Von Jochen Mai // 6 Kommentare

Kopf.www – Trollen und Lästern im Internet macht die Menschen auch real böse

Wenn Sie diese Blog öfter lesen, ist ihnen der Begriff Priming schon ein paar Mal untergekommen. Der kommt aus der Ecke des Neurolinguistischen Programmierens, kurz NLP, ist als Methode nicht unumstritten, funktioniert aber in der Praxis erstaunlich oft. Stark vereinfacht geht es dabei darum, Menschen mit Worten (positiv) zu manipulieren, in eine bestimmte Stimmung zu versetzen und so ihr Verhalten, aber auch ihre kognitiven Fähigkeiten zu beeinflussen. Ad van Kippenberg und Ap Dijksthuis von der Universität Amsterdam machten dazu vor einiger ein bemerkenswertes Experiment mit zwei Studentengruppen: Sie ließen beide Teams je 42 relativ schwierige Trivial-Pursuit-Fragen beantworten, wobei man dazu sagen muss, dass sich beide Gruppen hinsichtlich Intelligenz und Vorbildung nicht unterschieden. Der einzige Unterschied bestand darin, dass die beiden Forscher eine Gruppe baten, sich fünf Minuten vor dem Spiel schriftlich ein paar Gedanken darüber zu machen, wie es wohl sei, Professor zu sein. Die andere Gruppe sollte indes aufschreiben, wie sie sich als Fußballrowdy sähen. Welch Wirkung! Die Professoren-Gruppe schnitt deutlich besser ab. Diese Studenten konnten 23 der Fragen richtig beantworten, die Rowdys nur 18. mehr

Job 6
Von Christian Mueller // 1 Kommentar

Privatsphäre – So räumen Sie Ihre Facebook-Chronik auf #Tutorial

Facebook hat sein Chronik-Design vor kurzem offiziell zur Pflicht gemacht. Zwar ist das Design noch nicht bei allen Facebook-Nutzern angekommen, früher oder später wird allerdings jedes Profil in der Chronik-Optik erscheinen. In unserem ausführlichen Tutorial und unserem Video-Rundgang durch das Design haben wir bereits alle wichtigen Punkte besprochen. Da sich jedoch nach wie vor einige Gerüchte und Fragen zur Chronik halten, gehen wir heute auf diese ein und zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Chronik im Hinblick die Privatsphäre vorbereiten und aufräumen können. mehr

Von Jochen Mai // 6 Kommentare

Ich bin schwanger – Wie sag ich das dem Chef? Und wann?

Blauer Teststreifen, Kind unterwegs? Eine nach wie vor heikle Situation, gerade für berufstätige Frauen. Vor allem wenn sie erst vor kurzem eingestellt wurden und der Chef gerade große Pläne mit ihnen macht. Dann wegen einer Schwangerschaft ein Jahr oder gar drei auszufallen, verhagelt dem Boss seine gesamte Personalplanung. Die Reaktionen reichen da von verhaltenem Verständnis bis hin zu Mobbing und Schikane. Wie also sagt man es dem Chef am besten – und wann ist der richtige Zeitpunkt dafür? mehr

Job 6
Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Plapperschlane – 9 Thesen, was Tratsch erfolgreich macht

„Wo immer in der Kommunikation ein Vakuum entsteht, werden Gift, Müll und Unrat hineingeworfen“

Cyrill N. Parkinson, britischer Publizist

Die meisten Wissenschaftler gehen heute davon aus, dass uns die Lust am Gerüchteverbreiten angeboren ist. Zu Urzeiten war sie sogar überlebenswichtig, glaubt etwa der US-Psychologe Frank McAndrew vom Knox College in Illinois: Wer etwas Schlechtes über bedeutende Personen der Gemeinschaft enthüllte, stieg im Ansehen der Gruppe und verbesserte so seine Chancen, sich fortzupflanzen. mehr

Job, Liste 3
Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Gesprächsstoff – Welcher Typ sind Sie?

Mundpropaganda ist vielleicht die mächtigste Kommunikationsform in der Geschäftswelt. Was man sich über uns erzählt, prägt unseren guten – oder schlechten – Ruf: Kann man dem vertrauen? Ist er kompetent, hilfsbereit, ein netter Kerl? Werde ich von ihm profitieren? Oder wird er mir schaden? Im Englischen heißt solches Gerede kurz Buzz und hat zwei Funktionen: Es transportiert Informationen (Hast du schon gehört …?) und bewertet diese (Das ist großartig!). Damit hilft es, sich in einer immer komplexeren Informationswelt, sich mit relativ geringem Aufwand schnell zurechtzufinden und bessere Entscheidungen zu treffen – über Produkte oder Menschen. Solches Gerede hört sich oft hohl an, dahinter aber stecken enormes Potenzial und große Gefahren. mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Wie Sie mit Kollegen umgehen, die gekündigt wurden

  1. Verständnis. Sollte Ihnen ein Kollege erzählen, dass er oder sie gerade den Job verloren hat, ist es völlig okay, wenn Sie Ihr Mitgefühl ausdrücken. Nur übertreiben Sie dabei nicht. Das könnte sonst wie Hohn wirken, Motto: Du hast leicht reden, du hast ja noch deinen Job!
  2. Zuhören. Egal, was Ihnen Ihr Kollege erzählt: Vergessen Sie nie, dass jede Geschichte zwei Seiten hat. Die meisten Gekündigten werden die Schuld beim bösen Boss suchen und versuchen, in Ihnen einen Verbündeten zu finden. Hören Sie dabei ruhig zu, aber ergreifen Sie keine Partei.
  3. Schweigen. Meist sind Sie nicht der Einzige, der die Story hört. Entsprechend schnell entstehen Gerüchte. Beteiligen Sie sich nicht an dem Tratsch. Erstens, weil es die Stimmung negativ anheizt; zweitens, weil es unfair ist, solange Sie die Chef-Version nicht kennen.
Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Drangsal – 10 Zeichen, dass Sie gemobbt werden

Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: 11,3 Prozent der Beschäftigten in Deutschland sind im Berufsleben schon einmal drangsaliert worden – von Kollegen oder vom Chef. Die Betroffenen kommen aus allen Berufsgruppen und Hierarchiestufen, so ein Bericht der Initiative Neue Qualität der Arbeit. In 38,2 Prozent der Fälle sind allerdings die Vorgesetzten die Täter. Der typische Mobber ist männlich, Chef, zwischen 35 und 54 Jahre alt und zählt zu den langfristig Beschäftigten. Und 98,7 Prozent der Beschäftigten, die zur Zielscheibe von Psychoterror am Arbeitsplatz werden, reagieren darauf mit Demotivation, Misstrauen, Stress, Schlafstörungen, sozialem Rückzug. 43,9 Prozent der Betroffenen erkranken sogar körperlich. mehr

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen