Deutsche Unternehmen erhöhen die Gehälter im kommenden Jahr voraussichtlich um bis zu 2,8 Prozent. Das ergab eine aktuelle Hewitt-Studie zur weltweiten Gehaltsentwicklung in über 50 Ländern.
Danach werden 2010 die Gehälter im Schnitt um 2,5 Prozent steigen. Nullrunden wird es dieses Jahr kaum geben: Nur etwa fünf Prozent der Unternehmen wollen die Gehälter konstant halten. 2009 verfolgten noch 35 Prozent der Befragten diese Strategie.
Über die höchsten Gehaltszuwächse dürfen sich 2011 die hochspezialisierte Fachkräfte freuen. Ihre Löhne werden im Schnitt um 2,8 Prozent zulegen, dicht gefolgt vom Top-Management und dem mittleren Management, die im kommenden Jahr mit 2,7 Prozent mehr Gehalt rechnen können. Auch auf der Ebene der Sachbearbeiter sind durchschnittliche Gehaltssteigerungen von 2,7 Prozent möglich.
Es ist eines der Adrenalin-Highlights eines jeden Arbeitnehmers: der Gehaltspoker. Doch wer mit seinen Forderungen scheitert, sieht sich schon bald nach einem neuen Job um. Das jedenfalls ist das Ergebnis einer Umfrage österreichischen Jobbörse Karriere.at unter 548 Arbeitnehmern und 134 Arbeitgebern. So sagten die befragten Arbeitnehmer:
„Wenn meine Gehaltsverhandlung nicht den gewünschten Erfolg bringt, dann…
Gehalt gegen Arbeitsleistung – so sieht der Deal zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer üblicherweise aus. Allerdings beschränken sich einige Unternehmen nicht nur darauf, ihren Mitarbeitern monatlich Lohn auszuzahlen – sie bieten auch einige Zusatzleistungen zum Gehalt. Das CRF Institut hat jetzt untersucht, welche das sind und dazu mehr als 300 Unternehmen befragt. Herausgekommen ist dabei die Top10 der am meisten angebotenen Zusatzleistungen: mehr →
Fast 70 Prozent der Deutschen sind laut einer StepStone-Umfrage von 2009 der Meinung, dass sie zu wenig verdienen. Das mag mal mehr und mal weniger gerechtfertigt sein. Wenn Sie jedoch der Meinung sind, dass Ihre guten Leistungen schlicht zu wenig gewürdigt werden, dann sollten Sie sich Gedanken darüber machen, ob Sie beim Chef eine Gehaltserhöhung erbitten.
Wie aber funktioniert das – und wichtiger: Wie funktioniert das sicher nicht? Wir haben die wichtigsten Do’s und Dont’s der Gehaltsverhandlung zusammengefasst. Im Kasten ganz unten finden Sie zudem eine Auswahl von Karrierebibel-Artikeln, die Ihnen zusätzlich helfen können. Wir wollen Ihnen schließlich mehr anbieten!
Noch immer verdienen Frauen trotz vergleichbarer Qualifikation und Tätigkeit rund 23 Prozent weniger als Männer. Diskriminierung am Arbeitsplatz nennen das viele. Zu Recht. Doch scheinen das einige Frauen ganz anders zu sehen. Laut aktuellen Untersuchungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), der Universität Bielefeld und der Universität Konstanz finden die Frauen die ungleiche Bezahlung durchaus „gerecht“.
Die Wissenschaftler um Stefan Liebig, Jürgen Schupp und Thomas Hinz befragten dazu rund 10.000 Arbeitnehmer und wählten eine recht innovative Fragetechnik: Sie erkundigten sich nämlich nicht nach der Lohngerechtigkeit zwischen Männern und Frauen, sondern zunächst nach der individuell empfundenen. Wer also meinte, sein Gehalt sei ungerecht (weil zu niedrig), sollte dann den angemessenen Betrag nennen. Und dabei stellten die Wissenschaftler Erstaunliches fest: Zwar empfanden die meisten Arbeitnehmer– wenig überraschend – ihr Einkommen als zu niedrig, jedoch stuften die Frauen ihr Idealgehalt noch deutlich unter dem derzeit tatsächlichen Gehalt der Männer ein – und das sowohl bei ungelernten Kräften wie bei Akademikerinnen. Stark verkürzt ließe sich auch sagen: Frauen geben sich schlicht mit weniger zufrieden als Männer.
Die gute Nachricht lautet: Frauen verdienen im Jahr 2009 mehr als noch 2008. Die schlechte ist: Der Abstand zu den Männern bleibt trotzdem gleich.
Wie das Statistische Bundesamt heute in einer Pressemitteilung bekannt gab, erhielten weibliche Beschäftigte im Jahr 2009 im Schnitt 14,90 Euro brutto pro Stunde – im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 2,7 Prozent.
Männer kamen derweil auf einen durchschnittlichen Bruttostundenlohn von 19,40 Euro. Ebenfalls eine Steigerung um 2,6 Prozent. Damit verdienen Frauen weiterhin 23 Prozent weniger als Männer. Und mit Blick auf die Inflation dürfte von dem Zuwachs am Ende spürbar kaum etwas bei den Beschäftigten ankommen.
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