Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Fundsachen – Anregungen und Anstöße aus dem Web

Wem gehören die Online-Kontakte?

FlimmerbildWas passiert, wenn ein Mitarbeiter kündigt: Wem gehören dann die Kontakte aus seinen virtuellen Netzwerken à la Xing, LinkedIn oder Facbook? Die Frage ist gar nicht so abwegig: Als ein Hays-Mitarbeiter kündigte, um sich im selben Geschäftsfeld selbstständig zu machen, verklagte Ihn sein ehemaliger Arbeitgeber auf die Herausgabe seines Profils und damit seiner Kontakte. Mit Erfolg. Ein englisches Gericht gab dem Kläger Recht und verurteilte den Mann zur Löschung seines LinkedIn-Profils und auf die Offenlegung aller Dokumente wie E-Mails und Rechnungen, da Hays eine Nutzung der Kontakte in LinkedIn für die neue Firma des Beklagten vermutete. [Gefunden bei: Blogaboutjob]

Reputationsaufbau in Social Communities

DeinGuterRufLogoApropos: Der Reputationsdienstleister DeinGuterRuf hat ein Experiment („Wege digitaler Identitäten“) durchgeführt, das ein bisschen an meinen Reiner Fakeman erinnert: Dazu wurden drei fiktive Profile im Internet und den Sozialen Netzwerken erstellt und einen Monat lang beobachtet. Während die beiden Männer (Consultant und IT-Experte) berufliche Kontakte in Xing und LinkedIn aufnahmen, war die Studentin in privaten Netzwerken wie StudiVZ und MySpace aktiv. Während die Studentin mit attraktivem Foto und vielen persönlichen Angaben jede Menge privater Kontaktanfragen erhielt, hatten die beiden eher zurückhaltend agierenden Männer weit weniger Ergebnisse. Dies zeige, “dass sich die berufliche Online-Reputation nicht so einfach aufbaut”, meinen die Studienautoren. Wer hingegen in Foren schreibe und interessante Blog-Einträge schreibe, fördere seine Online-Reputation deutlich mehr. “Doch das kostet Zeit und Know-how.”
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Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Kontaktmax – Der wichtigste Tipp beim Netzwerken

badgeÜber Netzwerke und das Netzwerken haben Sie zum Beispiel hier schon einiges gelesen. Und ich würde mich freuen, wenn es Ihnen vielleicht sogar geholfen hat. Kürzlich aber bekam ich eine Frage von einem Leser gemailt, die ich so interessant fand, dass ich sie gerne öffentlich beantworten würde. Die Frage lautet:

Was ist der wichtigste Tipp beim Netzwerken?
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Von Jochen Mai // 6 Kommentare

Netzwerkwert – Verteilung und Herkunft von Kontakten

networkvalueMein Netzwerkwert beträgt 1.361.910 Euro – sagt diese Seite: MyNetworkValue (Gefunden bei Robert Basic). Hauptgrund dafür laut Auswertung: “Die Verteilung der Herkunft Ihrer Kontakte ist nahezu ideal. Netzwerke, die die Karriere positiv beeinflussen, bestehen in der Regel aus geschäftlichen Beziehungen oder Kontakten aus Studium und Freizeit. Sie haben Ihre Kontakte als stark unterschiedlich eingestuft. Ein solches Netzwerk hat einen hohen Wert, den Sie erhalten sollten. Je weiter die Kompetenzen und Branchen Ihrer Kontakte gestreut sind, desto mehr neue Perspektiven und Informationen können sie Ihnen bieten…” Und wo geht’s jetzt zur Kasse?

Job, Studie 6
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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen