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4 → Artikel in Bewerbung

Bewerbungskiller – Die zehn kuriosesten Auftritte beim Vorstellungsgespräch

Es gibt so einige Dinge, die man beim Bewerbungsgespräch tunlichst lassen sollte, weil sie einen sonst den potenziellen Job kosten können. Ganz weit oben auf dieser Bewerbungskillerliste stehen laut Nennungen durch Personaler etwa:

  1. Negativ über aktuelle oder ehemalige Arbeitgeber sprechen (57 Prozent)
  2. Arrogantes oder desinteressiertes Auftreten beim Bewerbungsgespräch (52 Prozent)
  3. Keine guten Fragen stellen (35 Prozent)
  4. Unangemessen gekleidet sein (35 Prozent)
  5. Telefonate per Handy führen oder SMS verschicken (30 Prozent)
  6. Keine konkreten Beispiele für erbrachte Leistungen geben können (19 Prozent)
  7. Zu viele persönliche Informationen preisgeben (13 Prozent)

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1 → Artikel in Bewerbung

Haarausfall – Wie geht man als Frau mit einer Glatze um?

Brief einer Leserin:

Seit kurzem habe ich eine Autoimmunkrankheit durch die mir die Haare ausgefallen sind. Auf meine Arbeitsleistung hat dies jedoch keinen Einfluss. Nun stellt sich mir die Frage, wie ich in meinen Bewerungsunterlagen und bei einem Vorstellungsgespräch auftreten sollte. Würden Sie an meiner Stelle ein Foto beilegen, bei dem ich noch Haare habe (ein Jahr alt), um einen möglichst “normalen” Eindruck zu machen und die Chancen auf eine Einladung zu erhöhen? Dann würde sich aber auch die Frage stellen, ob ich auch im Falle eines Vorstellungsgesprächs eine Perücke tragen sollte (obwohl ich dies eigentlich nicht mache). Ohne Perücke sollte ich aber die Situation erklären, um nicht den Anschein zu erwecken, dass ich möglicherweise schwer krank bin, was sicherlich ein Nachteil wäre. Aber soll ich dies dann von mir aus direkt ansprechen? Der Personaler würde dies doch eher nicht von sich aus fragen…

Sie sprechen da einen wirklich kniffligen Sonderfall an. Es gibt Studien, die belegen, mehr →

3 → 1-2-3-Tipps in Bewerbung

Drei typische Psychoeffekte, deren Opfer Sie im nächsten Bewerbungsgespräch werden könnten

  1. Der Horn-Effekt Manchmal reicht schon eine einzige Eigenschaft, ein einziges Wort, ein simpler Eindruck, der dem Personaler übel aufstößt – und schon kippt die ganze Bewerbung. Jede Aussage wird dann anders aufgenommen als sie der Kandidat meint. Das Gegenteil zu diesem Phänomen ist der Halo-Effekt: Eine herausragende Leistung oder Eigenschaft (Attraktivität, Redegewandtheit) überstrahlt alles andere und führt zu einem positiven Urteil.
  2. Der Chamäleon-Effekt Je ähnlicher uns ein Mensch ist – in Aussehen, Kleidung, Körpersprache, Wortwahl – desto sympathischer finden wir ihn. Derselbe Effekt funktioniert natürlich auch anders herum – und dann zu spontaner Antipathie. In diesem Fall hilft nur noch spiegeln: Ahmen Sie Ihr Gegenüber behutsam (!) nach ohne den anderen nachzuäffen – und versuchen Sie ihm so zu suggerieren, dass sie sich ähnlicher sind, als er oder sie denkt.
  3. Vorurteile Der Personaler nutzt die aktuellste Information – etwa der Gesamteindruck der schriftlichen Bewerbung – um den Mitarbeiter in spe einzuordnen. Allerdings sucht er im Gespräch dann nur noch nach Hinweisen, die sein ursprüngliches Urteil bestätigen und blendet alle gegenläufigen Eindrücke aus, die diesem (Vor-)Urteil widersprechen. Was dagegen hilft? Nicht viel. Außer einem Überraschungseffekt.
3 → 1-2-3-Tipps in Bewerbung

