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Besser denken – mehr Ideen bekommen

  1. Assoziieren. Wann immer Sie einen Artikel lesen (diesen zum Beispiel), versuchen Sie das Wissen nicht einfach passiv aufzunehmen, sondern verknüpfen Sie es mit vorhandenem Know-how, assoziieren Sie neue Gedanken und speichern Sie es ab.
  2. Aufschreiben. Ob Sie sich mit inspirierenden Menschen unterhalten, ein anregendes Buch lesen oder brainstormen – machen Sie sich Notizen. Schreiben oder malen Sie Ihre Gedanken auf und konservieren Sie diese so. Ein Blog ist ideal dafür: Dort können Sie Wissen teilen und später durchsuchen.
  3. Auffassen. Lernen Sie zu lernen. Der Rat klingt nur tautologisch. Gemeint ist: Lernen Sie, wie Ihr Gehirn funktioniert, wie es denkt und speichert. Seinen Verstand zu verstehen, dessen Arbeitsweise, ist ein Schlüssel zu mehr Kreativität und besserem Denken.
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Zungenbrecher – Wie man Mihaly Csikszentmihalyi ausspricht

Der US-Psychologe Mihaly Csikszentmihalyi ist nicht nur einer der bekanntesten und renommiertesten Kreativitätsforscher, sondern vermutlich auch der Wissenschaftler mit dem weltweit kompliziertesten Namen. Immer wieder gibt es unterschiedliche Hinweise darauf, wie sein Name richtig ausgesprochen wird. Ich selbst hatte so eine Minidiskussion dazu erst kürzlich hier im Blog. Um für abschließende Klarheit in dieser Frage zu sorgen, habe ich Mihaly Csikszentmihalyi jetzt direkt angemailt und gefragt, wie er seinen eigenen Namen ausspricht. Er muss es schließlich am besten wissen. Hier seine Antwort: mehr

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Komplexität – Was kreative Menschen auszeichnet

Gibt es Eigenschaften, die uns kreativer machen? Oder anders herum gedacht: Wenn Menschen besonders kreativ sind – haben Sie auffällige Gemeinsamkeiten. Der US-Psychologe Mihaly Csikszentmihalyi (gesprochen: [miha:? :t?i:k's?ntmiha:?i] oder: Mihai Tschick-Sent-Mi-Haii) ist einer der bekanntesten und renommiertesten Kreativitätsforscher, oder wie er selbst sagt:

I have devoted 30 years of research to how creative people live and work, to make more understandable the mysterious process by which they come up with new ideas and new things. Creative individuals are remarkable for their ability to adapt to almost any situation and to make do with whatever is at hand to reach their goals.

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Geistesblitz – Nicht Kreativität steigern, sondern weniger blockieren

In einem Unternehmen einfach die Devise auszugeben “Seid mal alle schön kreativ” ist wenig zielführend. [...] Niemand, der von seinem Beruf überzeugt ist, macht ihn, weil er ganz schnell reich werden will. Motivierte Menschen wollen ihr Ding machen, wollen in die Geschichte eingehen. Und wenn sie denen glaubhaft vermitteln, dass dieser Wunsch Wirklichkeit werden kann, dann werden enorme Kräfte freigesetzt. Heute sage ich: Das Thema ist nicht, die Kreativität zu steigern, denn entweder ist ein Mitarbeiter kreativ oder er ist es nicht. Ich muss nur verhindern, dass Kreativität in Bürokratie untergeht oder an Budgets scheitert.

Hermut Kormann, Mitgründer der Wissensfabrik
in Perspektiven 163/2008]
Von Jochen Mai // 9 Kommentare

Proteus’ Psyche – Die Zukunft der Arbeit

Arbeitsmarktforscher, Management-Experten, Organisationspsychologen – alle sind sich einig: Die Arbeitswelt steht vor einem radikalen Wandel. Der Arbeitnehmer von morgen wird flexibler arbeiten als heute, selbstständiger, aber auch selbstverantwortlicher. Er wird in wechselnden Teams, wechselnden Projekten und für wechselnde Arbeitgeber arbeiten. Sein Büro wird nicht mehr sein zweites Zuhause sein – sondern umgekehrt: Sein Zuhause wird zum Büro. Das ist der Tenor unseres Aufmachers in der aktuellen Wiwo und zugleich Teil einer neuen Serie, die mein Kollege Daniel Rettig betreut und die ich sehr spannend finde, weil die Veränderungen viele betreffen und man sie sowohl begrüßen als auch einiges Negatives darin sehen kann. Doch der Reihe nach… mehr

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Fundsachen – Anregungen und Anstöße aus dem Netz

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Warum Langeweile im Job (manchmal) gut ist

  1. Weil sie kreativ macht. Wer sich langweilt, findet die Zeit und Muße abzuschalten – und genau das fördert Kreativität. Wer sich auf eine Lösung konzentriert, lenkt seinen Geist in eine Art Tunnelblick. Langeweile dagegen öffnet den Horizont.
  2. Weil sie stimuliert. Tagein, tagaus immer dieselben Handgriffe zu erledigen, macht unzufrieden. Das aber ist der Schlüssel zu großen Erfindungen. Das Rad wäre wohl nie kreiert worden, wenn die Leute nicht das Schleppen leid gewesen wären.
  3. Weil sie entspannt. Wer ständig unter Volldampf steht, findet keine Ruhe. Und das ist bekanntlich schlecht für Körper und Geist. Und mal ehrlich: Eine gepflegte Langeweile abends vor der Glotze macht so manchen Folgetag viel produktiver.
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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen