Verdienen Frauen wirklich so viel weniger als Männer? Und falls ja, woran liegt das? Laut einer OECD-Studie verdienen Frauen hierzulande im Schnitt 21,6 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Doch solche Statistiken täuschen zuweilen über die wahren Verhältnisse hinweg – was wir hier auch schon ausführlich diskutiert haben. Die folgende Infografik zeigt ebenfalls – wenn auch für amerikanische Verhältnisse – wie der sogenannte Gender Pay Gap entsteht, wann und wo. Zum Einen ist er oft gar nicht so groß (jedenfalls in den dargestellten Branchen), zum Anderen gibt es tatsächlich so etwas wie einen Babyknick… mehr
Gender Pay Gap – Verdienen Männer wirklich so viel mehr als Frauen?
Warum Frauen und Männer gleich bezahlt werden und dennoch unterschiedlich verdienen
Ein Gastbeitrag von Conrad Pramböck
Das Wichtigste vorweg: Es gibt hierzulande keine generelle, grundsätzliche Benachteiligung von Frauen in Gehaltsfragen. Aktionen wie jüngst der Equal Pay Day, die auf die Schließung der Einkommensschere pochen, sind irreführend und inhaltlich unrichtig. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist heute bereits erreicht. Frauen und Männer verdienen im Schnitt für den selben Job genau gleich.
Wenn Sie diese Erkenntnis aus dem Grund ablehnen, weil ich ein Mann bin, begehen Sie eine Diskriminierung aufgrund des Geschlechts. Also lesen bitte Sie weiter, wenn Sie an einer inhaltlichen und nicht bloß polemischen Auseinandersetzung mit dem Thema interessiert sind. mehr
Bildung lohnt sich – Jedes Jahr Büffeln bringt 5 Prozent mehr Gehalt
Eine längere Ausbildung zahlt sich aus. Für Frauen meist sogar noch mehr als für Männer. Laut einer gerade erschienenen Studie (PDF) des Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) bringt ein zusätzliches Jahr Bildung später ein Gehaltsplus von fünf Prozent. Ein Beschäftigter, der beispielsweise 16 Jahre in seine Bildung investiert hat, hat also über das ganze Erwerbsleben hinweg im Durchschnitt ein um 25 Prozent höheres Einkommen zu erwarten als jemand, der das Bildungssystem nach elf Jahren verlassen hat. Fachleute sprechen in dem Zusammenhang vom Mincer-Koeffizient oder von Bildungsrendite. mehr
Vertrauensindex 1/2012 – Wem die Deutschen im Job vertrauen
Egal, was sie auch tun – die Mitarbeiter vertrauen ihren Chefs. Jedenfalls die große Mehrheit von 81 Prozent. Das ist sogar ein Prozentpunkt mehr als im dritten Quartal 2011. Im Gegensatz zum Vorjahr hat sich der Vertrauensbonus, den Mitarbeiter ihren Vorgesetzten gewähren, in diesem Jahr praktisch bei allen auf diesem Niveau eingependelt: Männer, Frauen, Beschäftigte im Weste oder Osten – vier von fünf glauben ihrem Chef. Zu diesem Ergebnis kommt der repräsentative Vertrauensindex, den der Wirtschaftsverband der führenden PR-Agenturen (GPRA) und dem Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid regelmäßig erstellt, jedes Quartal aktualisiert und der der Karrierebibel exklusiv vorliegt. mehr
Heute ist Equal Pay Day – Rote Taschen und rund 22 Prozent weniger Gehalt
Falls Ihnen heute vermehrt Frauen mit roten Handtaschen im Straßenbild auffallen – das ist kein modischer Trend! Vielmehr demonstrieren die Frauen mit diesem Symbol gegen die Ungleichbehandlung bei der Bezahlung im Job. Heute, am 23. März, ist der sogenannte Equal Pay Day (EPD). Er markiert jenen Tag im Jahr bis zu dem Frauen rein rechnerisch länger arbeiten müssen, um das Gehaltsniveau eines Mannes zu erreichen. Und die roten Handtaschen sollen ein Hinweis auf die roten Zahlen im Portemonnaie der Frauen sein. mehr
Gehaltsunterschiede – Akademikerinnen werden im Schnitt 21,5 Prozent schlechter bezahlt als Männer
Morgen ist Equal Pay Day (EPD). Er markiert jenen Tag im Jahr bis zu dem Frauen rein rechnerisch länger arbeiten müssen, um das Gehaltsniveau eines Mannes zu erreichen. Und leider ist der Unterschied noch immer ein enormer. Gerade flattert mir dieses Erhebung (rund 10.200 Befragte) der Hans Böckler Stiftung (PDF) in den Feedreeder. Danach verdienen auch Frauen mit akademischem Abschluss, also in hochqualifizierten Jobs, weniger als ihre männlichen Kollegen – und zwar Frauen mit Bachelor von einer Fachhochschule ebenso wie mit Master von einer Universität oder gar mit Promotion. mehr
Falsche Bescheidenheit – Männer sollten im Vorstellungsgespräch besser forsch auftreten
Bescheidenheit ist eine Zier – weiter kommt man ohne ihr. Besonders als Mann und im Bewerbungsgespräch. Es ist schon ein bisschen stereotyp, was Laurie Rudman von der Rutgers Universität in New Jersey herausgefunden hat: Insbesondere männliche Personalentscheider mögen an männlichen Bewerbern nicht, wenn diese zu moderat und bescheiden auftreten. Kurz gesagt: Es lässt sie weniger ambitioniert, schwächer und unsicherer erscheinen. Das gilt zwar bei weiblichen Jobaspiranten genauso. Männer aber kostet der bescheidene Auftritt ungleich mehr Sympathiepunkte. mehr





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