Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Briefwahl – Schreib mal wieder!

briefcontentKaum noch einer schreibt doch heute handschriftlich einen Brief. Haben Sie mal in Ihren Briefkasten geschaut, was da so drinsteckt? 57 Prozent der Post sind Groß-, Kompakt- oder Maxibriefe, 24 Prozent bestehen aus Werbepost, 8 Prozent sind Zeitungen und Zeitschriften, 3 Prozent sind Einschreiben und der Rest eben Sonstiges, so eine Erhebung der Bundesnetzagentur (für Briefsendungen bis 1000 Gramm). Ob Familie, Freunde, Bekannte – die meisten mailen, skypen oder twittern sich heute.

Im papierlosen Büro gilt das natürlich erst recht. Nur ganz wenige Kollegen schreiben sich heute noch handschrftliche Notizen – geschweige denn Chefs ihren Mitarbeitern. Und damit meine ich jetzt nicht Notizen vom Typ „Bis morgen 15 Uhr!“. Was ich meine sind eher Hinweise wie „Über deinen Beitrag heute habe ich mich echt gefreut“ oder „Danke für deine Unterstützung vorhin in der Konferenz“.
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Von Jochen Mai // 13 Kommentare

Graphologie-Selbsttest – Du bist, wie du schreibst

Wer schreibt, verrät sich. Die Schrift ist Körpersprache, sie ermöglicht einen Blick in seine Psyche und Persönlichkeit. Das jedenfalls sagen Graphologen. Für sie ist die Schrift eine Art Charakterzeugnis, so individuell wie ein Fingerabdruck. Diese Einschätzung ist allerdings umstritten. Schriftanalyse gilt vielen als esoterische Kaffeesatzleserei, als Hokuspokus. Graphologie ist nicht einmal eine anerkannte Wissenschaft, obwohl der aus dem Griechischen stammende Begriff (Lehre von der Bedeutung der Handschrift) das nahe legt. Tatsächlich ist Graphologie eine untergeordnete Disziplin der Psychologie, angesiedelt in der Persönlichkeitsdiagnostik. mehr

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen