Von Jochen Mai // 7 Kommentare

Querfeldein – Ein Rätsel für Laterales Denken

Der Kreativitäts-Trainer und Berater für Denkwerkzeuge, Florian Rustler, schreibt ein ebenso informatives wie anregendes Blog, das ich nur empfehlen kann. Dort schreibt er zum Beispiel auch über die Chancen des Lateralen Denkens, also dem bewussten Querdenken, etwa um mentale Blockaden zu lösen. Die Werkzeuge dazu: Provokation von Widersprüchen, Übertreibung, exakt gegenteilige Annahmen und ungewöhnliche Assoziationen. Eine Art Querfeldein-Jogging-Programm für graue Zellen. Im Deutschen wird der Begriff des Lateralen Denkens oft auch synonym mit Kreativem Denken gebraucht. Bei ersterem geht es aber laut Rustler in erster Linie darum, neue oder bessere Lösungen für ein bestehendes Problem zu finden, während letzteres eingesetzt wird, um überhaupt neue Ideen zu finden. Eine sehr spitze Definition, aber gut. Um zu verdeutlichen, wie das funktionieren kann, habe ich in seinem Blog folgendes Rätsel gefunden: mehr

Von Jochen Mai // 4 Kommentare

Moralkortex – Müde machen mehr Mist

Ausgeschlafene Menschen entscheiden moralisch besser, so das Ergebnis einer Untersuchung am Walter-Reed-Institut der US-Armee. Offenbar ist es so, dass sich Schlafmangel unmittelbar auf den ventromedialen präfrontalen Kortex auswirkt – dem verorteten Sitz der menschlichen Moral. Beziehungsweise einer Art Kontrollstelle für ethische Entscheidungen. Dieses etwa tischtennisballgroße Areal sitzt hinter den Augen, und bekommt das Gehirn zu wenig Schlaf, schaltet dieser Bereich auf Dämmerzustand. Unsere Werte sind dann nur noch Nebensache. Oder anders gesagt: Müde Menschen machen mehr Mist.

Von Jochen Mai // 14 Kommentare

Genius loci – Wo Kreativität entsteht

Soviel vorweg: Es klingelt nicht, wenn der sprichwörtliche Groschen fällt. Aber es entstehen bei jedem Geistesblitz neue Verbindungen zwischen den beiden Gehirnhälften. Effekt: Das Gehirn erkennt das Neue als passend, und man selbst hat das sichere Gefühl: Es stimmt! Dahinter steckt ein komplexes Wechselspiel zweier Hemisphären in unserem Kopf: Der linken Hirnhälfte werden Funktionen wie logisches Denken, Sprache und analytisches Denken zugeschrieben, der rechten Hemisphäre Musikalität, Kreativität und räumliches Vorstellungsvermögen. mehr

Von Jochen Mai // 18 Kommentare

Urbane Legenden – Die Macht der Wiederholung

Wiederholungen sind mächtiger als die Wahrheit. Wiederholungen sind mächtiger als die Wahrheit. Wiederholungen sind mächtiger als die Wahrheit. Wiederholungen sind mächtiger als die Wahrheit. Wiederholungen sind mächtiger als die Wahrheit. Wiederholungen sind mächtiger als die Wahrheit. Wiederholungen sind mächtiger als die Wahrheit… mehr

Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Heavy Metal – Besser denken im Alter

Rein biochemisch betrachtet sind am menschlichen Gehirn vor allem zwei Dinge interessant: Sein Potenzial ist schier unerschöpflich und mit zunehmendem Alter wird es immer besser. Das hat es übrigens mit gutem Wein gemein.

Alter. Schon bei dem Wort assoziieren viele Demenz, Depression und Degeneration. Ältere Menschen sind die Inkarnation des Heavy Metal: Silber im Haar, Gold in den Zähnen, Blei in den Knochen. Aus der Achtung vor dem Alter wird so allmählich ein Achtung, vor dem Alten! Ein haltloses Vorurteil. Tatsächlich malt die Hirnforschung ein völlig anderes Bild. Wer älter wird, dem baut der Geist Brücken statt Krücken. So verbessert sich etwa mit dem Alter das Sprachvermögen, die Ausdrucksvielfalt nimmt zu, der Zugang zu Synonymen und Antonymen fällt leichter. Sicher, man lernt nicht mehr ganz so schnell Neues. Dafür aber gelingt der Zugriff auf Gelerntes besser, denn der gereifte Geist fängt nicht bei Null an, sondern fügt seinem Wissen lediglich neue Bausteine hinzu. Das ist hochgradig effizient. mehr

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen