Irgendwann trifft er jeden mal. Meistens unerwartet, aber nicht zwangsläufig unvorbereitet. Unangenehm bleibt er dennoch: der Shitstorm im Internet. Fans und Follower bombardieren das Unternehmen mit negativen Kommentaren und Vorwürfen. Nicht alles davon ist substanziell. Aber wütet erst einmal die Menge, gesellen sich meist noch Schaulustige dazu – nur um zu sehen, was die PR-Strategen aus dem Mist so machen. Und das ist nicht selten: das Falsche. Von dem Marketoonist Tom Fishburne gibt es einen schönen Cartoon dazu – mit den fünf typischen Phasen eines PR-Desasters: mehr
Mistwetter – Die fünf Phasen eines PR-Desasters
Kundenliebling – Diese 10 Firmen haben den besten Ruf
Große Unternehmen tauchen in den letzten Jahren verstärkt in der Berichterstattung der Medien auf. Dabei ist das teilweise ganz im Sinne der jeweiligen Firm, wenn beispielsweise über neue Rekordergebnisse oder soziales Engagement berichtet wird. Anders sieht es natürlich aus, wenn Unternehmen wie beispielsweise die deutsche Bahn im Zusammenhang mit Zugausfällen, Verspätungen und ähnlichen Vorfällen genannt werden. All diese Berichte haben natürlich – neben den individuellen Erfahrungen jedes Kunden mit den Produkten oder Dienstleistungen einer Marke – Einfluss auf den Ruf des Unternehmens. mehr
Blog-Effekt – 50 Gründe ein Firmenblog zu starten
Wie viele Firmen kennen Sie, die noch kein Firmen Blog haben? Zumindest bei den großen und mittleren Unternehmen dürfte die Zahl recht klein sein. Dabei werden einige Unternehmensblogs aktiv genutzt und gepflegt während andere Blogs mehr oder weniger brach liegen und – wenn überhaupt – alle paar Monate mit einem neuen Artikel versorgt werden. Das ist fatal, denn auch solche Blogs vermitteln dem Besucher – in vielen Fällen ein potentieller Kunde oder eine Mitarbeiter des Unternehmens – auch ein Botschaft, nur eben eine negative. Dabei gibt es gute Gründe für ein Unternehmen, ein eigenes Blog einzurichten. Auf den ersten Blick scheint es nicht nötig, die Vorteile von Blogs noch einmal zu nennen, denn diese sind schließlich bekannt. Doch in der Praxis gibt es noch viele Firmen, die den Sinn eines eigenen Blogs nicht sehen. Daher haben wir heute 50 Gründe für Sie zusammen getragen, warum es sich für Ihr Unternehmen lohnt, zu bloggen. mehr
Kreativ und innovativ – Rangliste der schlimmsten Floskeln in Profilen
Was glauben Sie, welche Worte, oder besser gesagt Floskeln wählen Deutschlands Fach- und Führungskräfte, um sich in Sozialen Netzwerken wie Xing, Linkedin oder Google+ zu empfehlen? Genau: Jene typische Phrasen, die so abgedroschen sind, dass sie das Gegenteil von dem aussagen, was sie eigentlich bedeuten: „kreativ“, „innovativ“ und „erfolgsorientiert“ sind die am häufigsten verwendeten Buzzwords in Deutschland. Das hat jetzt eine Auswertung von LinkedIn ergeben, bei dem die Nutzer-Profile in 13 Ländern verglichen wurden. Demnach sieht die deutsche Top-Ten der am meisten verwendeten Floskeln so aus: mehr
Idealbild – Wer sein Image verbessern will, sieht andere in einem schlechteren Licht
Falls Sie sich gerade Gedanken darüber machen, wie Sie auf andere wirken wollen… Lassen Sie das! Nicht nur, weil das ganz schnell unecht, affektiert und prätentiös aussehen kann. Nein, es verändert vor allem Ihren (!) Blick auf andere, wie Untersuchungen der beiden Psychologen Bryan Gibson und Elizabeth Poposki von der Central Michigan Universität mit mehreren hundert Studenten ergeben haben.
Angenommen, Sie wollten gerade besonders clever, belesen oder eloquent aussehen, dann hat das vor allem zur Folge, dass Ihr Gegenüber auf sie prompt weniger clever, belesen oder eloquent wirken wird. mehr
Weihnachtsfeier – Jeder Zehnte wegen Fehlverhalten gefeuert
Der Glühwein fließt in rauen Mengen, aus dem PC dröhnt „Jingle Bells“ und der Schwarm aus Abteilung 5B steht gerade unter dem Mistelzweig… Obacht! Bei der Weihnachtsfeier lauern einige Fettnäpfchen. Eine weltweite Monster-Umfrage zeigt, dass trotz weihnachtlichen Stimmungshochs so mancher schon die Kontrolle im beruflichen Umfeld verloren hat. Rund jeder Zehnte gab an, aufgrund seines Fehlverhaltens bei einer Firmenparty schon der Karriere geschadet oder gar seinen Job verloren zu haben. 14 Prozent der Befragten ist dies wiederum schon mal passiert, jedoch ohne negative Folgen für ihre Karriere. Glück gehabt! mehr
Drei Verhaltensweisen, wie Sie wichtiger wirken, als Sie sind. Vielleicht.
- Seien Sie unpünktlich. Unpünktlichkeit ist die Höflichkeit der Könige, lautet ein Bonmot. Und es stimmt: Wenn das Meeting nicht startet, solange Sie nicht dabei sind, haben Sie Ihre Unentbehrlichkeit endlich dokumentiert. Ihre Arroganz allerdings auch.
- Ventilieren Sie Namen. Namedropping heißt das im Fachjargon und hilft besonders, wenn Sie den Mangel eigener Kompetenz oder Reputation durch geliehene Prominenz und das Zitieren von Koryphäen kaschieren. Dumm nur, dass das bald allen bewusst wird.
- Sprechen Sie laut. Wer schreit, hat es nötig. Aber andere einfach mittels Lautstärke in Grund und Boden zu reden – das schaffen nur Alpha-Tiere. Auch in Kantinen und Kaffeeküchen: Hauptsache, Sie erzählen Ihre Geschichte so hörbar, dass sie auch jeder mitbekommt. Und davon genervt ist. Gewaltig.



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