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Rückdelegation – Wie Sie andere dazu bringen, ihren Job zu machen

Nette, hilfsbereite Kollegen sind der Humus auf dem das gute Betriebsklima gedeiht. Solche Mitarbeiter mag jeder. Sie machen das Leben leichter – das eigene vor allem. Nie schlagen sie eine Bitte aus oder lehnen Hilfe ab. Wenn andere schon murren oder offen rebellieren, opfern sie sich immer noch selbstlos auf. Das ist, keine Frage, ungeheuer sozial, aber auch ungeheuer blöd. Wer anderen seine Hilfe allzu bereitwillig zukommen lässt, zahlt dafür einen hohen Preis: Nicht nur, dass sich derjenige hernach fühlt wie ein Teebeutel nach dem dritten Aufguss, er erledigt auch die Arbeit anderer.

Natürlich sind von dieser Gefälligkeitsfalle nicht nur Mitarbeiter betroffen – auch Chefs können schnell zum Opfer werden. Rückdelegation heißt das Problem in der Fachsprache. Der Mitarbeiter kommt rein und sagt: „Chef, haben Sie gerade mal eine Minute? Wir haben da dieses Problem…“ Zack – schon hat der Chef das Problem und muss die Lösung selber finden. Dumm gelaufen.

Allerdings wird dabei dann kostbare Zeit gebunden und die Führungskraft degeneriert zur Fachkraft. Fürs Führen jedenfalls bleibt immer weniger Zeit, je mehr Aufgaben anderer sich der Manager einfängt. Damit auch Sie nicht in diese Delegationsfallen tappen, hier… mehr

Job, Liste 0
Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Antriebskraft – Was uns motiviert

Die Pointe gleich vorweg: Geld ist es nicht. Im Gegenteil: Geld ist ein denkbar schlechter Motivator. Das zeigen gleich eine ganze Reihe von Experimenten. Deren Fazit lautet fast immer so: Wenn man Menschen, die zuvor etwas freiwillig getan haben, für dieselbe Arbeit erst einmal Geld gibt, sinkt deren Engagement dramatisch. Studien der US-Psychologin Theresa Amabile von der Brandeis Universität zeigen zum Beispiel, dass Menschen Ziele weniger wertschätzen, wenn diese mit Geld honoriert werden. In einem Experiment forderte sie 72 Studenten auf, Poesie zu schreiben. Einige Studenten wurden mit der Aussicht auf Geld und Ruhm geködert, andere durch die Aussicht mit Worten zu spielen oder sich selbst auszudrücken – Ergebnis: Die monetär motivierten Autoren schrieben nicht nur weniger, sondern auch weniger gut. mehr

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Job in Gefahr? – So erkennen Sie die Warnsignale

Ein Gastbeitrag der Headhunter Hans Rainer Vogel und Daniel Detambel

Die Zeiten sicherer Jobs sind definitiv vorbei. Gerade in den Führungsetagen kommt es aber darauf an, bei einem Arbeitsplatzverlust möglichst schnell eine neue Position zu finden. Je länger Führungskräfte arbeitslos sind, desto schädlicher ist dies für ihre Karriere. Deshalb sollten Manager früh die Warnzeichen erkennen, dass ihr Job in Gefahr ist. Hierfür gibt es eine Reihe von Indizien, die einzeln oder in der Summe, Anzeichen für eine Jobgefährdung darstellen können. Welche das sind, zeigt die folgende Checkliste möglicher Warnsignale:
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Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Denkmal – Auch ohne Medienpräsenz lässt sich Karriere machen

Ein Gastbeitrag von dem Münchner Headhunter und Buchautor Marcus Schmidt

MarcusSchmidtMediale Öffentlichkeit ist als Phänomen längst nicht mehr auf die Unterhaltungsbranche und die Politik beschränkt. Auch die Wirtschaft findet zunehmend öffentlich statt. Es scheint einen wachsenden Konsens zu geben, dass eine Führungskraft ab einer bestimmten Ebene auch medial präsent sein muss. Hakt man bei Managern nach, die öffentlich stattfinden, wird der Eindruck oft bestätigt: Viele sind der Meinung, dass sie ohne mediale Präsenz ihre Karriere nicht ausbauen können beziehungsweise gar nicht erst gemacht hätten.

Ich halte das für einen Mythos.
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Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Das Manager-ABC – So werden Sie ein besserer Boss

Was zeichnet einen guten Manager aus? Was sind seine wichtigsten Führungswerkzeuge und -prinzipien?

Zugegeben, die Fragen sind schon vielfach gestellt und beantwortet worden. Auch hier. Allerdings eben meist nur als Stückwerk. Informationen, die man sich zusammensuchen muss. Deshalb jetzt die Essenz: das ABC für Top-Manager im Wortsinn (und solche, die besser werden wollen). mehr

ABC, Job 3
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Jobwechsel – Deutsche Manager sind auf dem Sprung

fireexitJeder zweite deutsche Manager (57,5 Prozent) sucht insgeheim nach einem neuen Job, so das Ergebnis einer repräsentativen Innofact-Umfrage im Auftrag von Rundstedt HR Partners unter rund 500 Führungskräften. Besonders interessant: Die Frauen sind mit 66,7 Prozent deutlich wechselbereiter als ihre männlichen Führungskollegen mit nur 56 Prozent der Befragten. mehr

Job, Studie 1
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Scheinwert – Kompetent aussehende Manager verdienen mehr

Man kann sagen, es sei oberflächlich. Man kann sagen, es habe letztlich nichts mit der Leistung zu tun. Man kann auch sagen: „Früher oder später kommt die Wahrheit ja doch ans Licht.“ Und in allen drei Fällen hätte man irgendwie Recht. Trotzdem lässt sich nicht von der Hand weisen, dass in der Wirtschaft im Allgemeinen und im Management im Besonderen das Image eine enorme Wirkung auf den beruflichen Erfolg hat. Und wenn man schon vom Image spricht, kann man auch gleich vom Aussehen reden. mehr

Job, Studie 0
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Erfolg in 7 Worten

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A United Prototype product. - Made with love in Cologne, Germany.
  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen