Es gibt zahlreiche Arten, wie man seinen Job verlieren kann. Eine davon ist zu twittern. Nicht im Allgemeinen. Kommunikation ist ja zunächst eine gute Sache. Dennoch erstaunt es mich immer wieder, was manche Menschen so alles dem Internet anvertrauen.
Es ist schon etwas her, als der Beinahe-Cisco-Mitarbeiter sich um Kopf und Kragen zwitscherte und nach seinem Bewerbungsgespräch verlautbarte, noch nicht zu wissen, ob er den Job annehmen soll, der zwar gut bezahlt sei, aber den er sicherlich hassen würde. Dann gab es noch diesen Fall Fall einer tollkühnen Vertriebsmitarbeiterin von Careerbuilder, die sich womöglich um ihren Job getwittert hat. Sie teilte der Welt unter anderem mit, von vier bezahlten Stunden nur zwei zu arbeiten. Und schon vor rund einem Jahr schilderte ich HIER im Blog, wie einige deutsche Twitterer mit ihrer Reputation Harakiri 2.0 betrieben.
Nun sollte man denken, das alles hätte zu Ein- und Weitsichten geführt. Denkste. Auch im Jahr 2010 gibt es Twitterer, die nicht wahrhaben wollen, dass Twitter keine Privatsphäre hat, sondern öffentlicher Raum ist! Und der ist dank diverser Tools auch noch nach Wochen durchforschbar. Die folgenden Tweets sind leider echt und wie man sieht gar nicht mal alt, sollten aber als abschreckende Beispiele dienen. Stellen Sie sich einfach vor, Sie wären der Chef – und lesen das… mehr →
Ein Job sollte Spaß machen. Und glücklich. Dabei reich zu werden, wäre ebenfalls schön, und am besten geht man auch noch voll in der Arbeit auf und verwirklicht sich und seine Ideale. Der Beruf sollte zu den persönlichen Vorlieben passen, und jeden Morgen sollte man auf dem Weg zur Arbeit freudestrahlend durch die Bahn oder das Auto pfeifen. Nur – wie realistisch ist das überhaupt?
Klar ist es wenig sinnvoll, einem Beruf nachzugehen, den man hasst. Aber muss man wirklich sein Leben damit verbringen, nach dem Traumberuf zu suchen? Ist der aktuelle Job mit all seinen Ecken und Kanten möglicherweise schon sehr nah am persönlichen Ideal – und Sie merken es nur nicht? Oder kurz gefragt: Muss man seinen Job lieben?
Dieser Artikel soll kein Aufruf dazu sein, in einem miesen Job zu verharren. Aber aufzeigen, dass ein ewiges Streben nach Perfektion gerade bei der Wahl des Berufes wenig sinnvoll ist. Wir beleuchten einige Kriterien, nach denen sich ein Job bewerten lässt – und geben eine Einschätzung ab, wie wichtig die einzelnen Punkte überhaupt sind. mehr →
Kaum im Büro, legen die Deutschen auch schon gleich mit der Arbeit los. Ein kleiner Schwatz mit den Kollegen oder eine Tasse Kaffee und dann erst mit der Arbeit starten? Von wegen! Die Zeiten sind vorbei, so das Ergebnis einer Monster-Umfrage (7601 Befragte): 53 Prozent der deutschen Arbeitnehmer gehen sofort zum Tagesgeschäft über, nur 22 Prozent nehmen sich noch die Zeit, Neuigkeiten mit Kollegen auszutauschen. Und gerade mal 18 Prozent der Befragten gönnen sich vor dem Arbeitsbeginn erst eine Tasse Kaffee. Immerhin noch sieben Prozent informieren sich vorher noch im Internet.
In den Nachbarländern ein ähnliches Bild: 49 Prozent der Österreicher und 51 Prozent der Schweizer legen sofort mit dem Job los. Kaffee trinken zuerst 21 Prozent der Schweizer, 27 Prozent der Österreicher ziehen indes den Plausch mit den Kollegen dem Koffein vor. Und surfen im Internet ist für sieben Prozent der Österreicher und zehn Prozent der Schweizer die erste Beschäftigung am Morgen im Büro.
Ich dann mache mal den Anfang: Darum sollten Sie den Job in den Wind schreiben…
Pünktlichkeit ist Deutschlands Arbeitgebern wichtig. 40 Prozent der Manager achten derzeit verstärkt darauf, wann Mitarbeiter eintreffen. Für 31 Prozent der Arbeitgeber wäre es sogar ein Kündigungsgrund, wenn ein Angestellter zwei- oder dreimal zu spät zur Arbeit kommt. Für neun Prozent ist diese Grenze bei vier bis fünf Verspätungen erreicht. Das ergab jetzt eine CareerBuilder-Umfrage, für die 130 Führungskräfte befragt wurden.
„Unpünktlichkeit hat Einfluss darauf, wie ein Mitarbeiter im Hinblick auf seine Professionalität und Zuverlässigkeit wahrgenommen wird“, sagt Tony Roy, Managing Director von CareerBuilder Deutschland. Nicht nur für Vorgesetzte, sondern auch für die Kollegen sei wiederholtes Zuspätkommen ärgerlich. Das gilt vor allem dann, wenn die sich dann um die zusätzlich anfallende Arbeit kümmern müssen.