Die drei wichtigsten Schritte nach dem Bewerbungsgespräch

  1. Klären Sie die Fristen. Falls Sie es im Bewerbungsgespräch vergessen haben, dürfen Sie noch fragen, wie lange der Auswahlprozess dauert und wann mit einer Antwort zu rechnen ist. Frühestens drei Werktage nach dem Interview können Sie sich telefonisch erkundigen, souveräner wirkt, eine Woche damit zu warten. Manche Bewerberauslese dauert allerdings etwas länger. Das kann an der internen Bürokratie liegen oder daran, dass ein Entscheidungsträger krank ist. In diesem Fall: Bitte nicht allzu forsch auftreten oder gar nerven. Mit Verständnis und Freundlichkeit kommt man hier meist schneller zum Ziel.
  2. Schicken Sie ein Dankschreiben. In Deutschland ist das eher selten, umso mehr hebt ein solcher Brief oder auch eine E-Mail von der Masse ab und bietet die Chance, Schiefgelaufenes gerade zu rücken. Betonen Sie darin, dass Sie das Gespräch positiv fanden und es Ihren Wunsch verstärkt hat, für dieses Unternehmen zu arbeiten. Wiederholen Sie maximal zwei Erkenntnisse des Jobinterviews und beantworten Sie offen gebliebene Fragen. Danken Sie für die Zeit und Aufmerksamkeit (falls Sie gemeinsam Essen waren auch dafür), und freuen Sie sich auf eine baldige Antwort. Das alles sollte nicht länger als eine halbe Seite sein.
  3. Hören Sie sich weiter um. Alles auf eine Karte zu setzen, wäre töricht. Auch nach einem (aus Ihrer Sicht) guten Vorstellungsgespräch, sollten Sie weiterhin Einladungen zu Jobinterviews wahrnehmen. Erstens, weil Sie so die Initiative behalten und zweitens, weil Sie Ihre Chancen auf einen Job erhöhen. Denn manchmal schicken Unternehmen nicht einmal eine Absage. In diesem Fall sollten nachhaken, Motto: „Ich bin noch immer an der Position interessiert, wann kann ich mit Ihrer Entscheidung rechnen? Ich spreche allerdings auch mit anderen interessierten Unternehmen und muss mich hier ebenfalls bald entscheiden.“
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Bewerbungsgespräch – Sagen Sie, dass Sie den Job wirklich wollen

Es gibt Bewerbungsratgeber, die betonen immer wieder, am Ende eines Vorstellungsgesprächs unbedingt zu sagen, dass man den Job wirklich will. Angeblich wollen das Personaler hören, sie wollen die Begeisterung für das Unternehmen spüren und sich sicher sein, dass der Kandidat, der es bis hierhin geschafft hat, auch nicht mehr abspringt. Außerdem zeige eine solche Willensbekundung Engagement, Enthusiasmus und eben, nun ja, echtes Interesse.

Ich bin mir noch nicht sicher, ob das so stimmt. Zumal der Grat, auf dem man dabei balanciert, schmal ist. Allzu große Begeisterung kann auch schnell nach allzu großer Bedürftigkeit aussehen, nach Alternativlosigkeit und akuter Jobnot. Wer dann in die Attitüde des Bittstellers kippt, steigert nicht unbedingt seine Attraktivität als Bewerber.

Trotzdem kann man der Frage nachgehen: Wie bitteschön betont man ganz elegant, dass man den Job auch nach dem Jobinterview noch will? Nun, ich hätte da ein paar Vorschläge… mehr →

7 → 1-2-3-Tipps in Bewerbung

Wie Sie sich optimal (beim Bewerbungsgespräch) vorstellen

  1. Atemschutz Dass Sie viel Lächeln sollen, weil das sympathisch macht, wissen Sie schon. Aber sorgen Sie bitte auch für frischen Atem dazu. Die beste Vorstellung verpufft, wenn Sie noch Schnittlauch zwischen den Zähnen haben und aus dem Mund riechen wie ein Chemieunfall. Das Kaugummi nehmen Sie vor dem Gespräch aber bitte wieder raus.
  2. Handschlag Stellen Sie sich aufrecht hin, sorgen Sie für Körperspannung, sehen Sie Ihrem Gegenüber in die Augen und geben Sie ihm oder ihr die Hand (nicht schütteln!). Dabei stellen Sie sich mit Vor- und Zunamen vor. Bedanken Sie sich noch für die Einladung!
  3. Hinsetzen Nach dieser kleinen Zeremonie setzen Sie sich bitte noch nicht hin, sondern erst, wenn man Ihnen den Platz zuweist und Sie bittet sich zu setzen! Falls Sie den Eindruck haben, dass das Eis irgendwie noch nicht gebrochen ist, erzählen Sie eine amüsante (aber kurze) Anekdote.
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