Von Jochen Mai // 4 Kommentare

Gekündigt – Aber wie verkaufen Sie das im Lebenslauf?

resilienzKann ja mal passieren: Ihnen wurde gekündigt, jetzt suchen Sie nach einem neuen Job. Nur haben Sie keine Ahnung, wie Sie die Knitterfalten im Lebenslauf wieder ausbügeln und bei der Bewerbung optimal verkaufen sollen?

Nunja, ganz leicht wird das nicht. Eines kann ich Ihnen aber jetzt schon raten: Lügen sollten Sie dabei auf keinen Fall! Das wird immer zum Boomerang: Fällt das noch in der Bewerbungsphase auf, ist Ihr Ruf endgültig ruiniert; kommt man Ihnen erst später im Job auf die Schliche, ist das ein handfester Grund für eine fristlose Kündigung. Bewusst falsche Angaben im Lebenslauf sind ein schwerer Täuschungsversuch, der das Vertrauen des Arbeitgebers irreperabel zerstört. So sehen es jedenfalls die Arbeitsrichter. Und da Personaler heute stets lückenlose Lebensläufe einfordern sowie einen geübten Blick für Lücken haben, wird es schwer, die Kündigung zu verschleiern.
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Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Beletage – Karrierebeschleuniger der DAX-Manager

Was hilft bei der Karriere wirklich? Eine interessante Antwort auf die Frage liefert eine aktuelle Untersuchung der Personalberatung Heidrick & Struggles, die dazu die Lebensläufe von 189 DAX-Vorständen, die Mitte 2007 im Amt waren, miteinander verglichen hat. Dabei zeigen sich folgende Parallelen:

Die Mehrheit der Manager hat an deutschen Hochschulen studiert. Nur eine Minderheit besitzt den Abschluss einer internationalen Eliteuniversität: Vier Top-Manager haben Harvard besucht, darunter Allianz-Vorstand Paul Achleitner und Siemens-Chef Peter Löscher. Die Hochschule St. Gallen brachte mit Josef Ackermann (Deutsche Bank) und dem designierten Commerzbank-Chef Martin Blessing zwei Spitzenbanker hervor. Dennoch ist ein Auslandsstudium bisher keine Voraussetzung für eine Top-Karriere. Von den 120 Hochschulabsolventen haben lediglich 17 auch im Ausland studiert. Es geht (oder ging) bisher aber auch ohne Studium: 13 Vorstände verfügen über keine abgeschlossene Hochschulausbildung, darunter Werner Wenning (Bayer), Klaus-Peter Müller (Commerzbank) und René Obermann (Deutsche Telekom). mehr

Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Zu Ruf – Die Sozialreputation ist ein Minenfeld

Ein Interview mit dem Schweizer Reputationsforscher Mark Eisenegger

Eisenegger ist Soziologe und Leiter der Bereiche Issues Monitoring und Reputationsanalytik am fög (Forschungsbereich Öffentlichkeit und Gesellschaft) der Universität Zürich sowie Vorstandsmitglied des European Centre for Reputation Studies (ECRS) mit Sitz in München und Zürich. Er wurde jüngst für seine Arbeit „Reputation in der Mediengesellschaft“ mit einem internationalen Kommunikationspreis ausgezeichnet. mehr

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Von Anschreiben bis Zeugnis – Das ABC der Bewerbung

Wer nicht wirbt, bekommt auch keinen Job. Eine Bewerbung ist – wie der Name schon sagt – Werbung in eigener Sache. Trotz dieses sehr individuellen Erscheinungsbildes gelten Bewerbungen einige Konventionen. Sie zu beherzigen, macht nicht uniform, sondern hat sich bewährt. Statt der üblichen Tipps zur Bewerbung heute die Essenz, das ABC der Bewerbung: mehr

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Auf Wiedersehen – Anleitung zum perfekten Comeback

Auf seine alten Tage wählte Phönix ein drastisches Mittel zur Auffrischung. Der bunte Vogel verbrannte sich selbst – nur um aus seiner eigenen Asche rundum erneuert und strahlender als je zuvor wieder aufzuerstehen. Für die antiken Griechen und alten Ägypter war der mythische Feuervogel das Sinnbild für Unsterblichkeit, weil er sich jederzeit regenerieren konnte, selbst wenn Feinde ihn verwundet hatten. mehr

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Jagdfieber – Wie man Headhunter beeindruckt

Die Beziehung zu Headhuntern ähnelt einer Art Hassliebe. Nach außen fungieren sie wie eine Modelagentur, im Binnenverhältnis beginnt bei ihnen bereits der Bewerbungsprozess, meist mit dem legendären Satz: „Können Sie gerade frei sprechen?“

Natürlich ist es ein gutes Gefühl, wenn der Kopfjäger klingelt, um einem eine neue Herausforderung anzubieten. Klasse, Sie sind auf seinem Radar. Nur machen Sie jetzt bitte nicht den Fehler, zu fragen, wie er auf Sie gekommen ist! Schneller kann man sich nicht ins Aus schießen. Sie sind ein Top-Kandidat – er musste auf Sie kommen! Und selbst wenn der Personalberater nicht anruft, um Ihnen ein Angebot zu unterbreiten, sondern weil er einen Rat, einen Kontakt oder eine Referenz von Ihnen sucht, ist das gut: Er hält Sie für kompetent, ihm in dieser Frage zu helfen. Und das sollten Sie auch tun. Damit positionieren Sie sich gleichfalls als Fachkraft und Marktkenner – und die wenigsten Headhunter vergessen einen solchen Gefallen. mehr

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Reputation 2.0 – Dienste für einen besseren Ruf

Ob als Bewerber, Kollege, Chef oder Geschäftspartner – wir alle werden längst mithilfe unserer Referenzen beurteilt. Wir leben im Zeitalter der Inszenierung und der medialen Selbstdarstellung, unsere öffentliche Reputation ist damit ein entscheidender Teil unserer Persönlichkeit: Ich bin, wer ich in den Augen der anderen bin. Was man sich über uns erzählt, aber auch was über uns zu lesen ist, prägt entscheidend unseren Ruf: Kann man dem vertrauen? Ist er kompetent, hilfsbereit, ein netter Kerl? Welche Freunde hat er? Werde ich von ihm profitieren? Oder wird er mir schaden? mehr

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen