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Keinen Bock mehr – Warum können Manager keinen Spaß?

Ein Gastbeitrag von Klaus Schuster

Manager haben den geilsten Job der Welt. Manager und selbstverständlich Managerinnen sind immer voll gut drauf, super (eigen)motiviert, total erfolgssüchtig, uneingeschränkt leistungsfähig und haben verboten viel Spaß an der Arbeit… Ach ja? Ja, so stellt sich Lieschen Müller, mancher Fabrikarbeiter, Feuilletonredakteur und Politiker das Management vor. Die Wirklichkeit sieht anders aus. So: Tristesse dorée… mehr

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Vorbild Cäsar – Arbeiten Sie schon für die Ewigkeit?

Ein Gastbeitrag von Klaus Schuster, Buchautor und Managercoach

KlausSchusterWas macht Ihnen Freude bei der Arbeit? Klar: Erfolg, Profit, Prestige, Big Deals. Geschenkt! Nice to have, aber spätestens nach zehn Jahren Berufserfahrung eher Hygienefaktor als Ziel unserer höchsten Bestrebungen.

Also: Nach welchen Sternen greifen Sie tatsächlich? Was wird von Ihrem Ruhm noch künden, wenn Sie schon lange den Sessel verlassen haben, den Sie heute noch raumfüllend einnehmen? mehr

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Dranbleiben! – Wie man Mitarbeiter zum Schotter führt

„Nicht die Klugen ernten den Erfolg, sondern die Beharrlichen.“

Tacitus
Ein Gastbeitrag von Klaus Schuster, Buchautor und Managercoach

KlausSchusterEltern kennen das. Nach jeder verhauenen Klausur geloben die Kinder mit unzweifelhafter Ernsthaftigkeit Besserung. Englisch: „Ich werde mehr Vokabeln lernen!“ Mathe: „Ich werde mehr üben!“ Kennen wir alle. Nach kurzer Zeit aber ist der Ehrgeiz schon wieder verflogen, die gefassten Vorsätze werden gebrochen und bei der nächsten Arbeit sieht das Ergebnis nicht besser oder sogar schlechter aus. mehr

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Prozessmanagement – Es liegt nie am Personal!

Quality follows process. Cost follows process. Everything is process!

Charles Handy
Ein Gastbeitrag von Klaus Schuster, Buchautor und Managercoach

KlausSchusterGerade jetzt im Aufschwung beklagen viele Abteilungsleiter, dass sie „viel zu wenig Mitarbeiter“ hätten und dringend neue bräuchten. Ich habe den Verdacht, dass es umgekehrt ist: Die haben jetzt schon zu viele Mitarbeiter und wollen noch mehr! mehr

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Sprachwüste – Manager sagen viel, aber reden wenig miteinander

Ein Gastbeitrag von Klaus Schuster, Buchautor und Managercoach

KlausSchusterManchmal beunruhigt mich, wie wenig Manager ihre Sprache verstehen. Mindestens zwei Drittel aller ins Coaching getragenen Probleme sind Kommunikationsprobleme. So auch jenes letzte Woche.

Ein Manager unterhalb der Vorstandsebene fragte mich aufgebracht: „Seit Wochen liegt mein Projektantrag bei meinem Vorgesetzten. Warum entscheidet der nicht endlich?“ Das höre ich ständig. Ich sehe das natürlich anders. Ich war selber Vorstand und sage deshalb dem jeweiligen Coachee: „Dein Vorgesetzter schaut nicht nur dein Projekt an. Er schaut gleichzeitig mindestens zwei Dutzend andere Projekte an: Überschneidet sich das? Trägt der Cash Flow des Unternehmens auch alle? Er holt vielleicht noch eine externe Expertise ein – das alles siehst du nicht und das alles kostet Zeit!“ mehr

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Loslassen! – Wer nicht delegieren kann, dem droht der Burnout

Ein Gastbeitrag von dem Management-Coach Klaus Schuster

Ich war mit dem Betriebsleiter einer Papierfabrik unterwegs, er erzählte von seiner Arbeit – mit viel Freude.

Ich fragte ihn: Warum?
Er sagte: „Wie ich heute wie ein Jongleur acht, zehn Bälle gleichzeitig in der Luft halten kann – das macht mir Freude!“
Ich wandte ein, dass diese simultane Mehrfachbelastung für viele eher ein Stressfaktor wäre.
Er meinte: „Für mich auch. Früher! Da kam ich eher ins Schleudern, wenn mehr als eine Sache explodierte. Ich verlor den Überblick, fühlte mich unrund, konnte manche Nacht nicht gut schlafen. Ich wusste nie, was morgen auf mich zukommen würde. Das war stressig. Heute ist das völlig anders: Ich bin souverän geworden, entspannt, gelassen – und bewege sehr viel mehr als früher.“

Die offensichtliche Frage: Wie kam er dazu? mehr

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Hiobsbotschaft – Wahre Größe zeigt sich in schwierigen Momenten

„I don’t wanna be rich,
I don’t wanna be famous,
I just want to be great.“

Bruce Springsteen
Ein Gastbeitrag von dem Management-Coach Klaus Schuster

Immer wieder klagen mir Führungskräfte, dass sie es schwer hätten. Wer hätte das nicht! Das ist die falsche Antwort, gewiss. Die richtige gab Mahatma Gandhi als er sagte: „Das Richtige fällt immer leicht – auch wenn es noch so schwierig ist.“ Was ich damit meine? Lassen Sie uns den Geschäftsführer einer Leasinggesellschaft besuchen.

Wir sind zum Mittagessen verabredet. Er erscheint mit einer Mordslaune am Tisch und sagt sinngemäß: „Eben hat mir ein sehr guter langjähriger Kunde, dessen Tochter zu meiner Tochter in dieselbe Klasse geht, den Account und die Freundschaft aufgekündigt! Er sagte, er sei total enttäuscht von mir.“ Ich stelle die amerikanischste aller Fragen: „What happened?“ Und er erzählt. mehr

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen