Jeder Mensch ist ersetzbar. Es gibt keinen Job für den es nur einen Spezialisten auf diesem Planeten gäbe. Und jeder Chef ist auch gut beraten, sein Unternehmen so aufzustellen, dass es auch dann überlebt, wenn tragende Talente kündigen und abwandern. Wer also versucht, durch hektische Betriebsamkeit seine Unentbehrlichkeit zu unterstreichen, hat zwar im Prinzip einen guten Gedanken. Nur ist die Ausführung völlig falsch. Selbst Leistungsträger sind vor Entlassungswellen nicht sicher. Aber schon mal sicherer als irgendwelche Butterköpfe, die allenfalls lustlos Dienst nach Vorschrift schieben. Leistung und Leidenschaft sind essenziell für den persönlichen Erfolg – aber eben auch für den eines Unternehmens. Deshalb ist das Bestreben schon gut und richti, Leistungsträger zu werden. Und das völlig unabhängig von der jeweiligen Hierarchiestufe. Nur… mehr
Über Anstrengung – Wie bitteschön wird man ein Leistungsträger?
Fluchtsignale – 7 Anzeichen, dass Ihr Toptalent kündigen wird
Sie haben einen Haufen Kohle Kapital in dieses Toptalent investiert. Haben den Leistungsträger an- oder irgendwo abgeworben, ihn aufgebaut und weitergebildet und hoffen nun auf einen satten ROI – Return On Investment. So jemanden vorzeitig wieder zu verlieren, schlimmstenfalls noch an die Konkurrenz, würde einen ziemlichen Strich durch Ihre Rechnung machen, nicht wahr?! Immerhin: Es gibt frühe Anzeichen dafür, Warnsignale, dass Ihr Hoffnungsträger schon auf dem Sprung ist – optisch ansprechend zusammengefasst in der folgenden Infografik. Oder auf den, beziehungsweise sieben Punkte gebracht: mehr
Stressgucker – Verdrießlich schauen wirkt beschäftigt
In der jüngeren Zeit sieht man sie wieder häufiger. Gerne mittags in Restaurants. Oder Straßencafés. Typen, die beide Augenbrauen bis zur Mitte ziehen, eine dabei leicht anheben und die Augen etwas weiter öffnen als normal. Manchmal schütteln sie auch ganz leicht mit dem Kopf, schnalzen grimmig mit der Zunge oder Seufzen kurz auf. Typischer Fall von Stressgucker.
Stressgucker sind nahe Verwandte der Promo-Vieren und Mitleids-Erreger. Sie verdichten ihre sämtlichen Symptome auf das Gesichtszentrum. Und man sieht ihnen sofort an: Der Typ hat Stress, ist wichtig, ohne ihn läuft nichts. Jetzt, wo er hier sitzt und nicht an seinem Schreibtisch bricht wahrscheinlich das ganze System zusammen. Man kann die Hilferufe der anderen geradezu aus seiner Miene lesen: Lasst den Mann in Ruhe, seid nett zu ihm, er ist unsere einzige Chance! Also Zackzack, der Typ muss bestellen, essen, noch einen dreifachen Espresso auf die Hand – und dann nix wie zurück ins Büro, die Welt retten. Mindestens.
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Leistungsträger – Was tun, wenn man mehr macht als bezahlt?
Es ist eine Situation, wie sie in diesen Tagen wohl häufiger vorkommt: Man leistet in seinem Job deutlich mehr als im Arbeitsvertrag steht, mehr als offiziell gefordert wird – und was vielleicht noch wichtiger ist: mehr als bezahlt wird. Für die Betroffenen kann das schnell frustrierend werden. Sie fühlen sich ausgebeutet, gering geschätzt, womöglich sogar ausgelaugt, ausgebrannt. Was tut man in einer solchen Situation? mehr
Denkste! – Die 4 größten Irrtümer über Erfolg
Jeder will Erfolg haben. Das muss nicht zwangsläufig in einer Karriere münden. Aber Erfolg? Auch im Beruf? Doch, das will jeder. Dummerweise ranken sich um diesen Begriff ein Haufen Klischees und Mythen à la „Erfolg ist einmal mehr aufstehen als hinfallen“, „Von nichts kommt nichts“, „Qualität kommt von quälen“. Alles nicht falsch. Aber auch nicht immer hilfreich. Das Thema lässt sich allerdings nicht erschöpfend in einem einzigen Blogbeitrag darstellen. Dafür ist es zu komplex. Deshalb heute nur ein Ausschnitt, nämlich: die vier größten Kurzschlüsse über Erfolg.
Wer hart genug arbeitet, hat auch Erfolg
Richtig ist: Erfolg ist schwer zu erreichen, ohne etwas dafür zu tun. Und ja, Ehrgeiz, Fleiß und harte Arbeit sind meist Voraussetzung dafür. Nur der Umkehrschluss ist falsch: Erfolg ist keine zwangsläufige Folge von harter Arbeit. Es gibt Menschen, die arbeiten 16 Stunden am Tag, sie sind morgens die ersten im Büro und machen abends als letzte das Licht aus. Sie sind begeistert von ihrem Job, knien sich richtig rein, jeden Tag – und fühlen sich doch kein bisschen erfolgreich danach. Womöglich sind sie es nicht einmal objektiv. mehr
Mehr Geld gibt’s auch in schweren Zeiten
- Selbsteinschätzung. Sammeln Sie Beispiele, wo Sie besondere Leistungen gezeigt haben, etwa besonderes Lob von Kunden. Aber bitte nur die Highlights, alles andere wirkt erbsenzählerisch. Verschweigen Sie aber auch nicht, wo Sie noch Entwicklungschancen bestehen.
- Engagement. Schauen Sie nicht nur zurück, sondern nach vorn: Wo liegt Ihr künftiger Wert für den Arbeitgeber? Beweisen Sie den Willen, Ihre Abteilung und das Unternehmen gerade in diesen Zeiten mit vollem Einsatz zu unterstützen.
- Forderung. Äußern Sie Ihre Gehaltsvorstellungen exakt. Also nicht „Etwas mehr Geld wäre ganz nett“, sondern „Ich möchte 10 Prozent mehr!“. Gehaltsverzicht in Krisenzeiten mag für Chefs ein symbolischer Akt sein. Leistungsträger dagegen sollten ihren Wert jederzeit einfordern.
Wie Sie Ihren Arbeitsplatz sicherer machen
- Leisten. Sorgen Sie dafür, dass Sie ein Projekt übernehmen, das den langfristigen Zielen des Unternehmens dient oder für den Umsatz von großer Bedeutung ist. Übernehmen Sie Extraaufgaben oder werden Sie Mentor für jüngere Kollegen und Jobeinsteiger.
- Schweigen. Halten Sie sich mit Tratsch und Klatsch zurück. Erstens, weil der Flurfunk die negative Stimmung nur weiter anheizt; zweitens, weil Dreckschleudern nie wirklich beliebt sind; drittens, weil das gegebenenfalls einen veritablen Kündigungsgrund liefern kann.
- Auffallen. Die meisten versuchen, sich in einer Krise abzutauchen, um nicht negativ aufzufallen. Ein Trugschluss. Nutzen Sie die Gelegenheit, und fallen Sie positiv auf! Arbeiten Sie gezielt an Ihrem Image als Leistungsträger. Die stehen sogar über der Sozialauswahl bei Entlassungswellen.



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