Von Jochen Mai // 7 Kommentare

Über Anstrengung – Was Leistungsträger auszeichnet

Jobsicherheit gibt es nicht. Kein Unternehmen kann sie versprechen. Und falls doch, ist das gelogen. Die Botschaft ist unbequem, aber die Vergangenheit hat sie immer wieder bestätigt. Der Einzige, der etwas dafür tun kann, sind Sie selbst. Und ein bedeutender Mitarbeiter zu werden, auf den das Unternehmen nur schwer verzichten kann, ist der beste Schutz davor, seinen Job zu verlieren. mehr

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Zwischenzeit – Wie man die Zeit zwischen den Jahren nutzt

Ab heute hängen Sie zwischen den Jahren. Das ist im Grunde keine richtige Zeit, sondern ein Zustand. Nach der Weihnachtsgans und dem lieblichen Beisammensein im Kerzenschein ist zugleich auch vor dem Silvesterbuffet, dem Korkenknallen und der Rückkehr ins Büro. Zwischen den Jahren ist eine Art Feiertagsrallye, mit ausgedehnten Ruhetagen dazwischen. Historisch betrachtet gibt es diese Phase zwischen dem 27. Dezember und Neujahr nicht allzu lange: gerade mal seit etwas mehr als 300 Jahren. Im Meer der Geschichte ist das nichts weiter als ein Möwenschiss. mehr

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Oh weh, du fröhliche – Regeln für die Weihnachsfeier

Der Dezember ist turbulent. Das Jahresendgeschäft ringt den Mitarbeitern letzte Kräfte ab, parallel wird gebacken, gebechert, gefeiert bis zur Heiligen Nacht. Spätestens mit dem ersten Advent erleben Glühwein, Girlanden und Geschäftsführeransprachen ihre alljährliche Renaissance, vom Chef bis zum Pförtner ziehen sich dann alle bunte Pappnasen, lustige Nikolaus-Mützen und Rentiergeweihe an und spielen ungezwungenes Beisammensein. Feste soll man zwar feste feiern, derart erzwungene Lieblichkeiten sind aber anscheinend nur durch exzessive Enthemmung zu ertragen. Schließlich muss man Klaus, Dieter und Dörthe nicht mehr kennenlernen, weil sie uns längst auch unter der Woche zum Essen oder Kaffeetrinken begleiten. mehr

Von Jochen Mai // 5 Kommentare

Absatzzahlen – Schuhe, Stiefel und Stilettos in Zahlen*

Na, Schuhe schon geputzt? Morgen ist Nikolaus… apropos:

  • 50 Prozent aller Schuhe weltweit kommen aus China.
  • 5 Paar neue Schuhe leisten sich Frauen im Schnitt pro Jahr.
  • 97 Prozent der Frauen finden die Optik bei einem Schuh wichtig.
  • Für Schuh-Modetrends interessieren sich 46 Prozent der Frauen und immerhin noch 19 Prozent der Männer.
  • 45 Prozent der Frauen in Deutschland geben zu, mehr als 25 Paar Schuhe zu besitzen.
  • 28 Prozent der Frauen besitzen zwischen 10 und 14 Paar Schuhe.
  • 26 Prozent der Frauen besitzen über 20 Paar Schuhe.
  • 39 Prozent der Männer finden, dass ihre Partnerinnen zu viele Schuhe haben.
  • 49 Prozent der Österreichischen Frauen besitzen Schuhe, die sie noch nie oder nur einmal getragen haben.
  • 22 Prozent der Frauen sagen, dass sie Schuhekaufen glücklicher macht als beruflicher Erfolg.
  • 29 Prozent der Frauen kaufen Schuhe, um sich zu belohnen. Männer tun das nur zu 11 Prozent.
  • 15 Prozent der deutschen Frauen bezeichnen Schuhekaufen als ihr Hobby.

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Job, Studie 5
Von Jochen Mai // 5 Kommentare

ZZZ…CHR…ZZZ… – Tipps für den Powernap

Das Schläfchen oder Nickerchen zwischendurch genießt zwar keinen guten Ruf (viele assoziieren es mit Faulheit), ist aber gut für unsere Leistungskraft. Das kleine Schlafintermezzo, auch Powernap genannt, wirkt regelrecht Wunder: Es verkürzt Reaktionszeit, erhöht Aufmerksamkeit und Kreativität.

Der Mensch ist nun mal ein rhythmisches Wesen und erlebt im Laufe des Tages verschiedene Hochs und Tiefs: Die meisten von uns fallen nach der Mittagspause ins Leistungsloch, so zwischen 13 und 16 Uhr. Zwar können wir uns zusammenreißen und gegen die Natur ankämpfen, aber das rächt sich: durch mehr Fehler, langsameres Tempo und mehr Unfälle. Die Zahl der übermüdungsbedingten Verkehrsunfälle steigt nachmittags deutlich an. Mit Kaffee lässt sich diese Mattheit zwar kurzfristig vertreiben. Sobald die aufputschende Wirkung aber nachlässt, fühlt man sich noch müder. mehr

Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Affentheater – Hierarchiekämpfe im Büro

Ob im Büro oder im Busch von Botswana – irgendwie herrscht überall ein einziges Affentheater. Alpha-Männchen dominieren sich gegenseitig, Beta-Männchen tricksen ihre Rivalen aus, überall herrschen Aggression, finstere Blicke und Manipulationen im Kampf um die Macht. Nur, dass wir Menschen von den Affen noch einiges lernen können – das sagt jedenfalls der Verhaltenspsychologe und Primatenforscher Frans de Waal. mehr

Von Jochen Mai // 14 Kommentare

In aller Feindschaft – Über den Umgang mit Mobbern

„Ich habe neuerdings das Gefühl, mir Feinde gemacht zu haben. Manche Kollegen meiden mich, andere beginnen zu mobben. Was kann ich dagegen tun?“

„Solche Gefühle sind trügerisch. Dahinter können tatsächlich entschiedene Ablehnung und Mobbing stecken – oder einfach nur Unsicherheit, persönliche Animositäten oder gar ein Minderwertigkeitskomplex. Falls aber ersteres zutrifft, ist das Wichtigste den Streit erst gar nicht eskalieren zu lassen, sonst wird daraus leicht eine irrational ausgetragenen Konfrontation.“ mehr

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen