Piep Piep Piep Piep Piep… Der Wecker läutet einen neuen anstrengenden Tag ein. Noch einmal umdrehen, noch einmal recken und strecken, dann geht es los mit der gewohnten Routine: zähneputzen, duschen, anziehen, kaffeekochen, frühstücken, Karrierebibel lesen, zur Arbeit fahren, Computer hochfahren, Posteingang checken, den nächsten Kaffee trinken, so was in der Art… Danach sinken Sie in Ihren Schreibtischstuhl, blicken auf das bevorstehende Meeting und hoffen auf eine superkreative Lösung, die Ihnen dann spontan einfallen soll. Viel Glück! Sie werden es brauchen… mehr
Bleibt alles anders – Morgenrituale sind echte Kreativitätskiller
Schubladendenken – Innerhalb mentaler Kisten sind wir wirklich unkreativer
Thinking outside the box – im anglophonen Raum ist das längst ein geflügeltes Wort dafür, ungewöhnlich zu denken, festgefahrene Strukturen zu verlassen und völlig frei kreativ zu werden. Doch hinter der Metapher, aus seiner Denkschublade auszubrechen, könnte womöglich noch mehr stecken. Als Angela Leung und ihre Kollegen damit jetzt ein wenig experimentierten, stellten sie bald fest: Bei dem Versuch, kreativ zu sein, gibt es tatsächlich einen räumlich-körperlichen Zusammenhang… mehr
Musenkuss – Die beste Zeit, kreativ zu sein, ist ausgerechnet wenn wir noch müde sind
Wenn Sie wie ich so eine Art Nachteule sind, dann haben Sie morgens so Ihre Probleme, aus dem Bett zu kommen und abends rein. Die Nacht machen wir ganz gerne mal zum Tag, doch das rächt sich dann am nächsten Morgen auf der Arbeit. Vor allem dann, wenn man gleich im ersten Meeting sitzt und dann auch noch superkreativ sein soll. “Stimmt nicht!”, sagen jedoch Mareike Wieth und Rose Zacks vom Albion College in Michigan. Ihren Studien zufolge sind wir ausgerechnet dann am kreativsten, wenn wir, sagen wir es wie es ist, müde und unausgeschlafen sind. Also Eulen früh morgens und Lerchen spät abends. mehr
Eitel Sonnenschein – Warum ein paar Narzissten im Team die Kreativität steigern
Narzissten sind schon sehr anstrengend. Ungemein selbstverliebt, eitel bis in die Haarspitzen und überzeugt von sich – das muss man erst mal ertragen können. Vor allem, wenn das eigene Selbstvertrauen nicht ganz so robust und unerschütterlich ist. Aber wie heißt es so schön: Niveau sieht auch nur von unten so aus wie Arroganz! Nicht jeder, der von seiner Meinung oder Entscheidung überzeugt ist, ist deshalb automatisch ein Narzisst. Womöglich hat er oder sie auch einfach nur Recht. Und das ist auch nicht immer leicht zu ertragen. Aber… andere Geschichte. Diese hier geht der Frage nach, ob es gut ist, einen Narzissten im Team zu haben. Und die Antwort lautet: Nicht nur einen – mehrere! mehr
So nicht – Wenn Sie was ändern wollen, beginnen Sie negativ
Wenn Sie etwas in Ihrem Unternehmen verändern wollen, sagen nicht gleich, wie es besser geht – sagen sie, wie es nicht geht. Oder besser noch: Sagen Sie es möglichst negativ. Das klingt jetzt irgendwie schräg, funktioniert aber. Denn genau zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der Ohio State Universität, die demnächst im Psychological Science Magazin erscheinen wird. Begründung: Da sich die Menschen gut mit bestehenden Systemen arrangieren – egal, wie schlecht die sind – müssen ihnen erst einmal ganz deutlich die Schwächen des Status quo aufgezeigt werden, um die Motivation etwas zu verändern zu erhöhen. mehr
Dilemma – Kann man Kreativität verhindern, indem man sie fordert?
Das ist jetzt eher so eine These, mehr noch eine Frage: Kann es sein, dass der beste Weg, Kreativität zu verhindern, der ist, selbige zu fordern?
Wie ich darauf komme? Nun, wenn man sich anschaut, wann und wo große, kreative Ideen und Erfindungen entstanden sind, dann meist aus der Not heraus. Das Rad zum Beispiel wurde irgendwann erfunden, weil die Menschen es leid waren, schwere Dinge hinter sich herzuschleifen. Für die Innovation der Glühbirne ging Thomas Thomas Alva Edison irgendwann ein Licht auf, weil Kerzen und offenes Feuer nicht nur schmutziger und gefährlicher sind, sondern weil die Leute keine Lust mehr hatten im Dunkeln zu sitzen, zu lesen oder sonstwas zu machen. Kurzum: Not macht erfinderisch. mehr
Freiheitsdrang – Kreativ sein trotz Konzernkorsett
Zwei Drittel der Arbeitnehmer planen einen Jobwechsel innerhalb von fünf Jahren und nur jeder Fünfte ist mit seinem Chef zufrieden – die Bilanz deutscher Arbeitnehmer klingt nicht gerade rosig. Auf Nachfrage geben viele Arbeitnehmer an, dass ihr Job sie anödet und ihr Arbeitsalltag grau und trist aussieht. Dabei mangelt es den Angestellten oft gar nicht an Ideen, die sind durchaus vorhanden. Doch eng gefasste Unternehmensregeln und erzkonservative Chefs verhindern jegliche Kreativität. Die gute Nachricht: Sie können etwas dagegen tun. Das braucht jedoch Geduld und Durchhaltevermögen. mehr



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