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Job in Gefahr? – So erkennen Sie die Warnsignale

Ein Gastbeitrag der Headhunter Hans Rainer Vogel und Daniel Detambel

Die Zeiten sicherer Jobs sind definitiv vorbei. Gerade in den Führungsetagen kommt es aber darauf an, bei einem Arbeitsplatzverlust möglichst schnell eine neue Position zu finden. Je länger Führungskräfte arbeitslos sind, desto schädlicher ist dies für ihre Karriere. Deshalb sollten Manager früh die Warnzeichen erkennen, dass ihr Job in Gefahr ist. Hierfür gibt es eine Reihe von Indizien, die einzeln oder in der Summe, Anzeichen für eine Jobgefährdung darstellen können. Welche das sind, zeigt die folgende Checkliste möglicher Warnsignale:
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1 → 1-2-3-Tipps in Büro

Was tun, wenn man seinen Job hasst?

  1. Umdenken. Abzuwarten, bis Ihnen jemand mehr Spaß daran macht, wäre töricht. Tatsächlich ist es anders herum: Zuerst müssen Sie sich bewusst machen, was Sie eigentlich an Ihrem Job lieben – dann finden Sie (vielleicht) auch wieder neue Freude daran.
  2. Handeln. Meckern, was alles Murks ist, wird nicht weiterhelfen. Die alte Regel – liebe es, ändere es oder lass es – gilt noch immer. Also ändern Sie, was Sie stört. Entwickeln Sie neue Projekte, engagieren Sie sich. Oft gewinnen Sie so neuen Enthusiasmus.
  3. Gedulden. Lebensbalance kann man nun mal nicht jeden Tag erreichen, sondern eher im Längsschnitt eines Lebens. Womöglich machen Sie gerade nur eine Durststrecke durch. Kein Grund deshalb gleich alles hinzuschmeißen. Nur wenn es gar nicht geht, sollten Sie wechseln.
2 → Studie in Büro

CEO to go – Jeder fünfte Vorstandschef musste gehen

Großes Stühlerücken in deutschen Vorständen: Laut einer aktuellen Studie (pdf) der Strategieberatung Booz & Company musste mehr als jeder fünfte Vorstandsvorsitzende (CEO) 2009 seinen Posten freiwillig oder zwangsweise räumen. Damit erreicht die Fluktuation in deutschen Chefetagen mit 21,3 Prozent einen historischen Höchststand – im Vorjahr waren es noch 4,3 Prozentpunkte weniger. Zum Vergleich: Der europäische Wechselquoten-Durchschnitt liegt bei 15,2 Prozent (Vorjahr 15,1 Prozent), weltweit sind es 14,3 Prozent (Vorjahr 14,4 Prozent). Damit sind beide Vergleichswerte weitgehend stabil geblieben, während sich das Postenkarussell in Deutschland beschleunigte.

Die weltweit heißesten Stühle standen – wen wundert’s – im vergangenen Jahr in den Vorstandsetagen der internationalen Banken und Versicherungen. 17,2 Prozent der CEOs des Finanzsektors mussten 2009 ihren Schreibtisch räumen. Ein knappes Drittel davon (5,3 Prozent) sogar unfreiwillig und vor Ablauf der Vertragslaufzeit. Im Vergleich dazu erwies sich der Pharma- und Healthcare-Bereich geradezu als Hort der Stabilität: Lediglich 10,3 Prozent des weltweiten Spitzenpersonals wechselte hier, und nur 0,6 Prozent davon gingen unfreiwillig. mehr →

1 → Studie in Büro

Jobwechsel – Deutsche Manager sind auf dem Sprung

Jeder zweite deutsche Manager (57,5 Prozent) sucht insgeheim nach einem neuen Job, so das Ergebnis einer repräsentativen Innofact-Umfrage im Auftrag von Rundstedt HR Partners unter rund 500 Führungskräften. Besonders interessant: Die Frauen sind mit 66,7 Prozent deutlich wechselbereiter als ihre männlichen Führungskollegen mit nur 56 Prozent der Befragten.

Auch die Größe des Unternehmens scheint die Tendenz, sich nach einer neuen Position umzuschauen, zu beeinflussen. So halten die Manager in großen mittelständischen Unternehmen sowie bei Konzernen vermehrt Ausschau nach einem neuen Job als ihre Kollegen in kleineren Betrieben. Durchschnittlich 68,1 Prozent der Befragten, die derzeit für Unternehmen mit über 100 Mitarbeitern tätig sind, wollen wechseln. Bei den Unternehmen mit bis zu 100 Mitarbeitern sind 41,8 Prozent. Im Detail: mehr →

3 → Artikel in Büro

Jobwechsel – Warum sich Chefs nach der Kündigung oft mies benehmen

Seit ich gekündigt habe, verhält sich mein Boss mir gegenüber wie ein Arschloch. Das finde ich zutiefst infantil.

Stimmt. Ist auch unprofessionell, aber normal.

Wieso das?

Lass es mich so ausdrücken: Den meisten Managern sind Personalauswahlverfahren fürchterlich unangenehm. Erst ist es anstrengend, überhaupt einen geeigneten Kandidaten zu finden. Dann kann man noch nicht einmal sicher sein, dass man die richtige Wahl getroffen hat – das zeigt sich in der Regel erst viel später im Job. Und hat man schließlich die richtige Wahl getroffen und tatsächlich ein Top-Talent aufgespürt, bekommen das bald auch andere mit und der Mitarbeiter wird entweder sehr schnell sehr teuer oder abgeworben.

Aber was hat das mit dem Verhalten mir gegenüber zu tun? mehr →

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Sippenhaft – Unternehmenskrisen schaden den Karrieren der Mitarbeiter

Kann sich die Krise eines Unternehmens auch auf die Karrierechancen der Mitarbeiter auswirken? Sie kann! Das ist das Ergebnis einer Langfriststudie, die Monika Hamori, Personalmanagement-Professorin an der spanischen Business School Instituto de Empresa in Madrid, kürzlich veröffentlichte. Dazu verglich sie die Lebensläufe von über 900 Angestellten der New Yorker Finanzbranche, die im Zeitraum zwischen 1992 und 2002 mindestens einmal ihren Job gewechselt hatten. Parallel dazu sammelte Hamori Wirtschaftsnachrichten aus dem „Wall Street Journal“ – insbesondere schlechte Nachrichten und Krisenmeldungen über jene Unternehmen, bei denen die Probanden angestellt waren. Anschließend verglich sie beide Datensätze miteinander, und siehe da: Die Schlagzeilen wirkten sich tatsächlich auf die Berufschancen der Mitarbeiter aus. Allerdings recht unterschiedlich.

Gab es Meldungen über moralische Verfehlungen im Unternehmen, Korruptionsvorwürfe oder Betrugsskandale, dann hatte dies (bis auf die davon Betroffenen) keinerlei Einfluss auf die Karrieren der Mitarbeiter. Bei einem Jobwechsel interessierte sich der neue Arbeitgeber jedenfalls nicht dafür. mehr →

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