Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Routineweg – Handydaten verraten: Wir alle sind so vorhersehbar

Spricht man mit Datenschützern über moderne Methoden, Handys samt ihrer Nutzer zu lokalisieren, bekommen die regelmäßig Herzflimmern. Dienste wie Foursquare, bei denen sich die Menschen gleich selber tracken, noch dazu öffentlich, sollte man dann besser gar nicht erst erwähnen – es sei denn, man hat zufällig einen Defibrillator dabei. Schockierend, ich weiß.

Nun kann man sich viele Gedanken über die Risiken und Nebenwirkungen der modernen Vernetzung und Datentransparenz machen, seinen Arzt oder Apokalyptiker befragen oder wieder mit Trommeln und Rauchzeichen kommunizieren. Und doch ist es so, dass uns gerade diese brisanten Daten neuerdings Erkenntnisse über den Menschen und sein Verhalten bescheren, die wir früher allenfalls in Grzimeks Tierreich verwiesen hätten, wozu irgendwie auch die Studie zählt, die jetzt Albert-László Barabási vom Center for Complex Network Research an der Northeastern Universität in Boston in die Welt entlassen hat. mehr

Von Jochen Mai // 6 Kommentare

Routinejob – Wie sich Gewohnheiten verändern lassen

Versuchen Sie doch mal gerade Folgendes: Falten Sie Ihre Hände wie zum Gebet, die Finger ineinander verschränkt, die Daumen übereinander. Und jetzt wechseln Sie bitte nur mal die Position Ihrer Daumen, sodass der üblicherweise untere zuoberst liegt. Wie fühlt sich das an: ungewohnt? Unangenehm? Unerträglich?

Die US-Psychologin Dawna Markova hat herausgefunden, dass Menschen rund zwei Wochen brauchen, um sich nur an eine solch simple Haltung neu zu gewöhnen. Bis dahin feuert das Gehirn unablässig Alarmsignale ans Bewusstsein: „Hier stimmt was nicht!“ Und das nur, weil zwei Daumen nicht wie sonst übereinander liegen. Man mag sich gar nicht vorstellen, was passiert, wenn wir uns deutlich gewichtigere Routinen abgewöhnen wollen… mehr

Von Jochen Mai // 13 Kommentare

Selbstdisziplin funktioniert nicht – Über die Macht der Gewohnheit

Ein Interview mit dem Buchautor Jörg Weisner

jorg_weisnerJörg Weisner studierte nach einer Banklehre und Anlageberatung in einer Großbank Betriebswirtschaft und startete parallel in der Unternehmensberatung. Seit 1989 ist er als Berater, Trainer und Unternehmens-Coach tätig. Sein erstes Buch „Job&Joy“ ist 2001 bei Econ erschienen. Soeben ist sein zweites Buch „Vergiss Selbstdisziplin, erfolgreiche Gewohnheiten bringen dich voran“ im OG-Verlag erschienen. mehr

Von Jochen Mai // 4 Kommentare

Zonenexodus – Das Urlaubsprogramm der Karrierebibel

Seit Jahren pflegt der Caterer in unserer Kantine eine Tradition: Jeden Donnerstag gibt es paniertes Schnitzel mit Pommes frites, den so genannten Schnipotag. Das Bemerkenswerte daran ist, dass es tatsächlich Kollegen gibt, die sich auf den Schnipodo freuen, weil sie dann wieder Schnitzelpommes an Ketchupjus essen können, jeden Donnerstag, Woche für Woche, Jahr für Jahr. mehr

Von Jochen Mai // 4 Kommentare

In ritus rectus – Die Macht der Gewohnheit

Exzellenz ist kein einmaliger Akt, sondern eine Gewohnheit.

Aristoteles

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Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Was Sie hindert, Gewohnheiten abzulegen

  1. Zuviel auf einmal. Über Jahre haben wir uns unsere Gewohnheiten (unbewusst) antrainiert, nun laufen Sie automatisch ab. Versuchen Sie nie, sich mehr als eine dieser Routinen abzugewöhnen! Das gelingt nur selten. Konzentrieren Sie lieber alle Energien auf die eine.
  2. Falsche Motivation. Um Routinen zu durchbrechen, brauchen Sie Disziplin. Die aber ist abhängig von Ihrer Motivation. Warum also wollen Sie sich diese Sache abgewöhnen? Oder steckt etwas anderes dahinter? Nur wenn die Motivation stimmt, halten Sie auch durch.
  3. Unbekannte Auslöser. Jede Gewohnheit basiert letztlich auf einem oder mehreren Auslösern – Stress etwa, Langeweile, Liebeskummer oder Jobfrust. Erkennen und bekämpfen Sie die Auslöser. Und ersetzen Sie die schlechte Gewohnheit durch eine gute: Obst statt Schokolade essen etwa.
Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Momentum – 21 Tipps gegen Langeweile im Job

Schon wieder Montag! Die Lust, an den Büroschreibtisch zurückzukehren, tendiert gegen Null; in der kommenden Woche erwartet einen allenfalls der übliche Trott, Routine, Langeweile. Was tun Sie? Bringen Sie die Arbeitswoche irgendwie hinter sich um am Wochenende zu leben, verdaddeln Sie die Zeit und hoffen, dass der Chef davon nichts mitbekommt – oder unternehmen Sie etwas dagegen und gewinnen die Leidenschaft für den Beruf zurück?

Falls Sie sich für Ersteres entscheiden, schauen Sie hier lieber morgen noch mal vorbei. Andernfalls: Lesen Sie weiter! mehr

Job, Liste 3
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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen