Welcher Beruf genießt das meiste Vertrauen? International sind es die Feuerwehrmänner, einen deutlichen Ansehensverlust mussten indes die Kirchenvertreter und Marketingfachleute hinnehmen. Auch Politiker büßten an Vertrauen ein. So das Ergebnis der in 19 Ländern durchgeführten Studie „GfK-Vertrauensindex 2010“ (pdf).
Für Deutschland sieht das Ranking der Berufe demnach so aus:

Kann man einem Facebook-Profil trauen? Die Frage mutet auf den ersten Blick ein wenig seltsam an, da hier ja keine Fake-Profile gemeint sind, sondern die von realen Menschen aus Fleisch und Blut, die dort ihr Netzwerk aus Freunden und Bekannten pflegen – mit regelmäßigen Statusmeldungen, Fotos, Videos und all dem anderen Klimbim der heute so dazu gehört. Andererseits haben diese Menschen in der Vergangenheit gelernt (mindestens wenn Sie zu den regelmäßigen Lesern der Karrierebibel gehören), dass solche Profile unweigerlich ein Image von der betreffenden Person schaffen – sie prägen der Ruf und die Reputation der Person und vermitteln ein bestimmtes Bild, das… ja, eben, das wahr sein kann oder gewollt oder völlig falsch.
Deshalb stellt sich die Frage durchaus: Kann man einem Facebook-Profil trauen? Insbesondere den Profilen jener Menschen, die das alles wissen?
So überraschend das auch ist, weil sich bewusste Manipulation letztlich nie ausschließen lässt, haben Psychologen festgestellt: Online-Profile spiegeln mehrheitlich die Persönlichkeit der Nutzer. mehr →
Das Video der schwedischen Unternehmensberatung Altran ist ein exzellentes Beispiel für kreatives Employer Branding, beziehungsweise dafür, wie man durch eine ungewöhnliche Geschichte Stellen ausschreiben kann:
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Rund 700 Millionen Menschen weltweit nutzen heute soziale Netzwerke im Internet. Sie stellen ihre persönlichen Daten ins Netz, laden Fotos von sich hoch, vernetzen sich mit Freunden – und hinterlassen einen Eindruck. Der kann so oder so ausfallen. Und wie hier schon oft beschrieben wurde, lässt sich das dabei entstehende Image zum Teil sogar beeinflussen. Entscheidender ist aber der sprichwörtliche erste Eindruck.
Ihm haftet mitunter die unerträgliche Bedeutungsschwere eines Finals an. Studien zufolge benötigt er allenfalls rund 150 Millisekunden, um sich zu manifestieren. Danach steht für uns nahezu unveränderlich fest, wie wir eine Person einschätzen, wer uns als attraktiv, sympathisch, vertrauenswürdig erscheint und wer nicht. Das Bemerkenswerte daran ist: Der digitale erste Eindruck – er stimmt. Wie wir die anderen auf Facebook, Xing, StudiVZ und Co. spontan (und überwiegend anhand ihrer Fotos) einschätzen, kommt der Realität erstaunlich nahe.
Dazu gibt es ein beängstigendes Experiment, über das die Newsweek kürzlich berichtete: Die Forscher zeigten ihren Probanden Ganzkörper-Fotos von Unbekannten aus Profilen der Personensuchmaschine 123people. mehr →
Falls Sie Twitter nutzen, haben Sie sicher schon bemerkt, dass Sie dort seit kurzem gelistet werden. Seitdem kann man Nutzern bei dem Mikronachrichtendienst nicht nur einfach folgen, sondern diese auch in persönliche Listen eintragen und so deren Tweets sortieren, organisieren – und diese Listen (pro Nutzer sind bis zu 20 erlaubt) sogar veröffentlichen und anderen zugänglich machen.
Auf den ersten Blick ist das eine überfällige Erweiterung, um dem stetig lauter werdenden Gezwitscher wenigstens etwas Herr zu werden. Das Angebot hat jedoch weitreichende Folgen. So entwickeln sich die Twitter-Listen inzwischen schon zu einer Art heimlichem Reputationsindex für einzelne Nutzer, Motto: Sage mir, auf wie vielen Listen du stehst, und ich sage dir, wie einflussreich du bist. mehr →
Immer wieder fragen mich Unternehmensvertreter, wie Sie sich heute in Sozialen Medien als Arbeitgeber vorstellen und Markenbildung betreiben sollen. Zum Beispiel so. Warum? Weil es emotional ist. Weil es humorvoll ist. Weil es animiert, mehr über das Unternehmen zu erfahren. Weil es funktioniert.
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