Dass die Schrift einiges über den Verfasser verrät, ist den Langzeitlesern dieser Seite nichts Neues. Graphologie heißt diese Form der Handschriftanalyse, gilt zwar vielen als esoterische Kaffeesatzleserei und Hokuspokus, ist aber letztlich eine untergeordnete Disziplin der Psychologie, angesiedelt in der Persönlichkeitsdiagnostik. Dass derlei Rückschlüsse aber auch gedruckter Text zulässt, ist eher ungewöhnlich.
Der Psychologe Daniel Oppenheimer ist der Urheber dieser bemerkenswerten Studie, bei der Studenten der Princeton Universität beurteilen sollten, wie intelligent der Verfasser eines gedruckten Textes auf sie wirkt. Die Probanden musterten dabei Textproben aus Schüler- und Doktorarbeiten sowie philosophischen Werken, die in zwei Schriftarten verfasst waren: der Times New Roman und der eher künstlerisch anmutenden Schrift Juice ITC.
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Wer schreibt, verrät sich. Die Schrift ist Körpersprache, sie ermöglicht einen Blick in seine Psyche und Persönlichkeit. Das jedenfalls sagen Graphologen. Für sie ist die Schrift eine Art Charakterzeugnis, so individuell wie ein Fingerabdruck. Diese Einschätzung ist allerdings umstritten. Schriftanalyse gilt vielen als esoterische Kaffeesatzleserei, als Hokuspokus. Graphologie ist nicht einmal eine anerkannte Wissenschaft, obwohl der aus dem Griechischen stammende Begriff (Lehre von der Bedeutung der Handschrift) das nahe legt. Tatsächlich ist Graphologie eine untergeordnete Disziplin der Psychologie, angesiedelt in der Persönlichkeitsdiagnostik.
Aber auch wenn man nicht daran glaubt, kann man sich im Internet einem kurzen und amüsanten Selbsttest unterziehen. Der erhebt freilich keinen wissenschaftlichen Anspruch, macht aber Spaß. Dazu schreiben Sie zuerst eine Textvorlage ab und analysieren diese anschließend selbst. 20 Fragen zur Schriftanalyse – zu finden unter dem Stichwort Deutung – helfen Ihnen dabei. Kurz darauf bekommen Sie ein kleines Psychogramm von sich selbst. Meines liest sich übrigens so (das Urteil darüber überlasse ich jenen, die mich kennen):
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Wer schreibt, verrät sich. Die Schrift ist Körpersprache, sie ermöglicht einen Blick in seine Psyche und Persönlichkeit. Das jedenfalls sagen Graphologen. Für sie ist die Schrift eine Art Charakterzeugnis, so individuell wie ein Fingerabdruck. Diese Einschätzung ist allerdings umstritten. Schriftanalyse gilt vielen als esoterische Kaffeesatzleserei, als Hokuspokus. Graphologie ist nicht einmal eine anerkannte Wissenschaft, obwohl der aus dem Griechischen stammende Begriff (Lehre von der Bedeutung der Handschrift) das nahe legt. Tatsächlich ist Graphologie eine untergeordnete Disziplin der Psychologie, angesiedelt in der Persönlichkeitsdiagnostik.
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