Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Fundbüro – Lesenswertes aus dem Netz

Handys verraten wahre Mobilität

LinksDa kamen mal nicht Telekom-Mitarbeiter, sondern Wissenschaftler von der Northeastern Universität in Boston auf eine gute Idee: Sie trackten die Mobiltelefone von rund 100.000 Menschen, um deren räumliche Bewegungen zu studieren. Jedes Mal, wenn einer der überwachten Europäer eine SMS erhielt, wurde sein Standort registriert. Und siehe da: Als Gewohnheitstiere kehren die meisten von uns immer wieder an dieselben Orte zurück. Das Gros bewegte sich gar kaum über einen Radius von 10 Kilometern hinaus.

Aufschieber sind keine Perfektionisten

Professor Piers Steel an der Universität von Calgary und der Haskayne School of Business hat eine umfassende Studie zum Thema Procrastination erstellt – und brauchte dafür 10 Jahre. Okay, im Ernst: Die Untersuchung räumt mit einigen als sicher geglaubten Erkenntnissen über die Aufschieberitis auf. So habe das Phänomen nichts mit Perfektionismus zu tun. Perfektionisten leiden sogar seltener an Procrastination als andere, aber sie machen sich häufiger darüber Sorgen.

Other predictors of procrastination include: task aversiveness, impulsiveness, distractibility, and how much a person is motivated to achieve. Not all delays can be considered procrastination; the key is that a person must believe it would be better to start working on given tasks immediately, but still not start. It’s estimated that about 15-20 per cent of the general population are procrastinators.

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“Ich bin schwul” – Über das Coming-out im Job

GayBerlins Bürgermeister Klaus Wowereit hat es salonfähig gemacht: “Ich bin schwul – und das ist auch gut so”, sagte er noch vor seiner Wahl, um das Thema für Kampagnen der Opposition zu beerdigen. Seitdem ist der Satz ein geflügeltes Wort und das Coming-out, das Bekenntnis zu seiner Homosexualität, kein Skandal mehr. Jedenfalls in der Politik. Aber gilt das auch im Job?

„Ich bin schwul.“ In vielen Unternehmen kann dieser Satz die Karriere kosten. Wer sich dazu bekennt, homosexuell zu sein, hat es in der deutschen Wirtschaft schwer. Offene Bekenntnisse von Dax-Vorständen gibt es nicht – obwohl man davon ausgehen kann, dass es auch auf der Beletage Homosexuelle gibt: Manche Schätzungen gehen davon aus, dass jeder 20. Mann schwul ist oder zumindest homosexuelle Neigungen hat. Und auch im Völklinger Kreis, einer Art Rotary Club für Schwule, versammeln sich mittlerweile rund 700 Unternehmer und Führungskräfte in 20 Regional- und neun Fachgruppen.
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So parieren Sie arrogante Kollegen

  1. Ruhe bewahren. Egal, wie sehr der Typ nervt, lassen Sie sich zu keiner Kurzschlusshandlung hinreißen. Stellen Sie sich den Kotzbrocken lieber als Patienten vor, der seine Profilneurose therapieren muss. Einfach nur mitleiderregend!
  2. Professionell bleiben. Bleiben Sie Profi – zu jedem Zeitpunkt. Parieren Sie Arroganz durch Freundlichkeit, überhören Sie plumpe Angriffe und nehmen Sie dem Typ den Wind aus den Segeln. Oft steckt hinter seinem Verhalten nur Eitelkeit und Unsicherheit.
  3. Ausweichen. Wenn alles nicht hilft, gehen Sie dem Kollegen weiträumig aus dem Weg. In der Regel stolpern solche Leute eher früher als später über ihre eigenen Unarten. Sie beweisen derweil Größe und Souveränität – und machen Karriere.
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Arbeitsplatte – Schreibtischtypen und was sie verraten

HomeofficeVor kurzem beschrieb ich hier, was das eigene Büro über die Motivation, Arbeitsweise und den Charakter seines Bewohners verraten kann und wie die jeweiligen Signale interpretiert werden – und wie man die nonverbalen Indizien gezielt für die eigene Karriere einsetzen kann. „Sobald jemand verstanden hat, dass er den Eindruck, den sein Büro hinterlässt, auch manipulieren kann, kann er Botschaften senden, die über das hinaus gehen, was er tatsächlich ist“, sagt etwa die britische Verhaltenspsychologin Donna Dawson. Und der Schreibtisch als Projektionsfläche Nummer 1 verrät Besuchern und Chefs freilich am meisten über den Bürobewohner.
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Frühlingsgefühle – 12 Tipps für den Flirt im Job

Liebe macht Arbeit. Manchmal funktioniert das auch anders herum. Nahezu jeder zweite Mann war schon einmal in eine Kollegin verliebt, so das Ergebnis einer Umfrage der Partnervermittlung Elitepartner. 31 Prozent davon allerdings nur heimlich. Frauen gehen dabei offenbar rationaler vor: Für 31 Prozent von ihnen ist Liebe am Arbeitsplatz tabu. Dennoch: 43 Prozent der Befragten gaben zu, sich schon einmal auf eine Beziehung mit einem Arbeitskollegen eingelassen zu haben. mehr

Job, Liste 14
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Beletage – Karrierebeschleuniger der DAX-Manager

Was hilft bei der Karriere wirklich? Eine interessante Antwort auf die Frage liefert eine aktuelle Untersuchung der Personalberatung Heidrick & Struggles, die dazu die Lebensläufe von 189 DAX-Vorständen, die Mitte 2007 im Amt waren, miteinander verglichen hat. Dabei zeigen sich folgende Parallelen:

Die Mehrheit der Manager hat an deutschen Hochschulen studiert. Nur eine Minderheit besitzt den Abschluss einer internationalen Eliteuniversität: Vier Top-Manager haben Harvard besucht, darunter Allianz-Vorstand Paul Achleitner und Siemens-Chef Peter Löscher. Die Hochschule St. Gallen brachte mit Josef Ackermann (Deutsche Bank) und dem designierten Commerzbank-Chef Martin Blessing zwei Spitzenbanker hervor. Dennoch ist ein Auslandsstudium bisher keine Voraussetzung für eine Top-Karriere. Von den 120 Hochschulabsolventen haben lediglich 17 auch im Ausland studiert. Es geht (oder ging) bisher aber auch ohne Studium: 13 Vorstände verfügen über keine abgeschlossene Hochschulausbildung, darunter Werner Wenning (Bayer), Klaus-Peter Müller (Commerzbank) und René Obermann (Deutsche Telekom). mehr

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Turbolift – 14 Faktoren für die Karriere

Ob Verhaltensforscher, Psychologen, Soziologen – auch sie machen sich so ihre Gedanken, was den beruflichen Erfolg beeinflusst und welche Faktoren eine Karriere enorm beschleunigen oder aber auch beenden können. In der aktuellen WirtschaftsWoche haben diverse dieser Studien zusammengetragen und illustrieren lassen, wie der ultimative Erfolgstyp oder die perfekte Karrierefrau aussähe. Das Ganze ist natürlich nicht frei von einem Augenzwinkern. So zusammengestellt offenbaren die diversen Forschungsergebnisse aber auch, wie teilweise doch sehr unterschiedlich die Karrierebeschleuniger sind, die entweder auf Männer oder auf Frauen wirken. mehr

Job, Liste 1
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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen