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Der Benjamin-Franklin-Effekt – Bitten um Gefallen machen sympathischer

Verzeihung, darf ich Sie kurz um einen Gefallen bitten? Könnten Sie diesen Artikel bitte weiterleiten – per Mail, Twitter, Facebook, Google+? Danke…

Nicht, dass ich Sie hier und jetzt groß um ein virtuelles Almosen anbetteln wollte. Nein, ich teste den sogenannten Benjamin-Franklin-Effekt. Kennen Sie noch nicht? Dann wird es aber Zeit! Denn danach müssten Sie mich jetzt schon ein bisschen mehr mögen. Oder anders formuliert: Wenn wir jemanden überreden, uns einen Gefallen zu tun, werden wir ihm dadurch sympathischer. mehr

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So werden Sie geholfen

  1. Aussprechen. Wenn Sie wollen, dass man Ihnen hilft, müssen Sie auch sagen, was Sie wollen. Und zwar möglichst konkret. Die wenigsten Menschen sind medial veranlagt. Also bitten Sie sie um Hilfe!
  2. Erleichtern. Wer Hilfe benötigt, sollte es seinen Rettern leicht machen. Halten Sie Helfer also nicht mit Kleinkram auf. Verschaffen Sie Ihnen lieber eine Übersicht und sparen Sie deren Zeit.
  3. Erhöhen. Geben Sie der Lösung eine Bedeutung. Menschen helfen lieber, wenn sie das Gefühl haben, dabei nicht nur eine gute, sondern auch eine große Tat zu vollbringen. Und seien Sie hinterher dafür bitte auch dankbar!

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen