Sie sollten darauf achten, dass es keine peinlichen Fotos von Ihnen in sozialen Netzwerken gibt. Check. Falls es doch welche gibt, dann sollten Sie wenigstens Ihre Verlinkungen darauf entfernen. Check. Alternativ können Sie Ihre Einstellungen zur Privatsphäre so lange hochschrauben, bis nur noch Ihr engster Freundeskreis überhaupt Fotos von Ihnen betrachten kann. Check. Und absolut alle Ihre Kommentare sollten so harmlos sein, dass niemand, von dem Sie in den nächsten 15 Jahren beruflich abhängig sein könnten, sich daran stört. Check?
Personaler checken unsere Internetprofile, um zu sehen, ob uns irgendwelche Eigenschaften untauglich für eine Stelle machen; Verliebte prüfen ihre Dates, Vermieter ihre Mieter und so weiter. Das kennen wir. Haben wir zur Genüge gelesen. Dennoch mahnte Jeffrey Rosen, Juraprofessor an der George Washington Universität, kürzlich in der New York Times dazu, sich die Tragweite von Handlungen im Netz stetig bewusst zu machen. Denn im Gegensatz zu Menschen vergisst das Internet nichts. Zur Verdeutlichung der Konsequenzen genügt die aus dem TV bekannte Miranda-Warnung: Alles, was Sie tun, kann und wird gegen Sie verwendet werden.
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In den kommenden Wochen fahren drei von vier Deutschen in den Urlaub – um die vergangenen Wochen Revue passieren zu lassen, um sich zu erholen. Auch ich werde verreisen. Aber anders als bisher und anders als die meisten Bundesbürger: Ich werde abschalten. Sprichwörtlich.
Mehr als die Hälfte der Deutschen kann oder will das nicht. Sie rufen selbst im Sommerurlaub noch geschäftliche E-Mails ab. Jeder Dritte (34 Prozent) packt dazu sein privates Laptop oder Smartphone in die Reisetasche, 18 Prozent nehmen gar ihre Dienstgeräte mit, so eine Emnid-Umfrage. Gleichzeitig wundern sich 63 Prozent der Männer und 39 Prozent der Frauen darüber, dass der Bürostress in den Ferien nicht nachlassen will und warum sie nachher genauso cremig sind wie vorher.
Für die Titelgeschichte der aktuellen WirtschaftsWoche habe ich dazu ein Essay geschrieben (Bitte lesen – ich bin auf Ihre Erfahrungen und Kommentare gespannt!). Denn ich finde: Es reicht. Als Online-Nerd und Social-Media-Junkie weiß ich, wovon ich spreche. Das Thema ist für mich nicht nur ein Modethema im Sommerloch. Es ist das Thema der nächsten Monate, wenn nicht gar Jahre. Ich kenne Manager, denen es ähnlich geht. Ich kenne Menschen, die nicht mehr abschalten wollen und gleichzeitig ignorieren, dass sie nicht mehr abschalten können. Weil es im Job verlangt wird – und ihnen das Gefühl von Kontrolle vermittelt über eine Entwicklung, die sie längst nicht mehr im Griff haben. mehr →
Das Internet macht schlau. “Ich weiß etwas, was man wissen muss”, so jedenfalls könnte das Ergebnis einer repräsentativen Bitkom-Umfrage lautet. Darin gaben drei Viertel (76 Prozent) der Internet-Nutzer an, dank des WWW bereits ihre Bildung verbessert zu haben. Zwei Drittel (62 Prozent) der Nutzer sagen, sie hätten online ihre Allgemeinbildung ausbauen können. Und jeder Zweite (51 Prozent) berichtet von einem damit verbundenen Gewinn für seine berufliche Bildung.
Jedoch nicht alle gleichermaßen. So erklären Männer (68 Prozent) häufiger als Frauen (56 Prozent), sie hätten im Netz ihre Allgemeinbildung verbessert. Ähnlich verhält es sich in puncto beruflicher Bildung: Hier sehen 57 Prozent der Männer und 44 Prozent der Frauen einen persönlichen Gewinn durch das Internet.
Mit Blick auf die einzelnen Altersgruppen zeigt sich indes: Junge Nutzer von 14 bis 29 Jahren verbessern am häufigsten ihre Allgemeinbildung durch das Internet (71 Prozent). Für die bereits im Beruf stehenden 30- bis 49-Jährigen steht dagegen die berufliche Weiterbildung im Mittelpunkt. Ihnen hat das Internet zu 63 Prozent ein Wissens-Plus beschert.
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Das Internet hat vieles verändert – in der Wirtschaft, in der Gesellschaft, aber auch in unserem ganz persönlichen Alltag. Vieles davon ist uns heute womöglich gar nicht bewusst – so wie umgekehrt einige junge Leute heute gar nicht mehr wissen, was eine Wählscheibe ist. Das heißt aber nicht, dass die Generation der Digital Natives völlig sorgenfrei wäre. Auch die haben Probleme – vor allem solche, die es vor wenigen Jahren noch gar nicht gab. Eine Liste mit typischen Neuzeitärgernissen:
Das Heimbüro ist eingerichtet, erste Kundenkontakte bestehen und erste Aufträge erfolgreich gemeistert. Doch beim Blick in die Zukunft gibt es ein mulmiges Gefühl: Werden die Kunden und Aufträge reichen, um die nächsten zwei, drei Jahre überleben zu können? Eher nicht. Sie brauchen mehr Kunden – Neukunden!
Nur wie soll das funktionieren? Im Gegensatz zu dem kleinen Laden um die Ecke verfügen Sie nicht über ein repräsentatives Gebäude oder Schaufensterauslagen in der Fußgängerzone. Ihre Chance, Kunden zu finden, ist das Internet – oder die gute klassische alte Akquise über das Telefon. Die kostet die meisten Neugründer meist Überwindung, schließlich müssen Sie mit zahlreichen Abfuhren rechnen und trotzdem mit einem Lächeln weitermachen. Das klingt allerdings schwerer als es ist. Deshalb haben wir im dritten Teil unserer Serie Empfehlungen gesammelt, wie Sie sich am Telefon perfekt präsentieren und potenzielle Kunden von IHrem Angebot überzeugen können: mehr →
Wussten Sie, dass 84 Prozent aller Sozialen Netzwerke unter den Mitgliedern mehr Frauen als Männer ausweisen? Oder dass jeden Tag 27,3 Millionen Tweets gezwitschert werden? Oder dass Facebook rund 260 Milliarden Page Impressions zählt – jeden Monat? Nicht? Dann gönnen Sie sich die folgenden 5 Minuten Film…
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