Die folgenden zehn optischen Täuschungen haben Sie vermutlich noch nicht gesehen. Dafür sind sie besonders eindrucksvoll:
Die Malerei Hutmacher hat sich einen besonders auffälligen Werbegag einfallen lassen – und so eine hübsche Illusion für vorbei fahrende Autos geschaffen. Über Google-Streetview können Sie es hier im Browser gleich selbst ausprobieren:
Kennen Sie die Monkey-Business-Illusion? Tja, dann sehen Sie sich dieses Video genau an… Es ist anders als Sie denken!
mehr →
Ein Rätsel für Zwischendurch: In Marcus’ Joblog habe ich eine interessante optische Illusion gefunden (er hat sie wiederum vom NewOpticalIllusions Blog). Durch simple Verschiebung eines Bilder werden aus zwölf abgebildeten Personen plötzlich 13. Woher kommt der geheimnisvolle 13. Mann?

Es ist schon interessant, wie oft uns unser Gehirn einen Streich spielt. Da gibt es zum Beispiel die Sache mit den Verschwörungstheorien und vermeintlichen Zusammenhängen. Jennifer Whitson ist das kürzlich aufgefallen.
Jennifer Whitson ist Wirtschaftswissenschaftlerin und forscht an der Universität von Texas. Im vergangenen Jahr startete sie dann eine sechsteilige Versuchsreihe. Sie zeigte ihren Probanden Bilder. Es waren keine besonderen Bilder, im Grunde war es sogar nur Krickelkrackel. Die Motive zeigten viele chaotisch angeordnete Punkte, ohne tieferen Sinn. Es gab nicht mal ein Muster.
Gut, sicher, klar, die Zeiten sind gerade nicht die besten für Arbeitnehmer. Kurzarbeit, Zwangsurlaub, vielleicht sogar Kündigung – das sieht nicht gut aus im karriereoptimierten Lebenslauf. Was also tun, wenn die Arbeit immer weniger wird und die Chefcontroller mit dem Rotstift durch die Flure wandern?
Nun, eine Alternative ist: Sehen Sie möglichst beschäftigt aus. Engagierte und fleißige Mitarbeiter landen schließlich nicht so schnell auf der Streichliste. Und wer die Attitüde eines Leistungsträgers pflegt, sichert nicht nur seinen Job – er tut auch was gegen die Langeweile, wird aktiv und kreativ. Kurzum: Das bisschen Show muss sein – und macht Spaß dazu.
In der New York Times war dazu eine hübsche Geschichte, was Angestellte derzeit so alles inszenieren, um möglichst gefragt, beliebt, beschäftigt auszusehen: Da gibt es zum Beispiel den 30-jährigen Portfolio-Manager aus New Jersey, der Akten auf seinem Schreibtisch stapelt und sich in der Mittagspause von seinen Freunden am Handy anrufen lässt, um möglichst vielgefragt zu wirken. Oder den New Yorker Anwalt, der das Licht abends lange im Büro brennen lässt, damit es so aussieht, als arbeite er bis spät in die Nacht. Weil das Bürolicht aber offenbar automatisch gesteuert und an eine Art Bewegungsmelder gekoppelt war, ließ er zudem einen Ventilator in seinem Büro laufen. Not macht erfinderisch. mehr →
Als Ratgeber sind Mentoren sicher hilfreich, als Karriereförderer sind sie eine Illusion. Ich glaube, es bringt nichts, wenn man nur protegiert wird. Ich persönlich habe Leute, die mich umgeben und die ich in unterschiedlichen Lebenssituationen um Rat fragen kann. Das hilft mir.
Alan Hippe, stellvertretender Vorstandschef bei Continental
[in Perspektiven 192/2008]