Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Ein Manager zieht Bilanz – Warum ich Goldman Sachs verlasse…

Warum ich Goldman Sachs verlasse… Mit diesen wolkigen Worten leitet Greg Smith in der New York Times ein gewaltiges Donnerwetter ein. Es ist nicht nur die Bilanz seiner Karriere, sondern zugleich schallenden Ohrfeige und ebenso kühle Abrechnung mit dem System der Investmentbank, das diese nachhaltig erschüttern dürfte. Denn bei Smith handelt es sich nicht um irgendeinen Juniorberater, sondern um eine hochrangige Führungskraft. Smith war bis dato Executive Director und Head Equity Derivatives EMEA mit Arbeitsplatz in London – und er kann auf zwölf Jahre bei Goldman Sachs zurückblicken. Ohne Schaum, jedoch in schneidend scharfen Worten bringt es Smith es in seinem offenen Brief auf den Punkt: “Ich kann aufrichtig sagen, dass das Klima mittlerweile so giftig und destruktiv ist, wie noch nie.” mehr

Job 2
Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Ein Chef zum Fürchten – Neun Merkmale mieser Manager (+ Infografik)

Mitarbeiter kündigen nicht wegen mieser Arbeit, einem miesen Job – Sie kündigen wegen eines fiesen Chefs. So lautet ein gängiges Bonmot. Und an dem ist einiges dran. Natürlich können auch ätzende Kollegen und ein ungerechtes Gehalt frustrieren. Aber die größte Wirkung auf die Motivation geht doch häufig von dem direkten Vorgesetzten aus, wie auch diese Infografik zeigt. Und was kann der nicht alles Übles anstellen: die Ideen seiner Mitarbeiter klauen (steigert den Frust um 3,5 Prozent) oder kurzfristig den Urlaub streichen (frustriert um das 2,1-fache). Aber sehen Sie selbst… mehr

Job 2
Von Jochen Mai // 6 Kommentare

Wie im Sandwich – Die vergessenen Leistungsträger auf der zweiten Führungsebene

Ein Gastbeitrag von der Autorin Gudrun Happich

Das Team ist sauer auf seinen Leiter Herrn K., Chief Information Officer in einem großen IT-Unternehmen. Er klagt, unzureichend über die strategischen Entscheidungen von „denen da oben“ informiert zu sein und zudem in seiner Leistung nicht genug wahrgenommen zu werden. Herr K. versucht die Wogen zu glätten und denkt insgeheim: „Sie haben absolut recht. Auch ich fühle mich in die Unternehmensstrategie viel zu wenig eingebunden.“ Am Abend wird er beim Business Dinner versuchen, dem Vorstand des Unternehmens die Leistung seines Team „durch die Blume“ näher zu bringen und zugleich mehr über die grundsätzliche Marschrichtung zu erfahren. Mit diplomatischem Geschick gelingt ihm das, er bekommt aber im Gegenzug wie so oft eine unpopuläre Entscheidung mit auf den Weg, die er am nächsten Tag „nach unten“ durchsetzen muss. mehr

Job 6
Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Keinen Bock mehr – Warum können Manager keinen Spaß?

Ein Gastbeitrag von Klaus Schuster

Manager haben den geilsten Job der Welt. Manager und selbstverständlich Managerinnen sind immer voll gut drauf, super (eigen)motiviert, total erfolgssüchtig, uneingeschränkt leistungsfähig und haben verboten viel Spaß an der Arbeit… Ach ja? Ja, so stellt sich Lieschen Müller, mancher Fabrikarbeiter, Feuilletonredakteur und Politiker das Management vor. Die Wirklichkeit sieht anders aus. So: Tristesse dorée… mehr

Von Christian Mueller // Schreibe einen Kommentar

Berufe mit Zukunft – Gesundheitsmanager

Das deutsche Gesundheitswesen verändert sich kontinuierlich. Krankenhäuser und Pflegeheime werden in manchen Regionen ausgebaut und erweitert, während in anderen Regionen Einrichtungen geschlossen und zusammengelegt werden. Der Grundsatz “ambulant vor stationär” verändert die Struktur der Pflege- und Betreuungseinrichtungen nachhaltig. Die Steuerung, Planung und Umsetzung diese Veränderungsprozesse sind einige der Aufgaben von Gesundheitsmanagern. Die Bandbreite an Aufgaben ist jedoch noch sehr viel umfangreicher. Grund genug für uns, Ihnen diesen Beruf heute vor zu stellen. mehr

Job 0
Von Christian Schroff // Schreibe einen Kommentar

Der Elevator Pitch – Karriere machen im Fahrstuhl

Stellen Sie sich vor, plötzlich steht der Mensch vor Ihnen, der über Ihre Karriere entscheiden kann. Das ist Ihre Chance. Eine der wenigen ganz großen… Und Sie? Sie überzeugen ihn mit einer gelungenen Kurzpräsentation, dass Sie es richtig drauf haben, ein Leistungsträger sind, jemand, den man fördern… muss? Es wäre DIE Gelegenheit, Karriere zu machen – und das praktisch im Vorbeigehen.

Und das Beste: Solche Gelegenheiten gibt es. Sie heißen Elevator Pitch und beschreiben eine knackige Präsentation, die in weniger als einer Minute Ihre Pluspunkte herausstreicht. Denn wer länger braucht, um auf den Punkt zu kommen, verliert die Aufmerksamkeit seines Gegenübers. Und länger ist bei solch zufälligen Begegnungen ohnehin selten Zeit. mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Ungewöhnliche Jobs – Was bitteschön macht eine Feel Good Managerin?

Ein Interview mit der Feel Good Managerin Stefanie Häußler

“Was ist denn das für ein Job?” “So was bräuchten wir auch!” “Wie geil ist das denn!” Das sind Fragen und Reaktionen, die Stefanie Häußler häufig zu hören bekommt, denn sie ist von Beruf: Feel Good Managerin bei dem Leipziger Online-Händler Spreadshirt. Seit dem 1. Oktober kümmert sich die gelernte Event-Managerin um das Wohlbefinden der Mitarbeiter. Zuvor studierte sie in Leipzig, arbeitete ein halbes Jahr in Spanien und absolvierte Praktikum bei der “Leipzig-Tourismus und Marketing GmbH”. Feel Good Manager gibt es bisher nur wenige in Deutschland. Grund genug, mit einer der quirligsten zu sprechen… mehr

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen