Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Kreativer Lärmpegel – Moderate Hintergrundgeräusche bringen uns auf neue Ideen

Die beiden Psychologen Ravi Mehta und Rui (Juliet) Zhu von der Universität von British Columbia sind bekannt dafür, immer wieder verbrauchernahe, aber auch ungewöhnliche Studienergebnisse zu produzieren. Man könnte auch sagen, die beiden erforschen regelmäßig die Skurrilitäten des Alltags. Etwa, dass die Farbe Blau auf Leser seriöser wirkt als jede andere Farbe – oder jetzt: dass Hintergrundgeräusche kreativer machen als Stille oder Lärm (PDF). mehr

Job 1
Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Kopf frei – Zerstreuung macht zwar nicht kreativer, bringt aber die besseren Ideen

Beim Duschen kommen einem oft die besten Ideen. Mir geht das jedenfalls so. Genauso beim Joggen, beim Schlafen, ja sogar auf dem Klo… Entschuldigung für das Bild in Ihrem Kopf. Aber es ist so: Gute Ideen werden regelmäßig weitab vom Schreibtisch geboren. Künstler, Dichter und Gelehrte suchten schon immer Ablenkung und Zerstreuung vom Alltag, um etwas Neues zu schaffen. Friedrich Nietzsche etwa wählte das kühle Klima des Engadin, um Also sprach Zarathustra zu schreiben. Richard Wagner fand in den Gärten der Villa in Ravello die Inspiration für das Bühnenbild des 2. Aktes seiner Oper Parsifal. Und die ostitalienische Stadt Ravenna, direkt an der Adria gelegen, inspirierte schon Dante Alighieri, Lord George Gordon Byron oder Gustav Klimt. Bis zur Adria müssen Sie nicht reisen, um gute Einfälle zu bekommen. Aber hin und wieder zerstreuen sollten Sie sich. mehr

Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Die Psychologie der Farben – Nicht Blau, Grün macht kreativer

Wer Blau mag, der dokumentiert damit Nachdenklichkeit, Ausgeglichenheit, Harmonie und Empathie. Das jedenfalls sagt der Schweizer Psychologie-Professor Max Lüscher. Seine Kollegen, die beiden Psychologen Ravi Mehta und Rui (Juliet) Zhu von der Universität von British Columbia, indes sprechen der Farbe sogar eine besondere Wirkung zu. Ihren Untersuchungen zufolge wirkt Blau auf Leser seriöser als jede andere Farbe. Und es mache sogar kreativer. Dem widerspricht jetzt allerdings eine eine neuere Studie von Stephanie Lichtenfeld von der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie sagt: Im Job macht vor allem Grün kreativer. mehr

Job 1
Von Christian Mueller // Schreibe einen Kommentar

Kreativer Rhythmus – So finden Sie Ihre kreative Tageszeit

Von Lerchen und Eulen – wir meinen nicht die Vögel – haben Sie sicher schon gehört. Die einen sind geborene Frühaufsteher und springen morgens fit und voller Tatendrang aus dem Bett, während die anderen lieber ausschlafen und erst gegen Abend und in der Nacht ihr volle Leistungsfähigkeit erreichen. So weit, so bekannt. Doch eine neue Studie von Mareike Wieth und Rose Zacks liefert Hinweise darauf, dass die Veranlagung zum Frühaufsteher oder Nachtmensch auch einen Einfluss auf die Kreativität eines Menschen hat. Genauer gesagt auf die Tageszeit, zu der ein Mensch besonders kreativ ist. Und dieses Wissen um die eigene kreative Tageszeit kann – auch am Arbeitsplatz – enorm hilfreich sein. mehr

Von Christian Mueller // 1 Kommentar

Ab ins Bett – Machen Sie mehr Schlafpausen!

Egal ob Sie heute Morgen frisch und voller Energie aus dem Bett gesprungen sind oder sich eher mühsam Ihren Weg zu Kaffeemaschine gebahnt haben: Wenn Sie diese Zeilen lesen sind Sie bereits wach und fit. Dazu habe ich eine Frage: Wie lange hält dieser Zustand an? Oder anders formuliert: Wann kommt Ihr erstes Leistungstief? Bei dem einen geht die Konzentration das erste mal so gegen elf Uhr in den Keller, der andere kämpft erst am Nachmittag gegen die Müdigkeit an. Das ist keine Zeichen von zu wenig Nachtschlaf – auch wenn das bei vielen Menschen dazu kommt – sondern völlig normal, denn jeder hat im Lauf des Tages das eine oder andere Leistungstief. Das ist kein Problem, wenn Sie richtig damit umgehen. Und genau hier hakt es dann, denn die meisten Arbeitnehmern gehen mit Kaffee, Tee, Red Bull oder anderen Mittelchen gegen die Tiefs vor. Dabei gibt es eine ganz einfach Lösung: Schlafen. mehr

Job 1
Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Buzz Stop Café – Ein bisschen Lärm macht kreativer

Wenn man so ins Straßenbild schaut, dann trifft man immer mehr Menschen, die in Cafés oder Bistros an ihren Laptops schreiben oder mithilfe ihrer Tablets arbeiten. Komisch, dass das bei dem umgebenden Hintergrundlärm und Stimmengewirr überhaupt geht? Das geht sogar sehr gut, haben jetzt Wissenschaftler um Ravi Metha in einer Studie ermittelt: So ein moderater Geräuschpegel und Buzz fördert sogar kreative Gedanken. mehr

Job 0
Von Christian Mueller // 9 Kommentare

Notiz an mich – 50 Gründe, noch heute mit dem Schreiben zu beginnen

Führen Sie regelmäßig Tagebuch? Ja? Dann kennen Sie zumindest einige der positiven Auswirkungen, die Schreiben haben kann. Vielleicht denken Sie jetzt “ich schreibe so viel im Job, da muss ich mir das in der Freizeit nicht auch noch antun”. Mag sein, doch glauben Sie mir: Ihnen entgehen so viele Vorteile. Denn das Schreiben von E-Mails, Dokumenten oder Berichten im Job ist etwas völlig anderes, als beispielsweise ein Tagebuch – vielleicht sogar von Hand – zu schreiben. Klar, das kostet Zeit und ist zu Beginn anstrengend, doch Sie werden die Vorteile schnell zu schätzen wissen. Sie sind noch nicht überzeugt? Okay, dann kommen jetzt noch 50 gute Gründe, warum Sie noch heute mit dem Schreiben beginnen sollten. mehr

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen