Ein Job sollte Spaß machen. Und glücklich. Dabei reich zu werden, wäre ebenfalls schön, und am besten geht man auch noch voll in der Arbeit auf und verwirklicht sich und seine Ideale. Der Beruf sollte zu den persönlichen Vorlieben passen, und jeden Morgen sollte man auf dem Weg zur Arbeit freudestrahlend durch die Bahn oder das Auto pfeifen. Nur – wie realistisch ist das überhaupt?
Klar ist es wenig sinnvoll, einem Beruf nachzugehen, den man hasst. Aber muss man wirklich sein Leben damit verbringen, nach dem Traumberuf zu suchen? Ist der aktuelle Job mit all seinen Ecken und Kanten möglicherweise schon sehr nah am persönlichen Ideal – und Sie merken es nur nicht? Oder kurz gefragt: Muss man seinen Job lieben?
Dieser Artikel soll kein Aufruf dazu sein, in einem miesen Job zu verharren. Aber aufzeigen, dass ein ewiges Streben nach Perfektion gerade bei der Wahl des Berufes wenig sinnvoll ist. Wir beleuchten einige Kriterien, nach denen sich ein Job bewerten lässt – und geben eine Einschätzung ab, wie wichtig die einzelnen Punkte überhaupt sind. mehr →
Neulich auf den Straßen von Kopenhagen… Oder wie man mit Kreativität und Liebe den (Fahrrad-)Verkehr sicherer macht
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Zugegeben, die Umfrage ist schon etwas älter, trotzdem war mir der Aspekt bisher durchgegangen: Dass im Job nicht nur gearbeitet, sondern auch geflirtet wird, hat sich ja herumgesprochen. Ebenso, dass manche Kollegen dabei nicht nur das Büro miteinander teilen. Zumindest auf 28 Prozent der deutschen Arbeitnehmer trifft das laut Umfrage zu. Knapp jeder Vierte hatte sogar ein Rendezvous mit seinem Vorgesetzen, Frauen (30 Prozent) häufiger als Männer (18 Prozent). Spannender finde ich aber, wo die Liebe jeweils ihren Anfang nahm. Oder gefragt: Aus welchen Gelegenheiten wird später Liebe? So sieht’s aus: mehr →
„Gelegenheit macht Liebe“, heißt das eine Bonmot. „Never fuck the company”, lautet das andere. Die Mehrheit der deutschen Bürokräfte ist jedoch eher dem Ersten zugeneigt, so eine aktuelle Umfrage (pdf) von JobScout24 unter 1117 Berufstätigen (die zum bevorstehenden Valentinstag natürlich genau richtig kommt). Tatsächlich ist es so: Zwischen Meetings, in der Kantine und neben dem Kopierer flirten deutsche Arbeitnehmer wie die Weltmeister. Nur knapp 18 Prozent der Befragten halten sich bei der Liebe im Büro zurück. Alle anderen sind weder einem Flirt noch einer heißen Affäre nicht abgeneigt. Allerdings gibt es ein paar Abstufungen bei der Bereitschaft zum zwischenmenschlichen Abenteuer: Mit rund 45 Prozent vertritt die Mehrzahl der Befragten die Ansicht: Flirten ist ok – alles andere kommt nicht in Frage. 22 Prozent hingegen können und konnten der Versuchung nicht widerstehen und erlebten bereits mindestens eine Affäre im Job-Umfeld.
Im europäischen Vergleich ist das nichts Ungewöhnliches: Fast 40 Prozent der europäischen Arbeitnehmer hatten bereits eine Affäre im Job, so eine Monster-Umfrage aus dem Jahr 2002. Besonders heißblütig ging es danach in Großbritannien und Irland zu: Dort hatten 41 Prozent der Befragten schon einmal eine Liaison mit einem Arbeitskollegen. Die Spanier hingegen entpuppten sich mit 29 Prozent als besonders flirtfeindlich. mehr →
Liebe macht Arbeit. Manchmal funktioniert das auch andersherum: Liebe am Arbeitsplatz ist ein Fakt. 2,9 Millionen der insgesamt rund 40 Millionen Erwerbstätigen ab 18 Jahren bekennen sich dazu, schon einmal eine Affäre am Arbeitsplatz gehabt zu haben, so eine repräsentative Umfrage des Ifak Instituts in Taunusstein. Fast jedes dritte Paar lernte sich am Arbeitsplatz kennen und lieben. Gar nicht dumm: Die Büro-Liebelei schlägt voll auf die gute Laune durch. Flirten mindert akuten Stress. Obendrein sind verliebte Mitarbeiter in der Regel besser gelaunt, engagieren sich stärker und übernehmen gerne Zusatzaufgaben, um länger in der Nähe des oder der Angebeteten zu sein. Zudem verweisen Forscher darauf, dass der Körper bei sexueller Erregung mit so genannten Endorphinen überflutet wird. Die euphorische Wirkung dieser Glückshormone hält bis zu 24 Stunden an. Kein Wunder, dass in diversen Umfragen unter deutschen Personalchefs diese keinerlei Bedenken bei Beziehungen innerhalb der Belegschaft haben.
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Liebe macht Arbeit. Manchmal funktioniert das auch anders herum. Nahezu jeder zweite Mann war schon einmal in eine Kollegin verliebt, so das Ergebnis einer Umfrage der Partnervermittlung Elitepartner. 31 Prozent davon allerdings nur heimlich. Frauen gehen dabei offenbar rationaler vor: Für 31 Prozent von ihnen ist Liebe am Arbeitsplatz tabu. Dennoch: 43 Prozent der Befragten gaben zu, sich schon einmal auf eine Beziehung mit einem Arbeitskollegen eingelassen zu haben.
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