Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Bildung lohnt sich – Jedes Jahr Büffeln bringt 5 Prozent mehr Gehalt

Eine längere Ausbildung zahlt sich aus. Für Frauen meist sogar noch mehr als für Männer. Laut einer gerade erschienenen Studie (PDF) des Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) bringt ein zusätzliches Jahr Bildung später ein Gehaltsplus von fünf Prozent. Ein Beschäftigter, der beispielsweise 16 Jahre in seine Bildung investiert hat, hat also über das ganze Erwerbsleben hinweg im Durchschnitt ein um 25 Prozent höheres Einkommen zu erwarten als jemand, der das Bildungssystem nach elf Jahren verlassen hat. Fachleute sprechen in dem Zusammenhang vom Mincer-Koeffizient oder von Bildungsrendite. mehr

Job 2
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Diese 3 Rückfragen sollten Sie in jedem Bewerbungsgespräch stellen

  1. Warum ist diese Stelle frei? Ein Wolf im Schafspelz: Wurde die Position neu geschaffen, können Sie gleich anschließen: Warum? Wächst das Unternehmen, der Bereich, konnte das Team die Arbeit nicht mehr bewältigen (Stressalarm!)? Ist sie dagegen schon länger vakant, fragen Sie, warum der geeignete Kandidat noch nicht gefunden wurde. Womöglich wollen Sie es auch nicht sein.
  2. Was ist (aus Ihrer Sicht) die größte Herausforderung auf dieser Position? Erstes Plus: Die Frage signalisiert, dass Sie sich bereits inhaltlich mit dem Job beschäftigen und lösungsorientiert engagieren. Zweites Plus: Sie erfahren von möglichen Schwachstellen (zwischen den Zeilen lesen!) und ob Ihre Fähigkeiten tatsächlich auf die Stelle passen.
  3. Wie werden meine Leistungen gemessen? Und von wem? Die Frage ist, zugegeben, etwas tricky. Aber in vielen Jobs sind heute variable Gehaltsanteile völlig üblich. Die sind meist an Ziele geknüpft – und ob Sie diese erreicht haben, muss irgendwer beurteilen. Mit der Frage vermeiden Sie also nicht nur künftigen Frust – Sie entlarven auch den potenziellen Willkürfaktor bei diesem Arbeitgeber.
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Nennen Sie Ihre Gehaltsvorstellung! – Warum Bewerber vorab ihren Marktwert einschätzen sollten

Spätestens bei der Frage nach dem Gehalt kommt so mancher Bewerber ins Schwitzen. Wer dabei zu tief stapelt, verkauft sich unter Wert und wirkt womöglich auch wie eine Billigkraft. Pokert man indes zu hoch, beweist der Bewerber zwar Selbstbewusstsein – katapultiert sich aber gleich wieder ins aus, weil: zu teuer. Sicher, die Kunst ist, seinen seinen Marktwert einigermaßen realistisch einzuschätzen. Aber das ist leichter gesagt als getan. Und so wählen viele eine Ausweichstrategie: Weil sie auf die Frage nach dem Gehaltswunsch keine befriedigende Antwort finden, gehen viele Bewerber auf die in der Stellenanzeige formulierte Bitte überhaupt nicht ein. mehr

Job 4
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Gehaltsdiskriminierung – 21,6 Prozent verdienen Frauen weniger als ihre männlichen Kollegen

Dass Frauen weltweit für die gleiche Arbeit (bei gleicher Qualifikation) weniger verdienen als Männer, ist ein Skandal. Und man muss leider hinzufügen: Einer, der noch immer anhält und in Deutschland ein besonders hohes Ausmaß angenommen hat. Zu diesem Ergebnis kommt jetzt eine neue OECD-Studie. Danach ist das Lohngefälle zwischen Männern und Frauen in keinem anderen europäischen Land so groß wie in Deutschland. Der durchschnittliche Lohnunterschied liegt bei 16 Prozent – hierzulande verdienen vollzeitbeschäftigte Frauen ganze 21,6 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Zum Vergleich: In Norwegen sind es nur 8,4 Prozent, in Belgien 8,9 Prozent, die Frauen schlechter bezahlt werden (siehe Grafik unten). Aber auch das sind knapp 9 skandalöse Prozent zu wenig. mehr

Job 4
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Das Mitarbeiter-Jahresgespräch: Sprich, damit ich dich sehe

Ein Gastbeitrag von den Trainern und Beratern Karin und Norbert Schätzlein

Sprich, damit ich dich sehe! Was der griechische Philosoph Sokrates schon vor hunderten von Jahren formuliert hat, gilt auch heute noch: Täglich reden wir. Im Unternehmen finden unzählige Gespräche zwischen Führungskräften und Mitarbeitern statt. Kommunikation im betrieblichen Alltag ist selbstverständlich und wird dringend benötigt, um das Unternehmen am Laufen zu halten. Erst wenn die Kommunikation ausbleibt, das Verständnis fehlt, wer, wann, was mitteilen muss (Hol- und Bringschuld), entstehen Konflikte und Probleme. Damit es soweit nicht kommt, trifft man sich zu Teamgesprächen, Meetings, Jour fixes. Von all diesen Gesprächen unter dem Jahr hebt sich das Mitarbeitergespräch (auch Regelgespräch, Beurteilungsgespräch genannt) ab. Es hat den Anspruch auf Langfristigkeit und wird erfahrungsgemäß nur ein- bis zweimal im Jahr geführt. Aber hilft es auch? mehr

Job 0
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Mythos Freiheit – Angestellte haben es besser als Selbstständige

Ein Gastbeitrag von Conrad Pramböck

Es ist ein Mythos, dass Selbständige automatisch glücklicher, reicher und freier sind als Angestellte. Eher ist es so: Angestellte können ihre beruflichen Ziele aus zahlreichen Gründen oft besser erreichen als Selbständige. Wer Angestellte als Auslaufmodelle bezeichnet und die Selbständigkeit als Zukunft der Arbeit preist, ignoriert diese Fakten. In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der Angestellten im deutschsprachigen Raum um mehr als 50 Prozent gestiegen. Die Anzahl der Selbständigen stieg im gleichen Zeitraum nur um 15 Prozent. mehr

Job 31
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Mädchenbonus – Hat der Chef eine Tochter, bezahlt er seine Mitarbeiterinnen besser

Das ist jetzt schon irgendwie ein Hammer. Und es bestätigt die bestehende Ungerechtigkeit und Diskriminierung der Frauen in Gehaltsfragen. Einerseits. Andererseits zeigt es auch, wann männliche Manager ihren weiblichen Angestellten mehr bezahlen: dann nämlich, wenn sie selbst eine Tochter haben. mehr

Job 0
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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen