Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Wie überlebt man einen Shitstorm – Barbara Schwede nennt die 3 wichtigsten Gegenstrategien

Shitstorm – wohl kaum ein Begriff aus den Social Media bewegt Unternehmen derzeit mehr. Der virtuelle Buhmann ist das Hauptargument für alle, die meinen, Unternehmen sollten sich generell von Facebook, Twitter & co. fernhalten. Aber ist das oft nicht eher ein Sturm im Wasserglas? Und wie sollten Unternehmen idealerweise auf einen viral-digitalen Skandal reagieren. Am Rande der re:publica 2012 habe ich die Schweizer Social Media Beraterin Barbara Schwede getroffen und gleich dazu interviewt. Erst kürzlich hat sie bei sich im Blog eine Shitstorm-Skala veröffentlicht. Im Interview nennt sie die drei wichtigsten Strategien, wie Unternehmen auf einen Shitstorm reagieren sollten.

Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Mischkarrieren aus Angestellten und Unternehmern – Sascha Lobo über die Zukunft der Arbeit

Sascha Lobo, selbst so eine Mischung aus selbstständigem Berater, kreativem Autor, virtueller Prominenz und Frisurdings, schrieb im Spiegel kürzlich darüber, was die digitale Vernetzung für die Arbeitswelt bedeutet und erklärte das Normalarbeitsverhältnis darin kurzerhand zum Auslaufmodell. Es sei eine Notlösung des 20. Jahrhunderts. Wesentlich wichtiger wäre, über die “die Entwicklung von Mischformen aus Selbständigkeit und Angestelltendasein” nachzudenken. Was hat er damit gemeint? Und wie könnte diese Mischform aussehen? Kurz vor seinem heutigen Vortrag habe ihn auf der re:publica getroffen und dazu interviewt. Hier das Ergebnis…

Job 2
Von Christian Schroff // 5 Kommentare

Dranbleiben – Tipps fürs Bewerbungsmanagement

Viel hilft viel. Das gilt auch fürs Bewerben. Die Chance, die passende Stelle zu ergattern, steigt mit jedem überzeugenden Kontakt zu Unternehmen. Leider ist es manchmal gar nicht so leicht, dabei einen Überblick über die ganzen Bewerbungen zu behalten. Deswegen haben wir ein paar Tipps, wie Sie Ihren Bewerbungsprozess souverän managen können und nicht im Chaos versinken. mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Ungewöhnliche Jobs – Was bitteschön macht eine Feel Good Managerin?

Ein Interview mit der Feel Good Managerin Stefanie Häußler

“Was ist denn das für ein Job?” “So was bräuchten wir auch!” “Wie geil ist das denn!” Das sind Fragen und Reaktionen, die Stefanie Häußler häufig zu hören bekommt, denn sie ist von Beruf: Feel Good Managerin bei dem Leipziger Online-Händler Spreadshirt. Seit dem 1. Oktober kümmert sich die gelernte Event-Managerin um das Wohlbefinden der Mitarbeiter. Zuvor studierte sie in Leipzig, arbeitete ein halbes Jahr in Spanien und absolvierte Praktikum bei der “Leipzig-Tourismus und Marketing GmbH”. Feel Good Manager gibt es bisher nur wenige in Deutschland. Grund genug, mit einer der quirligsten zu sprechen… mehr

Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Wie Sie als Bewerber im Vorstellungsgespräch gleich Eindruck machen

  1. Komplimente. Aber bitte nie persönlich werden oder gar das scharfe Kostüm der Personalerin loben. Fatal! Allenfalls die Ausstattung der Büros, deren Architektur oder die Kunst an der Wand sollten Sie thematisieren – Sie kennen sich ja noch nicht. Warum das wirkt? Weil Sie ganz offenbar selbst unter Stress noch souverän und empathisch bleiben und obendrein den Smalltalk beherrschen. Und: Wer hört nicht gerne Komplimente? Nur ehrlich müssen Sie dabei sein!
  2. Anekdoten. Bevor es losgeht, erzählen Sie eine Geschichte. Der Klassiker: “Sie werden nicht glauben, was mir gerade auf dem Weg passiert ist…” Auch eine nette Erkenntnis aus einem Buch, das Sie gerade lesen, funktioniert. Warum das wirkt? Weil das alle entspannt (auch nervöse Personaler) und die Atmosphäre auflockert. Extrapunkte gibt’s, wenn die Geschichte wie eine Parabel zur Firmenkultur passt. Nur kurz, echt und positiv muss die Anekdote sein.
  3. Fragen. Beginnen Sie selbst mit einem Interview: Wie geht es Ihnen? Hatten Sie auch eine gute Anreise? Jaja, der Verkehr… Wie lange machen Sie den Job schon? Bin ich heute eigentlich der erste Kandidat? … Oh, ich glaube, Sie wollten mir auch noch Fragen stellen? [Lächeln] Warum das wirkt? Überraschungseffekt. Für den Moment vertauschen Sie die Rollen, beweisen Chuzpe und Interesse. Und mit der Selbstironie am Schluss brechen Sie jedes Eis. Passt aber nicht bei jedem Typ.
Von Christian Schroff // 26 Kommentare

Bewährungsprobe – 7 Mythen ums Vorstellungsgespräch

Sie haben eine Einladung zum Vorstellungsgespräch erhalten? Glückwunsch! Ihr Profil und Ihre Motivation sind stimmig. Ihnen ist gelungen, mit der Bewerbung zu überzeugen. Das schaffen nur wenige. Jetzt trennt Sie nur noch ein überzeugender Auftritt vom ersehnten Traumjob. Und bei dem müssen Sie zeigen, dass Sie der richtige Kandidat für die Stelle sind. Klar, dass Sie nervös sind… mehr

Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Gute Frage – Wie man den besten Kandidaten findet

Es gibt viele Fragen, die man Bewerbern in einem Vorstellungsgespräch stellen kann. Zu den Klassikern gehören etwa: Was kann Ihnen dieser Job bieten, das Ihr bisheriger nicht kann? Oder: Was würden Sie in den nächsten 90 Tagen machen, wenn wir sie heute einstellen? Oder: Was würde mir Ihr bisheriger Chef über Sie erzählen? Alle gut, alle aufschlussreich – keine Frage. Nun aber las ich in einem Interview von einer weiteren typischen Frage und einer originellen Methode damit den besten und interessantesten Kandidaten für eine offene Stelle zu finden. mehr

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen