Dass der Job drei Dinge erfüllt: Er ist sinnvoll, abwechslungsreich und frei gestaltbar. Es muss einen Zusammenhang zwischen Anstrengung und Belohnung geben. Wenn das auf jemanden zutrifft, ist er für mich erfolgreich – egal, ob er 1000 oder eine Million Euro im Jahr verdient. Das Ziel der Gesellschaft sollte es sein, möglichst vielen Menschen eine solche Arbeit zu ermöglichen.
Malcolm Gladwell, Bestseller-Autor in einem Wiwo-Interview
Was bedeutet Erfolg für… Malcolm Gladwell
Erfolg im Blut – Die Macht der Gene
Manche Menschen werden erfolgreich – andere nicht. So ist das nun mal. Das Leben ist kein Ponyhof, und gerecht ist es schon gar nicht, denken wir. Und leben damit. Aber warum ist das so? Kann man so gar nichts dagegen tun?
Mein Kollege Daniel Rettig beschäftigt sich in der aktuellen WirtschaftsWoche mit der Frage, inwieweit die Gene unser Leben und damit vielleicht auch unsere Laufbahn beeinflussen. Zugegeben, die Diskussion dazu ist uralt. Es ist die Frage, was den größeren Einfluss hat – Anlage oder Umwelt? Seit wenigen Wochen flammt die Frage aber in den USA wieder neu auf. Anlass ist das neue Buch des Star-Journalisten Malcolm Gladwell, das bereits die dortigen Bestsellerlisten anführt. In „Überflieger: Warum manche Menschen erfolgreich sind – und andere nicht“ geht auch Gladwell der Frage nach, inwieweit Erfolg erblich ist. Hans Lehrach, Direktor des Berliner Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik, umschreibt es so: „Selbst durch hartes Training kann nicht jeder Weltmeister im Hundertmeterlauf werden. Beim einen sind dafür Muskulatur und Kreislauf bestens geeignet, beim anderen eben nicht.“
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10.000-Stunden-Regel – Was Erfolgreiche gemein haben
Was ist der Unterschied zwischen Erfolg und Nicht-Erfolg? Ganz einfach: 10.000 Stunden. Allerdings 10.000 harte Stunden, bestehend aus Fleiß, Disziplin, Ausdauer. Die These vertritt zum Beispiel Malcolm Gladwell, dessen neuer Bestseller „Überflieger: Warum manche Menschen erfolgreich sind – und andere nicht“ nächste Woche Donnerstag auf deutsch erscheint. Jedoch stammt die These nicht von Gladwell selbst, sondern vielmehr von dem US-Neurologen Daniel Levitin von der McGill Universität in Montreal dem US-Psychologen Anders Ericsson. mehr



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