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Alte Petze – Deutsche denunzieren angeblich kaum

lugenVon wegen Klowände: Offenbar haben deutsche Internet-Nutzer höhere Moralvorstellungen als weithin angenommen. Rund 88 Prozent würden andere online nie denunzieren und sagen, dass sie im Web noch nie ein Gerücht oder Geheimnis über beziehungsweise von jemandem veröffentlicht haben. Sieben Prozent haben darüber lediglich nachgedacht, aber nichts unternommen. Das ergab jetzt eine Umfrage der Personensuchmaschine Yasni unter rund 1000 Internet-Nutzern. Nur knapp fünf Prozent der Befragten gaben zu, mindestens einmal jemanden an den Online-Pranger gestellt zu haben. Einige davon haben den Eintrag kurz darauf aber wieder gelöscht – wegen des schlechten Gewissens.

Ob das alles so stimmt, weiß man natürlich nicht. Wie immer hängt das von der Ehrlichkeit der Befragten ab, die freilich bereit sein müssen, sich – trotz Anonymität – selbst zu denunzieren und einen menschlichen Fehler zuzugeben. Dennoch: Dieselbe Frage wurde auch rund 1000 Internet-Nutzern in den USA gestellt – und da kommt die Umfrage zu einem völlig anderen Ergebnis: Nur knapp 40 Prozent gaben an, noch niemals im Netz als Petze aufgetreten zu sein. Mehr als die Hälfte der Befragten (52 Prozent) haben dagegen an, schon einmal andere Menschen online denunziert zu haben – ohne Reue. Weitere zehn Prozent entfernten den Eintrag hinterher.

Job, Studie 0
Von Jochen Mai // 14 Kommentare

Job@Klick – Montagmittag gehen die Deutschen auf Jobpirsch

Montagmittag zwischen 12 und 13 Uhr gehen die Deutschen auf Jobsuche. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage, die ich unter den größten deutschen Internet-Stellenbörsen durchgeführt habe. Bei über der Hälfte der Jobmärkte liegt die allwöchentliche Rush Hour montags in der Mittagspause. Insgesamt startet die Jobsuche montags zwischen 10 und 11 Uhr, erreicht mittags ihren Höhepunkt und ebbt zwischen 14 und 15 Uhr wieder ab (siehe Grafik, Details: siehe Tabelle unten): mehr

online-jobsuche

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Personalakte – Tipps zum Europäischen Datenschutztag

LaptopWeil heute der Europäische Datenschutztag ist, wurde ich jetzt schon ein paar Mal gefragt, ob etwa Personaler Profile in Online-Netzwerken auswerten und dazu im Vorstellungsgespräch Fragen stellen dürfen, Motto: “Ich habe gesehen, Sie betreiben privat auch die Seite Komasaufen.de. Wie, glauben Sie, passt das zum Image eines Piloten?”

Kurze Rücksprache beim Frankfurter Fachanwalt für Arbeitsrecht, Peter Groll. Erwartetes Ergebnis: Der Personaler darf das. Das Internet ist ein öffentlicher Raum, keine Privatsphäre! Grundsätzlich dürfen Personalverantwortliche sämtliche dort frei verfügbaren Daten von Bewerbern auswerten und im Jobinterview thematisieren, beziehungsweise den Kandidaten damit konfrontieren. Selbst bei halböffentlichen Netzwerken wie StudiVZ ist das erlaubt. Sobald jemand legal Zugang zu diesem Netz bekommt, kann er die dort zugänglichen Informationen nutzen. Einzige Ausnahme: Profile, die wirklich privat und damit nur ausgewählten Freunden zugänglich sind. Aber in dem Fall bekommt man die Anfrage des Personalers ja mit. Undercover-Anfragen sind dagegen illegal.

Das alles gilt für Bilder, Blogs, Videos, Kommentare und Forenbeiträge natürlich genauso. Jeder, wirklich jeder, sollte sich deshalb genau überlegen, was er im Internet öffentlich und unter seinem Klarnamen publiziert – und zwar bevor er oder sie das online stellt. Denn die Daten werden…

  • …verlinkt,
  • …weitergeleitet,
  • …gefunden,
  • …gesammelt,
  • …analysiert,
  • …thematisiert,
  • …verwendet!
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Fundbüro – Lesenswertes aus dem Netz

Mentaler Arbeitsspeicher

Was haben Sie gemacht, bevor Sie diesen Artikel angeklickt haben? Und welche anderen Dinge schwirren Ihnen gerade sonst noch durch den Kopf? Ein interessanter (aber nicht ganz leicht zu lesender) Artikel (pdf) baschäftigt sich mit dem sogenannten Desktop unseres Gehirns. Dazu ein kleines Experiment: Stellen Sie, sagen wir, sieben Gegenstände vor sich auf den Schreibtisch. Schließen Sie die Augen und erinnern Sie sich an die Gegenstände. Nun entscheiden Sie sich bitte für eins und greifen blind (!), also mit weiterhin geschlossenen Augen danach. Die meisten Menschen können das. Aber was für eine enorme Gedächtnisleistung steckt dahinter?! mehr

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Verhör 2.0 – Die härtesten Fragen im Vorstellungsgespräch

Dass sich Personaler zunehmend für die Spuren von Bewerbern im Internet, in Sozialen Netzwerken, Blogs oder Foren interessieren, um deren Lebensläufe zu durchleuchten, dürfte sich inzwischen rumgesprochen haben. Ebenso, dass dieser Trend stetig zunimmt. So hat jetzt eine neue US-Umfrage ermittelt: mehr

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Graphologie-Selbsttest – Du bist, wie du schreibst

Wer schreibt, verrät sich. Die Schrift ist Körpersprache, sie ermöglicht einen Blick in seine Psyche und Persönlichkeit. Das jedenfalls sagen Graphologen. Für sie ist die Schrift eine Art Charakterzeugnis, so individuell wie ein Fingerabdruck. Diese Einschätzung ist allerdings umstritten. Schriftanalyse gilt vielen als esoterische Kaffeesatzleserei, als Hokuspokus. Graphologie ist nicht einmal eine anerkannte Wissenschaft, obwohl der aus dem Griechischen stammende Begriff (Lehre von der Bedeutung der Handschrift) das nahe legt. Tatsächlich ist Graphologie eine untergeordnete Disziplin der Psychologie, angesiedelt in der Persönlichkeitsdiagnostik. mehr

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Rufzeichen – Was Personaler in Online-Profilen interessiert

lupeDass Personaler und Headhunter zunehmend das Internet, die Sozialen Netzwerke und virtuellen Clubs nutzen, um die Lebensläufe von Bewerbern und Kandidaten zu durchleuchten, dürfte sich inzwischen rumgesprochen haben. Das dieser Trend global zunimmt, aber vielleicht noch nicht. So hat jetzt eine neue US-Umfrage ermittelt: 22 Prozent der Arbeitgeber nutzen bereits virtuelle Netzwerke zum Reputations-Check, 9 weitere Prozent haben dies zumindest vor. Aber: 2006 waren es insgesamt erst 11 Prozent der Arbeitgeber, beinahe eine Verdreifachung des Interesses an Online-Profilen.
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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen