Von Jochen Mai // 12 Kommentare

Der Ruf im Netz – Was Manager und Personaler dazu sagen

Das Internet nimmt immer größeren Einfluss auf den beruflichen Erfolg. Egal ob Manager oder Mitarbeiter: Alle müssen ihre Online-Präsenz zunehmend aktiver gestalten, um ihre Karrierechancen zu verbessern. Dies ergaben jetzt gleich zwei Befragung, die der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) und die LAB Personalberatung in Düsseldorf exklusiv für die WirtschaftsWoche durchführten (siehe Details unten). mehr

Von Jochen Mai // 17 Kommentare

Chefsache – Der Boss in Zahlen*

  • Vier von fünf deutschen Managern arbeiten mehr als 50 Stunden pro Woche, 96 Prozent arbeiten auch am Wochenende.
  • Nahezu 90 Prozent der deutschen Führungskräfte leiden unter Stress.
  • 87 Prozent setzen auf den Ausgleich durch Familienleben und Partnerschaft, 70 Prozent dagegen auf Schlaf.
  • 59 Prozent der deutschen Vorgesetzten vertrauen ihren Mitarbeitern, aber nur 53 Prozent der Deutschen vertrauen ihren Chefs. Ihren Kollegen vertrauen hingegen 68 Prozent der Mitarbeiter.
  • 75 Prozent der Manager geben zu, mit Hilfe von E-Mails ihre Geschäftspartner oder Kollegen zu belügen.
  • Jede zweite Führungskraft beklagt inzwischen ein schlechtes Gewissen im Job. Jeden zehnten Manager quält das Gewissen einmal pro Woche.
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Job, Studie 17
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Gratwanderung – Vom Kollegen zum Chef

Eine Beförderung – so sehr sie auch dem Ego schmeichelt – ist eine Medaille mit zwei Seiten: Gestern noch Kollege, heute Vorgesetzter – da schlagen Freundlichkeiten, sogar Freundschaften schnell in Distanz um, Informationsquellen versiegen, und selbst Neid und Missgunst können mitschwingen. Plötzlich muss man gegenüber Menschen, mit denen man sich gestern noch solidarisch fühlte, Macht ausüben. Erschwert wird das womöglich noch durch einen heimlichen Mitbewerber. Je nachdem, ob die Position längere Zeit vakant war, wurde er vielleicht gebeten, den Job übergangsweise zu übernehmen. Oft entwickeln solche Interimsvertreter daraus später einen Anspruch auf den Posten oder für eine Sonderrolle im Team. Es wäre ein sicherer Fehler, diesen Typen anschließend links liegen zu lassen: Schweigen reicht schon, um gegen sich Stimmung zu machen, weil Mitarbeiter trotz aller Ambivalenz immer heimlich koalieren. mehr

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Versetzt – Was der Arbeitgeber darf

turmAm 12. Oktober 1492 schrieb Christoph Kolumbus in sein Bordbuch: „Ich kniete nieder, als ich festen Boden unter den Füßen hatte und dankte Gott, indem ich die Erde küsste.“ Der Mann war so beseelt wie erleichtert als er nach eintöniger und zermürbender Seereise endlich sein Indien entdeckte, das eigentlich Amerika war. So ein Tapetenwechsel alle paar Jahre erweitert auch heute noch den Horizont und hält geistig fit. Ein neuer Job hilft, sich in ein neues, vielleicht größeres Aufgabenfeld einzuarbeiten, lieb gewonnene Marotten durch die neuen Kollegen zu hinterfragen und lähmende wie grämende Routinen durch neue Ideen zu verdrängen. Schön, wenn das ein selbstgesteuerter Prozess ist. Es gibt aber auch die unfreiwillige Variante: die Versetzung. Und dann?
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Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Chef oder Chefin? – Lieber einen Mann!

Könnten sich Mitarbeiter das Geschlecht ihres Chefs aussuchen, so würde sich die Mehrheit für einen Mann entscheiden. Vor die hypothetische Wahl gestellt, plädierte ein Drittel der Befragten (35 Prozent) für einen männlichen Vorgesetzten, für einen weiblichen Boss votierten dagegen nur 14 Prozent. Allerdings, das muss man dazu sagen: Der Hälfte aller Beschäftigten in Deutschland (52 Prozent) war das Geschlecht der eigenen Führungskraft schnuppe. So das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des IFAK Instituts unter 2000 Erwerbstätigen in Deutschland. mehr

Job, Studie 1
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Mann-o-Mann – Testosteron verantwortlich für Autismus?

Ist das Männlichkeits-Hormon Testosteron verantwortlich für Autismus? Wissenschaftler um Professor Simon Baron-Cohen von der Univerität Cambridge fanden heraus, dass Jungen und Mädchen, die vor ihrer Geburt mit diesem Hormon überversorgt waren, später auffällig oft typisch autistische Züge aufwiesen. Das unterstützt zugleich die These, dass Autisten nichts weiter als eine extreme Ausprägung eines männlichen Gehirns aufweisen – mit einem deutlichen Defizit, die Emotionen anderer zu entschlüsseln und darauf einzugehen (Empathieschwäche) sowie dem Hang, in seiner eigenen kleinen Welt (Sichtweise) zu verharren. mehr

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Kümmern, inspirieren, bewegen – Der Geist wahrer Leiterschaft

Führen heißt zu handeln – genauso wie sich zu kümmern, zu inspirieren, und andere dazu zu bewegen, selbst zu handeln. Es bedeutet aber auch seine Ziele zu teilen, die Werte ebenso repräsentieren, wie die Wünsche und Bedürfnisse, die Sehnsüchte und Erwartungen derer, die sie unterstützen sollen. Der Geist wahrer Leiterschaft wird darin sichtbar, wie sehr sich Führungskräfte für ihre eigenen Werte und Antriebe sowie die ihrer Gefolgsleute einsetzen, sie visualisieren und vorantreiben.

[James MacGregor Burns: "Leadership"]

Job, Zitat 0
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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen