- Aufschreiben. Wenn wir Dinge notieren, transformieren wir sie in eigene Worte aber auch in Bilder, die wir uns besser merken können. Gleichzeitig müssen wir uns entscheiden, was wir aufschreiben: alles, Stichworte, Anmerkungen… All das ist ein komplexer und auch emotionaler Prozess, bei dem sogar taktile Sinne (tippen, schreiben) gereizt werden. Kurzum: Unsere grauen Zellen arbeiten beim Schreiben auf Hochtouren – und die Informationen brennen sich tief in unsere Erinnerung.
- Aussprechen. Worte oder Zahlen lassen sich um bis zu zehn Prozent besser merken, wenn wir sie laut aussprechen, wie allein acht Experimente von Colin MacLeod zeigen konnten. Das gilt allerdings nur für selektive Begriffe – nur weil man einen ganzen Text laut liest, kann man ihn danach nicht auswendig.
- Assoziieren. Merken Sie sich eine Geschichte dazu. Die funktioniert wie eine Eselsbrücke, weil sie weniger abstrakt ist. Eine Ziffernfolge lässt sich etwa in Abschnitte einteilen: 3210072412 wird dann zu„3-2-1 Meins“ – der Ebay-Slogan, 007 der Code von James Bond, 2412 das Weihnachtsdatum. Statt 3210072412 merken Sie sich nur: „Ebay, Bond, X-Mas“. Oder eben eine abstruse Geschichte: „Bei Ebay kauft Bond die Geschenke für Weihnachten.“
Die drei besten Methoden, sich Dinge besser zu merken
Wie Sie als Bewerber im Vorstellungsgespräch gleich Eindruck machen
- Komplimente. Aber bitte nie persönlich werden oder gar das scharfe Kostüm der Personalerin loben. Fatal! Allenfalls die Ausstattung der Büros, deren Architektur oder die Kunst an der Wand sollten Sie thematisieren – Sie kennen sich ja noch nicht. Warum das wirkt? Weil Sie ganz offenbar selbst unter Stress noch souverän und empathisch bleiben und obendrein den Smalltalk beherrschen. Und: Wer hört nicht gerne Komplimente? Nur ehrlich müssen Sie dabei sein!
- Anekdoten. Bevor es losgeht, erzählen Sie eine Geschichte. Der Klassiker: “Sie werden nicht glauben, was mir gerade auf dem Weg passiert ist…” Auch eine nette Erkenntnis aus einem Buch, das Sie gerade lesen, funktioniert. Warum das wirkt? Weil das alle entspannt (auch nervöse Personaler) und die Atmosphäre auflockert. Extrapunkte gibt’s, wenn die Geschichte wie eine Parabel zur Firmenkultur passt. Nur kurz, echt und positiv muss die Anekdote sein.
- Fragen. Beginnen Sie selbst mit einem Interview: Wie geht es Ihnen? Hatten Sie auch eine gute Anreise? Jaja, der Verkehr… Wie lange machen Sie den Job schon? Bin ich heute eigentlich der erste Kandidat? … Oh, ich glaube, Sie wollten mir auch noch Fragen stellen? [Lächeln] Warum das wirkt? Überraschungseffekt. Für den Moment vertauschen Sie die Rollen, beweisen Chuzpe und Interesse. Und mit der Selbstironie am Schluss brechen Sie jedes Eis. Passt aber nicht bei jedem Typ.
Stell! Mich! Ein! – Die Geschichte der Jobsuche (#Infografik)
Die Geschichte der Jobsuche ist eine Geschichte voller Missverständnisse und wachsender Anforderungen. Früher war alles ganz einfach: Männer gingen jagen, Frauen hüteten die Höhle. Dann wurden Arbeitgeber immer selektiver: Arbeitnehmer mussten plötzlich qualifiziert und spezialisiert sein, wenn sie arbeiten wollten, was die Jobsuche deutlich verkomplizierte. Und heute? Ja, heute gibt es Social Media – und solche hübschen Infografiken, die uns amüsant vor Augen führen, wie aus dem Jäger und Sammler ein bloggender Selbstmarketer wurde… mehr
Erfolgsrezept – Der Junge, der den Millionen-Dollar-Dreh fand
William Rosenberg war noch ein kleiner Junge, gerade einmal neun Jahre alt. Doch in diesem Sommer hatte er einen Plan: Er wollte etwas Geld dazu verdienen. Sein Vater besaß einen Gemüseladen in Boston, und der kleine Bill war verantwortlich für die Wassermelonen. Falls er sie jedoch nicht rechtzeitig verkaufen würde, würden die Melonen verderben – und Bill auch nichts verdienen. mehr
Bewerbungsmuster – Fesseln Sie Personaler mit einer Geschichte
Personalentscheider haben wenig Zeit. Zumindest nehmen sie sich davon nur wenig, um einen ersten Eindruck von einem Bewerber zu gewinnen. Ein paar Minuten schauen sie auf die Bewerbungsmappe, dann fällt das Urteil: hopp oder top. Im Rennen bleibt, wer mit seiner Bewerbungsmappe, mehr aber noch mit seinem Anschreiben die Neugier des Personalers weckt, ihn fesselt und zum Weiterlesen animiert. Wie das geht? So… mehr
Lückentext – Richten Sie Ihr Augenmerk auf das, was fehlt
eute beginnt die Lektion mit einer kurzen Parabel:
Sherlock Holmes und Doktor Watson gehen campen. Nachdem sie ihr Zelt aufgebaut haben, gehen sie schlafen. In der Nacht wacht Holmes auf und weckt seinen Partner: „Watson“, sagt er, „öffne die Augen und schau hinauf zum Himmel. Was siehst du?“ Watson antwortet schlaftrunken: „Ich sehe Sterne, unendlich viele Sterne.“ – „Und was sagt dir das, Watson?“, bohrt Holmes nach. Watson überlegt kurz: „Das sagt mir, dass dort draußen unzählige Galaxien und Tausende Planeten sind. Ich nehme deshalb an, dass eine Menge gegen die Theorie spricht, wir wären allein im Universum.“ – „Watson, du bist ein Narr“, blafft ihn Holmes an. „Es sagt, dass jemand unser Zelt gestohlen hat!“ mehr
Verhandlungssicher – Die besten Verhandlungstricks der Profis
Stellen Sie sich vor, Sie sitzen im Kino. Der Film ist so lala, aber die Hauptdarstellerin (weibliche Leser denken jetzt bitte an Brad Pitt) sieht einfach umwerfend aus. Dann kommt der Moment, in dem sie durchdringend in die Kamera schaut. Große Augen, laszives Lächeln, ein verhuschtes Blinzeln – und jeder Zuschauer glaubt seelenwund: Sie meint mich. Natürlich meint sie ihn nicht, vermutlich nicht einmal ihren Produzenten, der sie dafür bezahlt und ihr die Rolle aus wer weiß welchen Gründen gegeben hat. Aber der Augenblick wirkt. Denn die subtile Attacke zielt direkt auf die menschliche Eitelkeit und damit auf unsere vielleicht größte Schwäche. mehr



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