Spricht man mit Datenschützern über moderne Methoden, Handys samt ihrer Nutzer zu lokalisieren, bekommen die regelmäßig Herzflimmern. Dienste wie Foursquare, bei denen sich die Menschen gleich selber tracken, noch dazu öffentlich, sollte man dann besser gar nicht erst erwähnen – es sei denn, man hat zufällig einen Defibrillator dabei. Schockierend, ich weiß.
Nun kann man sich viele Gedanken über die Risiken und Nebenwirkungen der modernen Vernetzung und Datentransparenz machen, seinen Arzt oder Apokalyptiker befragen oder wieder mit Trommeln und Rauchzeichen kommunizieren. Und doch ist es so, dass uns gerade diese brisanten Daten neuerdings Erkenntnisse über den Menschen und sein Verhalten bescheren, die wir früher allenfalls in Grzimeks Tierreich verwiesen hätten, wozu irgendwie auch die Studie zählt, die jetzt Albert-László Barabási vom Center for Complex Network Research an der Northeastern Universität in Boston in die Welt entlassen hat. mehr


Jörg Weisner studierte nach einer Banklehre und Anlageberatung in einer Großbank Betriebswirtschaft und startete parallel in der Unternehmensberatung. Seit 1989 ist er als Berater, Trainer und Unternehmens-Coach tätig. Sein erstes Buch „





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