Ich brauch jetzt ‘nen Kaffee…, denken Sie vielleicht gerade. Können wir verstehen, geht uns in der Redaktion oft genauso. Doch, Moment! Koffein gibt Ihnen zwar vorübergehend neuen Schwung, aber zuviel davon – und Ihre Finger tanzen Riverdance auf der Tastatur. Mehr noch: Wer mehr als fünf Tassen Kaffee am Tag trinkt, könnte davon Halluzinationen bekommen. Das jedenfalls meint Professor Simon Crowe von der australischen La Trobe Universität in Melbourne. Als er die Auswirkung von Koffein und Stress an 92 Probanden untersuchte, stellten er und seine Kollegen bald fest: Ein hoher Koffeinspiegel kombiniert mit Alltagsstress führt zu einem erhöhten Risiko einer Sinnestäuschung. mehr
Unser täglich Koffein… – 10 Dinge, die Sie über Kaffee wissen sollten
Vertrauensfrage – Wem Männer und Frauen vertrauen
Männer und Frauen vertrauen Fremden aus ganz unterschiedlichen Motiven, fanden die US-Psychologen Marilynn Brewer und William Maddux von der Ohio-State-Universität in Columbo heraus: Bei den Männern reichte schon eine Art symbolische Beziehung, um Fremden zu glauben zu schenken. In dem dazugehörigen Experiment war das der Umstand, an derselben Uni studiert zu haben wie der andere. Frauen dagegen waren anspruchsvoller: Sie benötigten eine persönliche Bindung zu dem Fremden – und sei es nur indirekt über einen guten Freund, der die Person kannte.
Onliner-Atlas 2009 – Wie die Deutschen das Internet nutzen
Annähernd 70 Prozent der Deutschen sind inzwischen online, das entspricht rund 46,3 Millionen Menschen über 14 Jahren. Verglichen mit dem Vorjahr ist das ein Anstieg um vier Prozentpunkte, so das Ergebnis des repräsentativen Onliner-Atlas 2009 (siehe rechts), den die Initiative D21 in Zusammenarbeit mit TNS Infratest in diesen Minuten in Berlin der Öffentlichkeit vorstellt. Noch immer ist es so, dass die Männer mit einem Anteil von 76,1 Prozent (2008: 72,4 Prozent) am stärksten das Internet nutzen. Von den Frauen sind nur 62,4 Prozent online (Vorjahr: 58,3 Prozent), dafür ist bei ihnen das Internet-Interesse stärker gestiegen als bei den Männern. Die Breitband-Nutzung (DSL) bleibt indes bei allen Haushalten mit einem Anteil von 61,5 Prozent die mit Abstand dominanteste Zugangsform.
Weniger erfreulich (aber auch nicht überraschend) ist, dass das Internet vor allem von höher gebildeten Bundesbürgern genutzt wird. Immerhin: Der Anteil derjenigen mit einfacher Bildung steigt leicht.
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Karrierefaktoren – Oder warum Frauen nicht Chef werden
Hmm, gerade lese ich eine Kolumne von David Brooks in der New York Times. Darin beschreibt er wichtige Eigenschaften von erfolgreichen CEOs. Man könnte auch sagen, er charakterisiert Karrierefaktoren. Immerhin beruft er sich dabei auf eine Studie von Steven Kaplan, Mark Klebanov und Morten Sorensen mit dem schönen Titel: “Which C.E.O. Characteristics and Abilities Matter?”. Dabei wurden die Persönlichkeiten von 316 Top-Managern analysiert und verglichen. Heraus gekommen ist eine Art Liste von von Eigenschaften, die die Erfolgreichen eint, beziehungsweise Charakterzüge, die ihnen offenkundig fehlen oder für den Aufstieg allenfalls eine untergeordnete Rolle spielen:
| So sind die CEOs | So sind sie nicht |
|---|---|
| Analytisch | Flexibel |
| Beharrlich | Teamorientiert |
| Gründlich | Sensibel |
| Detailversessen | Gute Zuhörer |
| Organisiert | Empathisch |
| Resolut | Warmherzig |
| Verlässlich | Liebenswürdig |
| Linear | Gut ausgebildet |
Rollenmuster – Geschlecht als Karrierebremse?
33 Prozent der Frauen (in der Schweiz) fühlen sich wegen des Geschlechts in ihrer Karriere benachteiligt. 25 Prozent der Frauen sehen durch Familien- und Kinderbetreuung ihre Aufstiegschancen beeinträchtigt. 50 Prozent der Frauen wünschen sich einen Job, der genügend Flexibilität für Karriere und Familie bietet. 24 Prozent der Frauen weltweit sind davon überzeugt, wegen des Geschlechts im Beruf langsamer vorankommen. Nur 4 Prozent der Männer fühlen sich in ihrer Karriere benachteiligt. 55 Prozent der männlichen Führungskräfte meinen, schneller aufzusteigen als ihre Kolleginnen. In China sagen dies sogar beinahe alle Männer (90 Prozent). mehr
Rote Handtasche – Trotz Equal Pay Day: Frauen verdienen 23 Prozent weniger
Falls Ihnen heute vermehrt Frauen mit roten Handtaschen im Straßenbild auffallen – das ist kein modischer Trend, sondern vielmehr ein Symbol für die Ungleichbehandlung: Heute, am 20. März, ist „Equal Pay Day“. Er markiert den Tag im Jahr bis zu dem Frauen länger arbeiten müssen, um das Gehaltsniveau eines Mannes zu erreichen. Denn Frauen verdienen hierzulande noch immer durchschnittlich 23 Prozent weniger als Männer. Nach einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) klaffen die Saläre von Männern und Frauen heute sogar mehr auseinander als in den Neunzigerjahren. mehr
Frauenquoten – Notwendigkeit oder Nötigung?
Neulich bekam ich wieder so eine Pressemitteilung, Tenor: Mehr Frauen in Ingenieurstudiengängen. Die Frauenfrage ist ein heikles Thema. Die Frauenfrage besteht darin, dass die Frauen mit ihrem Los und der gesellschaftlichen Rollenverteilung unzufrieden sind. Deshalb gibt es seit den achtziger Jahren Frauenquoten. Die Frauenquoten sollten die Gleichstellung von Männern und Frauen in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft sicherstellen. Das war ein Flop. In vielen so genannten Männerberufen liegt der Frauenanteil noch heute deutlich unter 20 Prozent, in Chefetagen sowieso. Trotzdem ist die Frauenquote in meinen Augen eine biologische Konstante. Im Tierreich etwa gibt es bis heute eine klare Rollenverteilung: Er jagt – mal Beute, mal Weiber –, sie frisst und kriegt seine Kinder. Alle sind glücklich, keiner meckert. Trotzdem gibt es Frauenquoten. Nämlich bei der Geburtenrate.
Faszinierend daran finde ich die Tatsache, dass manche Tiere manipulieren können, welches Geschlecht ihre Nachkommen haben. Bei den meisten Reptilien zum Beispiel entscheiden nicht X- oder Y-Chromosom im Samen über das Geschlecht, sondern die Temperatur der Eier beim Ausbrüten. Es ist sogar empirisch nachgewiesen, dass Weibchen so instinktiv die Frauenquote beim Nachwuchs regulieren. Echt wahr. mehr





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