Sie betrachten alle Einträge mit dem Tag Leistungsträger
1 → Essay in Büro

Stressgucker – Verdrießlich schauen wirkt beschäftigt

bunkoIn der jüngeren Zeit sieht man sie wieder häufiger. Gerne mittags in Restaurants. Oder Straßencafés. Typen, die beide Augenbrauen bis zur Mitte ziehen, eine dabei leicht anheben und die Augen etwas weiter öffnen als normal. Manchmal schütteln sie auch ganz leicht mit dem Kopf, schnalzen grimmig mit der Zunge oder Seufzen kurz auf. Typischer Fall von Stressgucker.

Stressgucker sind nahe Verwandte der Promo-Vieren und Mitleids-Erreger. Sie verdichten ihre sämtlichen Symptome auf das Gesichtszentrum. Und man sieht ihnen sofort an: Der Typ hat Stress, ist wichtig, ohne ihn läuft nichts. Jetzt, wo er hier sitzt und nicht an seinem Schreibtisch bricht wahrscheinlich das ganze System zusammen. Man kann die Hilferufe der anderen geradezu aus seiner Miene lesen: Lasst den Mann in Ruhe, seid nett zu ihm, er ist unsere einzige Chance! Also Zackzack, der Typ muss bestellen, essen, noch einen dreifachen Espresso auf die Hand – und dann nix wie zurück ins Büro, die Welt retten. Mindestens.
mehr →

5 → Artikel in Büro

Leistungsträger – Was tun, wenn man mehr macht als bezahlt?

TürEs ist eine Situation, wie sie in diesen Tagen wohl häufiger vorkommt: Man leistet in seinem Job deutlich mehr als im Arbeitsvertrag steht, mehr als offiziell gefordert wird – und was vielleicht noch wichtiger ist: mehr als bezahlt wird. Für die Betroffenen kann das schnell frustrierend werden. Sie fühlen sich ausgebeutet, gering geschätzt, womöglich sogar ausgelaugt, ausgebrannt. Was tut man in einer solchen Situation?

Zunächst einmal: nicht jammern. Jammerer wirken weder souvrän, noch eröffnen sie sich mit diesem Verhalten irgendwelche Verhandlungsoptionen. Sehen Sie es auch von der Warte: Sie sind offenbar ein Leistungsträger. Sie sind nicht nur bereit, mehr zu leisten, als man von Ihnen erwartet – Sie beweisen auch tagtäglich, dass Sie mehr können, als man laut Arbeitsvertrag eingekauft hat. Durch Ihre vielen Jobs entwickeln Sie nicht nur mehr und neue Fähigkeiten, Sie werden auch ein Stück unentbehrlicher für Ihren Arbeitgeber. Und das ist in diesen Tagen sicher kein Nachteil.
mehr →

2 → Artikel in Büro

Denkste! – Die 4 größten Irrtümer über Erfolg

burosprucheJeder will Erfolg haben. Das muss nicht zwangsläufig in einer Karriere münden. Aber Erfolg? Auch im Beruf? Doch, das will jeder. Dummerweise ranken sich um diesen Begriff ein Haufen Klischees und Mythen à la „Erfolg ist einmal mehr aufstehen als hinfallen“, „Von nichts kommt nichts“, „Qualität kommt von quälen“. Alles nicht falsch. Aber auch nicht immer hilfreich. Das Thema lässt sich allerdings nicht erschöpfend in einem einzigen Blogbeitrag darstellen. Dafür ist es zu komplex. Deshalb heute nur ein Ausschnitt, nämlich: die vier größten Kurzschlüsse über Erfolg.

Wer hart genug arbeitet, hat auch Erfolg

Richtig ist: Erfolg ist schwer zu erreichen, ohne etwas dafür zu tun. Und ja, Ehrgeiz, Fleiß und harte Arbeit sind meist Voraussetzung dafür. Nur der Umkehrschluss ist falsch: Erfolg ist keine zwangsläufige Folge von harter Arbeit. Es gibt Menschen, die arbeiten 16 Stunden am Tag, sie sind morgens die ersten im Büro und machen abends als letzte das Licht aus. Sie sind begeistert von ihrem Job, knien sich richtig rein, jeden Tag – und fühlen sich doch kein bisschen erfolgreich danach. Womöglich sind sie es nicht einmal objektiv. mehr →

0 → 1-2-3-Tipps in Büro

Mehr Geld gibt’s auch in schweren Zeiten

  1. Selbsteinschätzung. Sammeln Sie Beispiele, wo Sie besondere Leistungen gezeigt haben, etwa besonderes Lob von Kunden. Aber bitte nur die Highlights, alles andere wirkt erbsenzählerisch. Verschweigen Sie aber auch nicht, wo Sie noch Entwicklungschancen bestehen.
  2. Engagement. Schauen Sie nicht nur zurück, sondern nach vorn: Wo liegt Ihr künftiger Wert für den Arbeitgeber? Beweisen Sie den Willen, Ihre Abteilung und das Unternehmen gerade in diesen Zeiten mit vollem Einsatz zu unterstützen.
  3. Forderung. Äußern Sie Ihre Gehaltsvorstellungen exakt. Also nicht „Etwas mehr Geld wäre ganz nett“, sondern „Ich möchte 10 Prozent mehr!“. Gehaltsverzicht in Krisenzeiten mag für Chefs ein symbolischer Akt sein. Leistungsträger dagegen sollten ihren Wert jederzeit einfordern.
2 → 1-2-3-Tipps in Büro

Wie Sie Ihren Arbeitsplatz sicherer machen

  1. Leisten. Sorgen Sie dafür, dass Sie ein Projekt übernehmen, das den langfristigen Zielen des Unternehmens dient oder für den Umsatz von großer Bedeutung ist. Übernehmen Sie Extraaufgaben oder werden Sie Mentor für jüngere Kollegen und Jobeinsteiger.
  2. Schweigen. Halten Sie sich mit Tratsch und Klatsch zurück. Erstens, weil der Flurfunk die negative Stimmung nur weiter anheizt; zweitens, weil Dreckschleudern nie wirklich beliebt sind; drittens, weil das gegebenenfalls einen veritablen Kündigungsgrund liefern kann.
  3. Auffallen. Die meisten versuchen, sich in einer Krise abzutauchen, um nicht negativ aufzufallen. Ein Trugschluss. Nutzen Sie die Gelegenheit, und fallen Sie positiv auf! Arbeiten Sie gezielt an Ihrem Image als Leistungsträger. Die stehen sogar über der Sozialauswahl bei Entlassungswellen.
0 → Artikel in Büro

Unersetzbar? – Wie man zum Leistungsträger wird

fireexitUnternehmenskrisen gibt es immer wieder und mit ihnen auch Sparmaßnahmen und Stellenabbau. Viele Menschen fürchten in dieser Zeit um ihren Job. Die einen werden lethargisch, stumpfen ab, verfallen in Dienst nach Vorschrift; die anderen versuchen durch hektische Betriebsamkeit ihre Unentbehrlichkeit zu unterstreichen. Die Idee ist im Prinzip gut. Nur die Ausführung ist falsch und kommt zu spät.
mehr →

Kontakt

Für Fragen oder Kritik nutzen Sie bitte dieses Formular:

 

  • Name:
  • Email:
  • Webseite:
  • Nachricht:
  • Das Ergebnis von sechs + zwei ist:

Die neuesten Kommentare
  • Artur N.: Guten Abend, eine interessante Studie! Mich stört jedoch, dass...
  • Eckart Beutel: Ich glaube nur an Statistiken, die ich selber...
  • Lars Hahn: “Im Deutschen lügt man, wenn man höflich ist.” J. W....
  • Thomas: Meinen herzlichsten Dank für die Erwähnung von @spirofrog & ein...
  • Daniela: Ehrlich gesagt, können wir doch froh sein, dass nicht jeder alles...
  • Holger Lischke: gracias :)
  • Johannes Lenz: Hallo Holger, im Namen von Alma Meise darf ich mich ganz...
  • Anette Ehl: Hallo zusammen, vielen Dank für die netten Wünsche! Wir arbeiten...
  • Lars Hahn: Eine Gruppe fehlt noch: die Dauer-Onliner. Sie können nicht mehr...
  • Voodoo: Hallo Frau Ehl Auch von mir viel, viel, erfolg mit Ihrem Projekt
  • Hans-Günter Martin: Das ist ein interessanter Erfahrungsbericht. Es wäre...
  • Holger Lischke: besten Dank!
  • TelefoNina: Wie wahr! Gerade bei Texten merke ich das auch. Während des...
alle → Kurzinterviews

Exklusiv bei sevenload.de. Regelmäßige Interviews mit bekannten Persönlichkeiten. Jochen Mai fragt: „Was bedeutet Erfolg für…“

Operation Orloc - und die Büro-Alltags-Bibel

Die Bücher zum Blog

Die entscheidenden Regeln für den Büroalltag, dargestellt anhand eines Tages: Beginnend um 7 Uhr mit Tipps für den optimalen Start bis hin zum späten Abend und Empfehlungen für einen besseren Schlaf. Dieses Buch hilft nicht nur, erfolgreicher im Job zu werden – es macht auch gute Laune. (Leseprobe: pdf)

Jeden Tag mehr Erfolg! – Der BestsellerDie Karriere-Bibel” enthält alle wichtigen Regeln für den beruflichen Erfolg – alles zu Kreativität, Krisenmanagement, Machtstrategien oder Bewerbungstipps.

karrierebibel.de © 2006 - 2010 Jochen Mai

Design von kunstreich & partner