Nette, hilfsbereite Kollegen sind der Humus auf dem das gute Betriebsklima gedeiht. Solche Mitarbeiter mag jeder. Sie machen das Leben leichter – das eigene vor allem. Nie schlagen sie eine Bitte aus oder lehnen Hilfe ab. Wenn andere schon murren oder offen rebellieren, opfern sie sich immer noch selbstlos auf. Das ist, keine Frage, ungeheuer sozial, aber auch ungeheuer blöd. Wer anderen seine Hilfe allzu bereitwillig zukommen lässt, zahlt dafür einen hohen Preis: Nicht nur, dass sich derjenige hernach fühlt wie ein Teebeutel nach dem dritten Aufguss, er erledigt auch die Arbeit anderer.
Natürlich sind von dieser Gefälligkeitsfalle nicht nur Mitarbeiter betroffen – auch Chefs können schnell zum Opfer werden. Rückdelegation heißt das Problem in der Fachsprache. Der Mitarbeiter kommt rein und sagt: „Chef, haben Sie gerade mal eine Minute? Wir haben da dieses Problem…“ Zack – schon hat der Chef das Problem und muss die Lösung selber finden. Dumm gelaufen.
Allerdings wird dabei dann kostbare Zeit gebunden und die Führungskraft degeneriert zur Fachkraft. Fürs Führen jedenfalls bleibt immer weniger Zeit, je mehr Aufgaben anderer sich der Manager einfängt. Damit auch Sie nicht in diese Delegationsfallen tappen, hier… mehr


Die Zeiten sicherer Jobs sind definitiv vorbei. Gerade in den Führungsetagen kommt es aber darauf an, bei einem Arbeitsplatzverlust möglichst schnell eine neue Position zu finden. Je länger Führungskräfte arbeitslos sind, desto schädlicher ist dies für ihre Karriere. Deshalb sollten Manager früh die Warnzeichen erkennen, dass ihr Job in Gefahr ist. Hierfür gibt es eine Reihe von Indizien, die einzeln oder in der Summe, Anzeichen für eine Jobgefährdung darstellen können. Welche das sind, zeigt die folgende Checkliste möglicher Warnsignale:
Mediale Öffentlichkeit ist als Phänomen längst nicht mehr auf die Unterhaltungsbranche und die Politik beschränkt. Auch die Wirtschaft findet zunehmend öffentlich statt. Es scheint einen wachsenden Konsens zu geben, dass eine Führungskraft ab einer bestimmten Ebene auch medial präsent sein muss. Hakt man bei Managern nach, die öffentlich stattfinden, wird der Eindruck oft bestätigt: Viele sind der Meinung, dass sie ohne mediale Präsenz ihre Karriere nicht ausbauen können beziehungsweise gar nicht erst gemacht hätten. 
Jeder zweite deutsche Manager (57,5 Prozent) sucht insgeheim nach einem neuen Job, so das Ergebnis einer repräsentativen Innofact-Umfrage im Auftrag von Rundstedt HR Partners unter rund 500 Führungskräften. Besonders interessant: Die Frauen sind mit 66,7 Prozent deutlich wechselbereiter als ihre männlichen Führungskollegen mit nur 56 Prozent der Befragten. 




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