Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Land der Ideen – Wie innovationsfreudig sind die Deutschen?

Denkblase BirneDass Innovationen wichtig sind, um im Wettbewerb zu bestehen, wird ja immer wieder gerne betont – besonders vom Management. Aber wie viel davon ist lediglich medienkompatibles Blabla und wie viel echte Überzeugung, der auch Taten folgen? Wie heißt es so treffend in der Bibel: „An den Früchten werdet ihr sie erkennen…“

Also schauen wir auf die Früchte, beziehungsweise auf eine Studie des Hernstein Instituts, das diesen Fragen nachgegangen ist und untersucht hat wie sich die Innovationsfreudigkeit der Unternehmen gerade in turbulenten Zeiten darstellt. Denn gerade wenn der Druck von außen wächst, wird immer wieder empfohlen, Innovationen erst recht verstärkt voranzutreiben.

    Doch wie sieht die Realität aus?

Gerade mal jedes zweite Unternehmen (53 Prozent) fördert derzeit verstärkt Innovationen. Das ist nicht viel, aber im vergleich zu den Unternehmen in Österreich und der Schweiz schon eine ganze Menge. Dort versucht man das Innovations-Niveau allenfalls zu halten. Siehe Tabelle: mehr

Job, Studie 3
Von Jochen Mai // 7 Kommentare

Musenkuss – Warum Frauen Männer mehr inspirieren

Für Woody Allen heißt der Inspirationsborn derzeit Scarlett Johansson, was man durchaus nachempfinden kann, obwohl beide vehement bestreiten, dass es so ist. Woody Allens Dementi ist jedoch nicht allzu glaubwürdig, weil er diesbezüglich einen hohen Verschleiß hat. Zu seinen Verflossenen zählen etwa so illustre Aktricen wie Mia Farrow oder Diane Keaton. John Lennon war da schon wesentlich genügsamer. Bei ihm übernahm die Rolle vollständig Yoko Ono. Pablo Picasso dagegen ließ sich (unter anderem) von der wunderschönen, aber erst 17-jährigen Nymphe Sylvette David inspirieren, die ihm zugleich als Model diente. Wohingegen Amanda Lear eine überaus enge Freundschaft zu dem Maler Salvador Dalí pflegte, weshalb auch sie als das galt, worum es hier geht: eine Muse. mehr

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Raus aus den Denkschubladen – Wie Sie Ihre Kreativität neu wecken

Ein kurzer Test zum Einstieg. Beantworten Sie bitte die folgende Frage spontan, ohne lange zu überlegen:

    Nennen Sie 100 Tiere!

Waaaaas??? 100 Tiere? Wer bringt die schon so schnell zusammen?! Ich weiß, die Frage ist bewusst so formuliert, dass sie zunächst völlig abschreckend wirkt. Lassen Sie mich die Aufgabe umformulieren: Nennen Sie bitte 10 Tiere! “Pah, zehn Tiernamen. Das ist doch Kindercamping…”, denken Sie jetzt vielleicht. Mag sein. Aber warum sollten 100 Namen so viel schwerer sein? mehr

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Keine gute Idee – Verbesserungsvorschläge sind unerwünscht

ideenanimiertVerbesserungsvorschläge kann jeder machen – nur umsetzen mags keiner. 51 Prozent der deutschen Chefs fordern Ihre Mitarbeiter zwar auf, eigene Ideen einzubringen. Nur enden die danach in der Schublade, so das Ergebnis einer aktuellen Monster-Umfrage unter 1022 Arbeitnehmern in Deutschland und Österreich. Bei 19 Prozent der Vorgesetzten sind Anregungen sogar grundsätzlich unerwünscht. Nur bei knapp einem Drittel (30 Prozent) stoßen die Arbeitnehmer auf offene Ohren. Kein Wunder, dass dann Leistung und Motivation beim Gros der Beschäftigten ebenfalls in Richtung Nullpunkt tendieren. mehr

Job, Studie 1
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Besser denken – mehr Ideen bekommen

  1. Assoziieren. Wann immer Sie einen Artikel lesen (diesen zum Beispiel), versuchen Sie das Wissen nicht einfach passiv aufzunehmen, sondern verknüpfen Sie es mit vorhandenem Know-how, assoziieren Sie neue Gedanken und speichern Sie es ab.
  2. Aufschreiben. Ob Sie sich mit inspirierenden Menschen unterhalten, ein anregendes Buch lesen oder brainstormen – machen Sie sich Notizen. Schreiben oder malen Sie Ihre Gedanken auf und konservieren Sie diese so. Ein Blog ist ideal dafür: Dort können Sie Wissen teilen und später durchsuchen.
  3. Auffassen. Lernen Sie zu lernen. Der Rat klingt nur tautologisch. Gemeint ist: Lernen Sie, wie Ihr Gehirn funktioniert, wie es denkt und speichert. Seinen Verstand zu verstehen, dessen Arbeitsweise, ist ein Schlüssel zu mehr Kreativität und besserem Denken.
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Arbeiten, nicht mitdenken! – Ideen lohnen nicht

Die Umfrage denkt vor allem zum Nachdenken an: Mitdenken lohnt sich nicht – gerade mal 17 Prozent der deutschen Unternehmen belohnen innovative Ideen ihrer Mitarbeiter, so das Ergebnis einer internationalen Umfrage des Online-Stellenportals StepStone, an der weltweit knapp 26.000 Menschen teilnahmen. Da kommt einem die Phrase vom Kapital in den Köpfen der Mitarbeiter doch recht hohl vor…

Ideenmanagement
Job, Studie 4
Von Jochen Mai // 5 Kommentare

Treffpunkt – 4 ungewöhnliche Tipps für bessere Meetings

Von dem kanadischen Schriftsteller Douglas Coupland („Generation X”) stammt das schöne Bonmot: „Es gibt drei Dinge die man nicht vortäuschen kann: eine Erektion, Kompetenz und Kreativität.“ Meetings versuchen aber genau das: Sie versammeln mehr oder weniger kreative oder kompetente Menschen in einem Raum in der Hoffnung, es käme eine geile Idee dabei heraus. Hoffnungslos! mehr

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Erfolg in 7 Worten

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A United Prototype product. - Made with love in Cologne, Germany.
  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen