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Blende gut, alles gut – In der Moderne bestimmt der Schein das Sein

Die Uniform eines Trödlers und ein paar zackige Bewegungen reichten für den Schuhmachersohn Wilhelm Voigt aus, um auf Beutezug zu gehen. Erst überzeugte er zehn Mann der Schwimmschulwache vom Plötzensee von seinem Hauptmannsrang, dann stürmte er mit ihnen das Rathaus von Köpenick, verhaftete den Bürgermeister, plünderte die Stadtkasse, wurde gefasst, verhaftet, verurteilt, begnadigt, berühmt, ging auf Tournee und schließlich in die Geschichte ein. Zu einigem Wohlstand brachte er es ebenfalls. Nicht schlecht für einen ausgebufften Schusterjungen, der in Wahrheit ein Hochstapler war! mehr

Essay, Job 3
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Drei Wahrheiten, die man gar nicht früh genug lernen kann

  1. Habe den Mut, herauszuragen. Klar, wer über die Grasnarbe hinaus wächst, riskiert rasiert zu werden. Konformität führt aber auch zu Mittelmaß und verhindert, das eigene Potenzial auszuschöpfen. Dumm! Wachsen Sie über sich und andere hinaus. Wie heißt es so schön: Seien Sie einzig, nicht artig!
  2. Bestimme dein eigenes Tempo. Alles. Jetzt. Sofort. Viele leben in einer Instant-Illusion und meinen, Sie müssten schon da sein, wo andere stehen. Ständiges Vergleichen macht aber nicht nur unglücklich – es ist auch falsch: Wer alles auf einmal will, kann das Einzelne nicht mehr genießen und kommt aus dem Rhythmus.
  3. Es ist unwichtig, was andere über dich denken. Wir Menschen sind soziale Wesen. Deshalb neigen wir dazu, in Gruppen ständig Sympathien gewinnen zu wollen. Tatsächlich werden wir dabei aber immer abhängiger von Meinungen und Anerkennung. So jemand lebt aber nicht mehr sein Leben, sondern die Regeln anderer. Mehr?
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Der Rückreise-Effekt – Warum Sie Ihr Ziel nicht zu früh erwarten sollten

“Dauert’s noch lange?” “Wann sind wir denn da??” “Sind wir endlich da???” Wenn Sie jemals mit Kindern auf dem Rücksitz eine längere Reise unternommen haben, kennen Sie die Fragen. Vermutlich kennen Sie aber auch: “Papa, ich hab Hunger!” oder “Mama, ich muss mal…” In jedem Fall hören Sie das nicht nur einmal. Denn das Erquickende an solchen Ausflügen ist: Man hört die Sätze gleich mehrmals im Auto, so ungefähr alle zehn Minuten. Es können aber auch nur fünf sein. mehr

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Adventskalender (17) – Warum 100 Cent mehr als ein Euro sind

Wir sind schon ziemlich leicht zu manipulieren. So lassen wir uns beispielsweise sehr leicht von hohen Zahlen vorgaukeln, sie entsprächen auch einem hohen Wert. Dazu gibt es eine bemerkenswerte Studie von John Opfer, einem Psychologen an der Ohio State Universität. Dabei ließ er 48 Studenten das klassische Ultimatumspiel spielen. Allerdings teilte er zuvor seine Teilnehmer in zwei Gruppen. Die eine Hälfte spielte mit einem Basiskapital von drei Dollar, die andere Hälfte erhielt jeweils 300 Cent Spielgeld. De facto spielten also alle um denselben Wert – 80 Runden lang. Doch das Ergebnis verblüffte Opfer und seine Kollegen: mehr

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Zaubertrick – Das Geheimnis der Illusion

Ein Straßenzauberer exerziert ein paar Tricks – und Neurologen erklären, warum (nicht wie!) sie funktionieren und lüften dabei manches Geheimnis der Illusion und Manipulation…
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Alles nur Illusion – 10 optische Täuschungen zum Staunen

Die folgenden zehn optischen Täuschungen haben Sie vermutlich noch nicht gesehen. Dafür sind sie besonders eindrucksvoll:

Straßentäuschen

Die Malerei Hutmacher hat sich einen besonders auffälligen Werbegag einfallen lassen – und so eine hübsche Illusion für vorbei fahrende Autos geschaffen. Über Google-Streetview können Sie es hier im Browser gleich selbst ausprobieren:


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Monkey Business – Achten Sie nicht nur auf den Gorilla!

Kennen Sie die Monkey-Business-Illusion? Tja, dann sehen Sie sich dieses Video genau an… Es ist anders als Sie denken!
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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen