Vor wenigen Tagen räumten wir in einem anderen Artikel mit zahlreichen Vorurteilen gegenüber älteren Mitarbeitern auf, die in der Berufswelt leider nach wie vor verbreitet sind. Auch heute greifen wir den Generationenkonflikt wieder auf, wenn auch in einem anderen Zusammenhang: Es geht darum, wie Führungskräfte aus verschiedenen Generationen ihre Aufgabe interpretieren – und wie sich die Rolle des Managers im Laufe der vergangenen 60 Jahre verändert hat.
Welchen Sinn die Beschäftigung mit dieser Thematik hat, fasst die Figur des Wagner in Goethes Faust für uns zusammen:
Verzeiht! Es ist ein groß Ergetzen,
Sich in den Geist der Zeiten zu versetzen;
Zu schauen, wie vor uns ein weiser Mann gedacht,
Und wie wir’s dann zuletzt so herrlich weit gebracht.
Zum Einstieg liefern wir eine Tabelle, die die unterschiedliche Auslegung von Führungsfähigkeiten für drei Generationen dokumentiert: Baby Boomer, Generation X und Generation Y. mehr →
Kritikfähige Manager sehen es gerne, wenn ihre Mitarbeiter auch mal negatives Feedback anbringen, anstatt ihnen ständig bloß nach dem Mund zu reden. Jedoch resultiert das auch aus der Gewissheit, dass Mitarbeiter sich nicht trauen, absolut alles anzusprechen – daher bleiben eine Menge Fehltritte unkommentiert. Was muss ein Chef also tun, um herauszubekommen, was sein Team wirklich über ihn denkt?
Richtig: Gedanken lesen. Falls Sie selbst diese Kunst nicht beherrschen, ist diese Liste genau das Richtige für Sie: Wir nennen 25 Gedanken, die Ihnen ein Mitarbeiter nie ins Gesicht sagen würde – den der eine oder andere aber fast sicher schon einmal hatte. Derbe Beleidigungen und haltlose Vorwürfe haben wir außen vor gelassen und konzentrieren uns stattdessen auf Dinge, an denen Sie etwas ändern können. Wenn Sie denn wollen. mehr →
Elf Werktage pro Quartal sind deutsche Manager reisebedingt nicht im Büro. Und wenn sie auf Geschäftsreise gehen, lassen sie sich das einiges kosten: Rund 8400 Euro geben sie im Schnitt für ihre Geschäftsreisen pro Quartal aus, so das Ergebnis einer Befragung des Marktforschungsunternehmens Coleman Parkes im Auftrag von Hewlett-Packard.
Ebenfalls interessant: Trotz der angespannten Wirtschaftslage fliegt die Mehrzahl der Führungskräfte komfortabel. Durchschnittlich 70 Prozent der Geschäftsreisenden buchen ausschließlich die Business oder First Class. Weitere zwei Prozent nutzen gar firmeneigene Jets. Nur 13 Prozent der deutschen Führungskräfte greifen auch auf Langstreckenflügen auf die günstigere Variante „Economy Class“ zurück.
Seit einem halben Jahr arbeitet Steffen Rochau bei Internetstores in Esslingen als Social Media Manager. Um Beziehungen zu Kunden und Interessierten zu pflegen, setzt er auf den Community-Dialog via Facebook. Das Unternehmen ist spezialisiert auf den Onlinehandel von Fahrrad- und Fitnessprodukten, zu den bekanntesten der insgesamt 15 Webshops gehören fahrrad.de und fitness.de. in einem Erfahrungsbericht beschreibt Rochau seinen Alltag als einer der wenigen ersten Social Media Manager in Deutschland.
Ganz ehrlich, dass unser Facebook-Einstieg bereits nach wenigen Monaten so viel Zuspruch findet, hat mich überwältigt. Fast 5000 User zählt die Fangemeinde von fahrrad.de seit dem Startschuss im April. Und täglich werden es mehr.
Um unsere Freude richtig einordnen zu können, muss man wissen, mehr →
Wer lügt, hat Stress. Deshalb verraten sich viele Lügner auch immer wieder durch sogenannte Mikrogesten, wie etwa Nasekratzen, Wegschauen, Fingerfuchteln. Eine neue Studie zeigt nun allerdings: Wer Macht besitzt, entspannt beim Lügen eher noch. Und wird daher seltener entlarvt.
Die Wahrheit ist: Die Welt will belogen werden. Sechs von zehn Deutschen sind überzeugt, dass sich Ehrlichkeit nicht immer auszahlt. Fast jeder Zweite meint, dass einem die Wahrheitsliebe leicht als Naivität ausgelegt werden könne und weit mehr als jeder Dritte glaubt sogar, dass zur Lüge greifen muss, wer Karriere machen will. Kurzum, lügen gehört zum Alltag wie Zähneputzen oder Stuhlgang.
Durchschnittlich wird der Mensch alle acht Minuten belogen, hat der Psychologe Gerald Jellison von der Universität von South Carolina ermittelt. Während einer zehnminütigen Konversation belügen sich 60 Prozent aller Gesprächspartner bis zu drei Mal. Solche beiläufigen Flunkereien sind den Urhebern im Augenblick der Konversation meist gar nicht bewusst, machen aber fast ein Drittel aller Lügen aus. Der Rest: 41 Prozent der Menschen lügen, um sich Ärger zu ersparen und keine Verantwortung für das eigene Handeln übernehmen zu müssen, 14 Prozent um sich das Leben zu erleichtern, acht Prozent, um die eigene Beliebtheit zu steigern und sechs Prozent aus purer Faulheit. mehr →
Nette, hilfsbereite Kollegen sind der Humus auf dem das gute Betriebsklima gedeiht. Solche Mitarbeiter mag jeder. Sie machen das Leben leichter – das eigene vor allem. Nie schlagen sie eine Bitte aus oder lehnen Hilfe ab. Wenn andere schon murren oder offen rebellieren, opfern sie sich immer noch selbstlos auf. Das ist, keine Frage, ungeheuer sozial, aber auch ungeheuer blöd. Wer anderen seine Hilfe allzu bereitwillig zukommen lässt, zahlt dafür einen hohen Preis: Nicht nur, dass sich derjenige hernach fühlt wie ein Teebeutel nach dem dritten Aufguss, er erledigt auch die Arbeit anderer.
Natürlich sind von dieser Gefälligkeitsfalle nicht nur Mitarbeiter betroffen – auch Chefs können schnell zum Opfer werden. Rückdelegation heißt das Problem in der Fachsprache. Der Mitarbeiter kommt rein und sagt: „Chef, haben Sie gerade mal eine Minute? Wir haben da dieses Problem…“ Zack – schon hat der Chef das Problem und muss die Lösung selber finden. Dumm gelaufen.
Allerdings wird dabei dann kostbare Zeit gebunden und die Führungskraft degeneriert zur Fachkraft. Fürs Führen jedenfalls bleibt immer weniger Zeit, je mehr Aufgaben anderer sich der Manager einfängt. Damit auch Sie nicht in diese Delegationsfallen tappen, hier… mehr →