Von Jochen Mai // 6 Kommentare

Wie im Sandwich – Die vergessenen Leistungsträger auf der zweiten Führungsebene

Ein Gastbeitrag von der Autorin Gudrun Happich

Das Team ist sauer auf seinen Leiter Herrn K., Chief Information Officer in einem großen IT-Unternehmen. Er klagt, unzureichend über die strategischen Entscheidungen von „denen da oben“ informiert zu sein und zudem in seiner Leistung nicht genug wahrgenommen zu werden. Herr K. versucht die Wogen zu glätten und denkt insgeheim: „Sie haben absolut recht. Auch ich fühle mich in die Unternehmensstrategie viel zu wenig eingebunden.“ Am Abend wird er beim Business Dinner versuchen, dem Vorstand des Unternehmens die Leistung seines Team „durch die Blume“ näher zu bringen und zugleich mehr über die grundsätzliche Marschrichtung zu erfahren. Mit diplomatischem Geschick gelingt ihm das, er bekommt aber im Gegenzug wie so oft eine unpopuläre Entscheidung mit auf den Weg, die er am nächsten Tag „nach unten“ durchsetzen muss. mehr

Job 6
Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Top-Flop – Vollkommenheit sollten sich nur Götter leisten

Es ist ein Fehler, keine Fehler machen zu wollen. Manche Menschen verschwenden ihr ganzes Leben bei diesem Versuch. Objektiv betrachtet machen sie vielleicht wirklich seltener Fehler als andere. Aber sie erreichen auch weniger, weil sie viel Zeit dafür aufwenden, potenzielle Malaisen zu vermeiden. mehr

Job, Zitat 0
Von Jochen Mai // 42 Kommentare

Nur eine Idee – So kommt man zu einem passiven Einkommen

Manchmal reicht eine einfache Idee. Eine, für die der Markt reif ist. Es ist eine faszinierende Vision, die Stephen Key da in seinem Buch entwirft: Als kreativer Mensch müsse man keine Mitarbeiter einstellen, teure Produktionsstraßen aufbauen oder kostspieliges Marketing betreiben. Es reiche, eine einfache Innovation hervorbringen, diese zu lizensieren – und während andere für einen das neue Produkt erfolgreich herstellen und vertreiben, fließt das Geld in Form von Lizenzgebühren automatisch aufs Konto. Millionär werden light – mit nur einer Idee, aber ohne viel Arbeit. Toll. mehr

Artikel, Job 42
Von Christian Mueller // Schreibe einen Kommentar

Freiheitsdrang – Kreativ sein trotz Konzernkorsett

Zwei Drittel der Arbeitnehmer planen einen Jobwechsel innerhalb von fünf Jahren und nur jeder Fünfte ist mit seinem Chef zufrieden – die Bilanz deutscher Arbeitnehmer klingt nicht gerade rosig. Auf Nachfrage geben viele Arbeitnehmer an, dass ihr Job sie anödet und ihr Arbeitsalltag grau und trist aussieht. Dabei mangelt es den Angestellten oft gar nicht an Ideen, die sind durchaus vorhanden. Doch eng gefasste Unternehmensregeln und erzkonservative Chefs verhindern jegliche Kreativität. Die gute Nachricht: Sie können etwas dagegen tun. Das braucht jedoch Geduld und Durchhaltevermögen. mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Mehr Vielfalt! – Homogene Teams verhindern Ideen

Dass Vielfalt im Denken, aber auch in der Zusammensetzung von Belegschaften im Allgemeinen und Führungsriegen im Besonderen Unternehmen gut tut, sie innovationsfähiger und wettbewerbsfähiger macht – all das dürfte Sie nicht mehr überraschen. Das Thema Diversity ist das Thema unserer Zeit. Und spätestens seit der Diskussion um die Frauenquote hat es hierzulande enorm an Fahrt gewonnen.

Allerdings sollte man es nicht auf Frauen beschränken. Ich schrieb schon einmal: Es nutzt überhaupt nichts, wenn man einen Vorstand oder eine Abteilung mit, sagen wir, mehr Frauen, Schwulen, Behinderten oder Dunkelhäutigen besetzt, diese aber zufälligerweise allesamt auf derselben Universität, womöglich noch im selben Jahrgang studiert haben. Dann hat man vielleicht auf dem Papier ein vielfältiges Team, denken werden diese aber uniform. mehr

Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Gute Idee! – Man muss das Rad nicht neu erfinden, nur besser drehen

Gemeinhin nehmen wir an, eine Innovation sei etwas grundlegend Neues – etwas, das es vorher noch nicht gab. Und nur, wer eine solch innovative Idee hat, also jemand, der völlig neu denkt und Neues gebiert, der kann daraus etwas großes schaffen – und ich meine, etwas wirklich GROSSES. Schön blöd! Nicht wenige verpassen dabei zahlreiche Chancen.

Als Oded Shenkar, Professor am Fisher College of Business in Columbus, Ohio vor einiger Zeit 48 Produktinnovationen untersuchte, stellte er fest: 34 davon waren gar nicht neu. Bei näherem Hinsehen entpuppten sie sich vielmehr als Kopien. Noch dramatischer daran aber war: Nahezu 98 Prozent der damit erzielten Wertschöpfung strichen nicht die ursprünglichen Erfinder ein, sondern deren erfolgreiche Nachahmer.

Dazu muss man allerdings sagen, dass es einen kleinen aber wesentlichen Unterschied zwischen tumbem Kopieren und intelligentem Nachahmen gibt – und letzteres ist hier gemeint. Die betroffenen Nachahmer machten die Ideen nicht einfach nur nach – so wie es einige Online-Startups tun, die einem florierenden Geschäftsmodell einen anderen coolen Namen verpassen, das Ganze in ein anderes Weblayout pressen und meist darauf spekulieren, vom Original irgendwann gekauft zu werden. Das ist hier nicht gemeint! Vielmehr trieben die Nachahmer die ursprüngliche Idee weiter, entwickelten sie um oder setzten sie anders oder effizienter ein. Kurz: Sie erfanden das Rad zwar nicht neu – aber sie bauten damit Autos, Turbinen, Maschinen… mehr

Von Martin Anding // 5 Kommentare

Weise Worte – 50 Zitate zu Innovationen und Ideen


Eine gute Idee erkennt man daran, dass sie geklaut wird.
Rudi Carrell

Jede Firma, jeder große Erfolg hat mit einer Idee begonnen.

Napoleon Hill

Die beste Idee nützt niemandem, wenn sie nicht verwertet wird.

Walter Alteiby

Mancher lehnt eine gute Idee bloß deshalb ab, weil sie nicht von ihm ist.

Luis Bunuel

Zu einer guten Innovationskultur gehören Vertrauen, Freiheit und Offenheit.

Hans-Jörg Bullinger

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Job, Zitat 5
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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen