Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Diese 3 Rückfragen sollten Sie in jedem Bewerbungsgespräch stellen

  1. Warum ist diese Stelle frei? Ein Wolf im Schafspelz: Wurde die Position neu geschaffen, können Sie gleich anschließen: Warum? Wächst das Unternehmen, der Bereich, konnte das Team die Arbeit nicht mehr bewältigen (Stressalarm!)? Ist sie dagegen schon länger vakant, fragen Sie, warum der geeignete Kandidat noch nicht gefunden wurde. Womöglich wollen Sie es auch nicht sein.
  2. Was ist (aus Ihrer Sicht) die größte Herausforderung auf dieser Position? Erstes Plus: Die Frage signalisiert, dass Sie sich bereits inhaltlich mit dem Job beschäftigen und lösungsorientiert engagieren. Zweites Plus: Sie erfahren von möglichen Schwachstellen (zwischen den Zeilen lesen!) und ob Ihre Fähigkeiten tatsächlich auf die Stelle passen.
  3. Wie werden meine Leistungen gemessen? Und von wem? Die Frage ist, zugegeben, etwas tricky. Aber in vielen Jobs sind heute variable Gehaltsanteile völlig üblich. Die sind meist an Ziele geknüpft – und ob Sie diese erreicht haben, muss irgendwer beurteilen. Mit der Frage vermeiden Sie also nicht nur künftigen Frust – Sie entlarven auch den potenziellen Willkürfaktor bei diesem Arbeitgeber.
Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Wieso, weshalb, warum? – 21 Fragen, die Sie sich regelmäßig stellen sollten

Es ist unglaublich leicht drauflos zu arbeiten, zu arbeiten und zu arbeiten, um sich am Ende doch nur zu wundern, warum man sich nicht weiterentwickelt oder der Spaß am Job allmählich flöten geht. Dagegen lassen sich freilich ebenso zahlreiche wie hilfreiche Tipps formulieren. Das haben wir hier auf Karrierebibel.de auch immer wieder gemacht. Solche Empfehlungen haben allerdings einen inhärenten Fehler: Man liest sie, nickt – und macht trotzdem weiter wie bisher. Deshalb gehen wir heute einen anderen Weg: Statt Tipps gibt’s (selbst-)kritische Fragen. Bei denen reicht Nicken in der Regel nicht. Oft wirken Sie wie ein Virus: Ist der Gedanke erst einmal im Kopf, breitet er sich aus – und die Fragen bohren weiter. mehr

Job 3
Von Jochen Mai // 25 Kommentare

Drei Rückfragen im Bewerbungsgespräch, mit denen Sie Personaler beeindrucken

  1. Zum Personaler: “Sie selbst haben hier vor einigen Jahren angeheuert – und sind geblieben. Was zeichnet Ihr Unternehmen im Vergleich zur Branche aus und was lieben Sie so an Ihrer Arbeit?”
  2. Zum Job: “Was sind aus Ihrer Sicht die Herausforderungen der Stelle und des Teams? Welcher Meilenstein sollte unbedingt zuerst erreicht werden?”
  3. Zur Zukunft: “Wenn Sie in die Zukunft blicken: Welches sind die wichtigsten Wachstumsfelder des Unternehmens und wo liegen die größten Marktchancen im Vergleich zu den Mitbewerbern?”
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Ratlos – Diese drei Fragen, sollte man beantworten, bevor man um Rat fragt

Ich bräuchte mal deinen Rat …

Den gebe ich dir gerne. Aber bevor man einen Rat einholt, sollte man sich stets drei Fragen stellen. Darf ich dir diese Fragen stellen? Wäre das okay für dich?

Das war aber noch nicht die erste Frage…? Ja, klar. Frag mich einfach!

Also gut, hier kommt die erste Frage: Suchst du nach einem Rat oder nach einer Bestätigung? Versteh mich nicht falsch, aber viele Menschen, die jemanden um einen Rat bitten, wollen in Wahrheit nur eine Bestätigung für eine Entscheidung, die sie längst getroffen haben. Oder sie wollen einfach hören, dass sie im Recht sind. Ein Rat ist etwas, das man annehmen kann, aber nicht muss. In diesem Fall kann man aber keinen Rat geben, weil derjenige bereits gedanklich viel zu festgelegt ist. Zudem riskiert der Ratgeber, dass er am Ende dafür kritisiert wird, dass er eine unerwünschte Empfehlung ausgesprochen hat. So oder so endet die Sache für beide Seiten frustrierend und ineffizient.

Hm, und die zweite Frage?
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Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Bewerbungsgespräch – Eine der besten Rückfragen an Interviewer

Gerade im Internet gefunden und sofort begeistert. Deshalb nur kurz verbloggt: eine der besten Rückfragen, die man im Vorstellungsgespräch einem Personaler stellen kann…

Wenn Sie sich an Mitarbeiter erinnern, die diese Stelle bisher inne hatten: Was unterschied die Guten von den Besten?

Von Jochen Mai // 32 Kommentare

Fragenkatalog – 100 typische Fragen im Vorstellungsgespräch

Nicht umsonst heißen Vorstellungsgespräche auch Jobinterviews. Gewiss, in erster Linie geht es dabei darum, sich gegenseitig besser kennenzulernen. Der Personaler will heraus finden, ob sein (schriftlicher) Eindruck stimmt; der Bewerber kann und sollte prüfen, ob die Stelle und die Unternehmenskultur zu ihm passen. Damit aus der Vorstellung ein echtes Gespräch und kein Vorstellungsverhör wird, kommt es also darauf an, dass sich beide gut vorbereiten, sich gegenseitig zuhören – und dass auch der Bewerber ein paar Rückfragen stellt. Sie geben Personalern nicht nur Aufschluss über die Motivation und den Anspruch eines Kandidaten, sondern auch darauf, wie intensiv der sich mit dem Job, dem Unternehmen und der jeweiligen Branche auseinander gesetzt hat. Täuschen Sie sich nicht: Es gibt dabei auch dumme Fragen! Dämlich wäre zum Beispiel Fragen zu stellen, die man mit einem Klick auf der Unternehmens-Webseite leicht beantworten kann. Genauso fatal: Fragen, die der Interviewer sowieso nur auf eine Art beantworten kann, also etwa: Ist das Betriebsklima gut? Ist mein künftiger Chef nett? Habe ich gute Aufstiegschancen? … Nein, haben Sie nicht! Wer solche Fragen stellt, ist offensichtlich naiv, unvorbereitet und katapultiert sich subito ins Aus. mehr

Von Jochen Mai // 31 Kommentare

Gegenfrage – Was Sie im Vorstellungsgespräch fragen sollten

„Haben Sie noch Fragen?“

Auf jeden Fall! Unbedingt!! Und zwar so einige!!!

Wann immer Ihnen ein Personaler im Vorstellungsgespräch die Frage stellt, ob auch Sie noch etwas wissen möchten, sollten Sie auf keinen Fall zögern, zaudern, schweigen oder gar den Kopf schütteln… Schon aus zwei Gründen: mehr

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen