Von Christian Mueller // 1 Kommentar

Vitamin Q – Entscheidungen spielerisch treffen

Schieben Sie manchmal Entscheidungen vor sich her? Gut, die Frage ist eher rhetorisch gemeint, denn es gibt wohl niemanden, der nicht manche Entscheidungen lieber umgehen oder gar nicht erst treffen will. Die Gründe dafür sind vielfältig: Unbequeme Themen, weitreichende Konsequenzen, fehlende Energie, zu wenig Informationen… Sie können die Liste aus Ihrer eigenen Erfahrung sicher noch fortsetzten. Vitamin Q ist ein Spiel, das Ihnen die Entscheidungsfindung erleichtern und – im wahrsten Sinne des Wortes – spielerisch gestalten will. Kann das funktionieren? mehr

Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Freud und Neid – Motiviert Missgunst mehr als Bewunderung

Wie heißt es so schön: Mitleid bekommt man geschenkt, Neid dagegen muss man sich verdienen. Und in der Tat muss, wer im Leben Erfolg hat, nicht lange auf Neider und Missgünstlinge warten, die ihm nicht mal das Schwarze unter den Nägeln gönnen. Das kann man negativ sehen und sich darüber ärgern. Klüger aber ist wohl die Perspektive Arthur Schopenhauers: Für ihn war Neid die höchste Form der Anerkennung, ein sicheres Indiz dafür, dass man wirklich erfolgreich ist. mehr

Von Jochen Mai // 8 Kommentare

Freiheit schmeckt nach Minze – Wie Werte riechen und schmecken

Kann man Macht riechen? Und wie schmeckt eigentlich Freiheit? Nun, ganz einfach: Freiheit schmeckt nach Minze mit ein wenig Honigmelone und duftet dabei nach Meersalz und Wiese. Macht dagegen riecht nach Pfeife und Weihrauch – und schmeckt nach Muskat mit Whiskey…

Nein, ich habe nicht zu tief ins Whiskey-Glas geschaut. Dahinter steckt eine Studie (“Five-Sense-Branding”) der Berliner Agentur diffferent. Deren Mitarbeiter wollten herausfinden, welche olfaktorischen und gustatorischen Assoziationen Menschen mit bestimmten Begriffen verbinden. Befragt wurden dazu rund 600 Verbraucher – online, persönlich und auf Workshops. Ziel des Ganzen war Markenprodukte anschließend mit allen Sinnen erlebbar zu machen und so die Markebindung zu erhöhen. Man kann das aber freilich auch persönlich ummünzen. Jedenfalls ist die Vorstellung schon ziemlich drollig, sich ein wenig Tabak hinters Ohr zu reiben, damit man nach Macht riecht. Andererseits: Vielleicht können Sie Ihr Image beim Chef ja steigern, indem Sie Ihr Büro künftig mit Kaffee beduften (Leistung) oder sie bieten ihm ein paar Butterkekse an und gewinnen so sein Wohlwollen. mehr

Von Jochen Mai // 20 Kommentare

Empathie, nie? – Ist emotionale Intelligenz lernbar?

EQ versus IQ. Seit der US-Psychologe und Bestsellerautor Daniel Goleman den Begriff der emotionalen Intelligenz populär gemacht hat, fungiert dieser oft als Gegenentwurf zur klassischen Intelligenzforschung. Letztere basis meist auf metrisch messbaren Daten, die zum sogenannten Intelligenzquotienten, dem IQ, aggregiert werden. Emotionale Intelligenz (EQ) dagegen lässt sich kaum messen. Wie auch? Emotional intelligente ebenso wie empathische Menschen sind in der Lage, die Gefühle und Bedürfnisse anderer aber auch die eigenen zu erfassen und zu bewerten. Vor allem aber können sie sich die eigenen Gefühle bewusst zu machen, deren Ursachen zu verstehen und erlangen so selbst in extremen Situationen die Kontrolle über ihr Handeln zurück. Goleman selbst nennt es “die Fähigkeit, unsere eigenen Gefühle und die anderer zu erkennen, uns selbst zu motivieren und gut mit Emotionen in uns selbst und in unseren Beziehungen umzugehen.” Wie aber wollte man diesen sozialen Klebstoff valide oder gar in Form eines Quotienten messen? Allenfalls Teilaspekte lassen sich – mehr oder weniger wissenschaftlich – untersuchen. mehr

Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Der 7. Sinn – Unterbewusst entscheiden wir besser

Der siebte Sinn existiert nicht nur in der Metaphysik. Vielmehr hilft er unserem Gehirn aus einer schieren Informationslawine, die richtigen Daten auszuwählen, um bessere Entscheidungen zu treffen. Kurz: Es ist die Macht der Intuition, die oft zu besseren Ergebnissen führt. Oder wie Ap Dijksterhuis, Psychologe am Institut für Sozialpsychologie der Universität Amsterdam, sagt:

“Je komplexer eine Entscheidung, desto mehr sollte man seinem Unbewussten vertrauen.”

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen