selbstlos auf. Das ist, keine Frage, ungeheuer sozial, aber auch ungeheuer blöd. Wer anderen seine Hilfe allzu bereitwillig zukommen lässt, zahlt dafür einen hohen Preis: Nicht nur, dass sich derjenige hernach fühlt wie ein Teebeutel nach dem dritten Aufguss, er erledigt auch die Arbeit anderer.

Natürlich sind von dieser Gefälligkeitsfalle nicht nur Mitarbeiter betroffen – auch Chefs können schnell zum Opfer werden. Rückdelegation heißt das Problem in der Fachsprache. Der Mitarbeiter kommt rein und sagt: „Chef, haben Sie gerade mal eine Minute? Wir haben da dieses Problem…“ Zack – schon hat der Chef das Problem und muss die Lösung selber finden. Dumm gelaufen.

Allerdings wird dabei dann kostbare Zeit gebunden und die Führungskraft degeneriert zur Fachkraft. Fürs Führen jedenfalls bleibt immer weniger Zeit, je mehr Aufgaben anderer sich der Manager einfängt. Damit auch Sie nicht in diese Delegationsfallen tappen, hier… mehr

Job, Liste 0
Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Nein-sagen – auf die nette Art

Gerade drüben im angenehm unaufdringlichen Blog Wert-Voll (unbdedingt mal hinklicken) entdeckt: Nein-sagen auf die nette Art. Die Techniken dazu:

  • Bedenkzeit erbitten. Damit Sie nicht überstürzt etwas zusagen, was Sie eigentlich nicht wollen, bitten Sie um etwas Zeit zum Nachdenken und teilen Sie auch gleich mit, wann Sie eine Antwort geben werden.
  • Wertschätzung zeigen. „Das ist eine tolle Idee, aber leider lässt meine Zeit dies nicht zu.“ „Mit Ihnen würde das wirklich Spaß machen, aber leider habe ich zu diesem Termin keine Zeit mehr.“
  • Mitgefühl statt Zusage äußern. Gerade bei indirekten Anfragen („Wäre ich nicht krank, würde ich viel mehr schaffen…“) reagieren Sie mit Mitgefühl statt mit einer Hilfszusage („Das tut mir sehr leid für Sie.“)

Natürlich gibt es noch ein paar weitere Optionen, um nicht in die Gefälligkeitsfalle zu tappen: mehr

Von Jochen Mai // 7 Kommentare

Nein sagen – Wege aus der Gefälligkeitsfalle

Nette, hilfsbereite Kollegen sind der Humus auf dem das gute Betriebsklima gedeiht. Solche Mitarbeiter mag jeder. Sie machen das Leben leichter – das eigene vor allem. Nie schlagen sie eine Bitte aus oder lehnen Hilfe ab. Wenn andere schon murren oder offen rebellieren, opfern sie sich immer noch selbstlos auf. Das ist, keine Frage, ungeheuer sozial, aber auch ungeheuer blöd.

Der Klügere gibt solange nach, bis er der Dumme ist. Wer anderen seine Hilfe allzu bereitwillig zukommen lässt, zahlt dafür einen hohen Preis: Nicht nur, dass sich derjenige hernach fühlt wie ein Teebeutel nach dem dritten Aufguss, Stress wegen Überforderung gehört heute zu den häufigsten Bürokrankheiten. Hilfsbereite stehen stets in der Gefahr, skrupellos ausgenutzt zu werden. Zum Beispiel durch jemanden, der sich vor einer unangenehmen Arbeit drücken möchte. Oder vom Chef, der einen mit einem zusätzlichen Projekt überrumpelt, obwohl man schon bis über beide Ohren mit Arbeit eingedeckt ist. Mal geht es darum, Arbeit einfach nur abzuwälzen, mal um Risikostreuung: Geht der Auftrag in die Hose, ist der Helfer Schuld. Schafft er es, fühlt sich der Boss bestätigt: „Sehen Sie, geht doch!“ Eine böse Zwickmühle. mehr

Von Jochen Mai // 5 Kommentare

Achtung Gefälligkeitsfalle – Wie Sie lernen, besser Nein zu sagen

Nette, hilfsbereite Kollegen sind der Humus auf dem ein gutes Betriebsklima gedeiht. Solche Mitarbeiter mag jeder, denn sie machen das Leben leichter – das eigene vor allem. Nie schlagen Sie eine Bitte aus oder lehnen Hilfe ab. Wenn andere schon murren oder offen rebellieren, opfern sie sich immer noch selbstlos auf. Schön blöd. Stress wegen Überforderung gehört heute zu den häufigsten Bürokrankheiten. Zeitdruck, mieses Klima, Überforderung und ausbleibende Anerkennung – all das zählt längst zu den entscheidenden Ursachen dafür, dass die Fehlzeiten aufgrund seelischer Erkrankungen in den vergangenen sieben Jahren um 70 Prozent gestiegen sind. mehr

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen