Jeder will Erfolg haben. Das muss nicht zwangsläufig in einer Karriere münden. Aber Erfolg? Auch im Beruf? Doch, das will jeder. Dummerweise ranken sich um diesen Begriff ein Haufen Klischees und Mythen à la „Erfolg ist einmal mehr aufstehen als hinfallen“, „Von nichts kommt nichts“, „Qualität kommt von quälen“. Alles nicht falsch. Aber auch nicht immer hilfreich. Das Thema lässt sich allerdings nicht erschöpfend in einem einzigen Blogbeitrag darstellen. Dafür ist es zu komplex. Deshalb heute nur ein Ausschnitt, nämlich: die vier größten Kurzschlüsse über Erfolg.
Wer hart genug arbeitet, hat auch Erfolg
Richtig ist: Erfolg ist schwer zu erreichen, ohne etwas dafür zu tun. Und ja, Ehrgeiz, Fleiß und harte Arbeit sind meist Voraussetzung dafür. Nur der Umkehrschluss ist falsch: Erfolg ist keine zwangsläufige Folge von harter Arbeit. Es gibt Menschen, die arbeiten 16 Stunden am Tag, sie sind morgens die ersten im Büro und machen abends als letzte das Licht aus. Sie sind begeistert von ihrem Job, knien sich richtig rein, jeden Tag – und fühlen sich doch kein bisschen erfolgreich danach. Womöglich sind sie es nicht einmal objektiv. mehr

Unternehmenskrisen gibt es immer wieder und mit ihnen auch Sparmaßnahmen und Stellenabbau. Viele Menschen fürchten in dieser Zeit um ihren Job. Die einen werden lethargisch, stumpfen ab, verfallen in Dienst nach Vorschrift; die anderen versuchen durch hektische Betriebsamkeit ihre Unentbehrlichkeit zu unterstreichen. Die Idee ist im Prinzip gut. Nur die Ausführung ist falsch und kommt zu spät.





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