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Ich gehe die Straße entlang. Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig. Ich falle hinein. Ich bin verloren … Ich bin ohne Hoffnung. Es ist nicht meine Schuld. Es dauert endlos, wieder herauszukommen. |
Wissenshungrige wechseln nach dem Abitur an eine Hochschule und beginnen dort ihr Studium. Andere nehmen den zweiten Bildungsweg und studieren nach der Berufsausbildung. Es gibt aber auch eine stetig wachsende Zahl von Menschen, die neben dem Beruf oder “Vollzeit” ein Fernstudium absolvieren. Leider wird dieses immer noch als Studium dritter Klasse bezeichnet, viele Fernstudenten verschweigen die nächtlichen Bemühungen sogar vor Bekannten und Kollegen.
Eine Forsa-Studie aus dem Jahr 2009 spricht jedoch eine andere Sprache: 37 Prozent der befragten Personalverantwortlichen würden sich für einen Bewerber mit abgeschlossenem Fernstudium entscheiden, 28 Prozent sprechen sich für Bewerber mit abgeschlossenem Präsenzstudium aus. Die Tendenz spricht klar für die Akzeptanz von Fernstudenten und enthält indirekt ein Lob an alle Fernlerner, für ihr Engagement und Durchhaltevermögen.
Allerdings ist nicht jeder für ein Fernstudium gemacht. Wenn Sie wissen wollen, ob Sie das Zeug dazu haben, können Sie zum einen den zwanzigminütigen Willenstest der Fernuniversität Hagen absolvieren – oder weiterlesen… mehr →
Heute habe ich etwas gelernt, was ich vermutlich nach vier Tagen schon wieder vergessen habe: die Ebbinghaus’sche Vergessenskurve. Kennen Sie nicht? Bestimmt nur entfallen, denn genau das fand der deutsche Psychologe Hermann Ebbinghaus bei Selbstversuchen heraus: Nach rund 20 Minuten hat der Mensch frisch Gelerntes bereits zu 40 Prozent wieder verlernt. Nach einer Stunde sinkt die Halbwertzeit des Wissens bereits auf 45 Prozent, nach einem Tag erinnern wir allenfalls noch ein Drittel (34 Prozent) der eingeprägten Inhalte. Bemerkenswert ebenfalls: Nach nur sechs Tagen ist unser Erinnerungsvermögen auf 23 Prozent geschrumpft – auf lange Sicht behalten wir gerade mal 15 Prozent des Erlernten. So, und jetzt versuchen Sie diese Zahlen mal dauerhaft zu speichern…!
Okay, das wird wohl nicht gelingen, denn tatsächlich ist das Vergessen enorm davon abhängig, was wir uns einzubimsen versuchen. Den eigenen Geburtstag, die Handynummer der Freundin, die URL karrierebibel.de – das alles kann man sich leicht merken. mehr →