Das Wetter kann es uns nicht recht machen: Im Winter liegt nicht genug Schnee, der April war zu wechselhaft und spätestens, wenn bald die Temperaturen konstant die 20-Grad-Marke knacken, geht auch das Gemecker in den Büros wieder los: „Was für eine Affenhitze! – So kann ich nicht arbeiten.“ Wenn dann selbst offene Fenster, Erfrischen mit Wasser und Ventilatoren auf Hochtouren keine Erleichterung mehr verschaffen, ist die Versuchung groß, überflüssige Kleidungsstücke wegzulassen und mehr Haut zu zeigen. Aber geht das im Büro? Wir zeigen, wie sich die Kleiderordnung der warmen Jahreszeit anpasst und welche Sommertrends sie zulässt. mehr
Sommer-Dresscode – Stilvoll schwitzen oder Hitzefreiheit?
Modische Musterung – So funktioniert der Dauerbrenner Streifen im Business
In der Tierwelt dienen Streifen zur Tarnung. Beutetiere heben sich nicht als Individuum von ihren Artgenossen ab oder gehen im grasbewachsenen Hintergrund optisch unter.
Im Büro oder auf der Straße hat das angesagte Streifenoutfit genau das gegenteiligen Ziel: auffallen. Wenn Sie sich also unter ihren Kollegen verstecken und bloß nicht die Aufmerksamkeit des Chefs erregen wollen, ist dieser Look nichts für Sie. Denn im oft dunklen Arbeitseinerlei stechen Sie damit deutlich heraus. mehr
Den richtigen Ton finden – Farben-Knigge für die Kleidung am Arbeitsplatz
Wie wählen Sie eigentlich Ihre Arbeit-Outfits aus? Am wichtigsten wird vermutlich die seriöse Wirkung der kombinierten Kleidungsstücke sein. Und Sie werden darauf achten, dass der Schnitt Ihrer Figur und ihrem Körperbau schmeichelt. Vielleicht erwägen Sie sogar aktuelle Trends. Aber denken Sie auch darüber nach, welche Wirkung die Farben Ihrer Kleidung auf Mitmenschen haben könnte? Nein? Riesenfehler! Dass der psychologische Effekt von verschiedenen Tönen alles andere als esoterischer Schnickschnack ist, haben verschiedene Experimente immer wieder bewiesen. Nicht nur an den Wänden nehmen Farben Einfluss auf unsere Aufmerksamkeit oder Kreativität, auch direkt am Körper ist ihre suggestive Kraft nicht zu vernachlässigen. mehr
Interkulturelle Kompetenz – Sieben Kommunikations-Regeln für den Umgang mit Briten und Amerikanern
Ein Gastbeitrag von Doris Märtin
Rund 90 Prozent der Deutschen würden gerne perfekt Englisch sprechen. Doch nur zehn Prozent finden ihr Englisch richtig gut. Hat die Schule versagt? Sind wir zu selbstkritisch? Oder gehört zum Englischkönnen mehr als die Beherrschung von Aufbauwortschatz und present perfect? – Absolutely! Denn Sprachen unterscheiden sich nicht nur in Vokabular und Grammatik. Auch die Art, wie man lobt, kritisiert oder sich präsentiert, ist eine andere. Wer vertraute Sprachmuster eins zu eins in die Fremdsprache übersetzt, eckt deshalb schnell an. Klar, ein paar Monate in London oder L.A. glätten kommunikative Unterschiede. Wenn Ihnen das zu lange dauert, geben aber auch ein paar zentrale Regeln und Floskeln Ihrem Englisch mehr Schliff. mehr
Knotenkunde – Kniggeregeln für Schalträger
Ursprünglich war der Schal ja mal ein Kleidungsstück, das die Bewohner von Kaschmir zierte. Erste Erwähnungen eines Schals finden sich jedenfalls in einem Reisebericht aus dem 17. Jahrhundert. Dort im Himalaya webten sie aus der Wolle der Kaschmirziege rechteckige oder quadratische Tücher, die über Kopf und Schultern getragen wurden. Nach Europa kam der Schal erst im 18. Jahrhundert als großes, quadratisches oder rechteckiges Umhängetuch aus Wolle oder Seide. Zunächst war es ein wärmendes Kleidungsstück, dann wurde es zum modischen Accessoire. mehr
Krawatten-Knigge – Fallstricke beim Bindegewebe
Die Krawatte – in der Freizeit eher selten gehört der Schlips oder Langbinder im klassischen Business-Umfeld zum absoluten Mode-Muss. Bei Männern jedenfalls. Weil die Krawatte aber auch noch eines der auffälligsten Styling-Accessoires ist, lässt sich dabei auch genauso auffällig viel falsch machen.
Und was wird dabei nicht alles falsch gemacht! mehr
Die drei ultimativen Attitüden, um im Ausland zu arbeiten – ohne in Fettnäpfchen zu treten
- Lösen Sie sich von Stereotypen. Türken sind so… Spanier so… und Russen erst… All das sind Klischees. Und sagen Sie jetzt nicht, Sie hätten keine. Wir alle haben unsere kleinen Vorurteile im Kopf – und die spüren andere unterschwellig. Versuchen Sie sich davon zu befreien, unvoreingenommen fremden Kulturen zu begegnen und sich bewusst zu machen: Nicht nur Kulturen – jeder Mensch ist anders!
- Seien Sie neugierig. Sie sind fremd und Gast in einem Land? Dann fragen Sie Ihre Gastgeber nach kulturellen Eigenheiten, interessieren Sie sich für Land und Leute, zeigen Sie Bewunderung und Wertschätzung. Nichts erfüllt einen Gastgeber mehr mit Stolz, als wenn er Ihnen die Größe seiner Heimat erklären kann. Steigern lässt sich das noch, indem Sie gleich beginnen, ein paar Worte in seiner Sprache zu lernen. Fehler dabei machen nur menschlicher.
- Finden Sie Gemeinsamkeiten. Und nicht nur Unterschiede! Denn genau das bildet das, worauf Ihre künftige Zusammenarbeit hauptsächlich basieren wird: gegenseitiges Vertrauen. Natürlich ist es wichtig, die schlimmsten Fauxpas’ zu kennen und zu vermeiden. Auch die körpersprachlichen. Am Ende aber geht es darum, Fremde(s) Willkommen zu heißen und so seinen Horizont zu erweitern.






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