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Adventskalender (9) – Humor macht Männer erfolgreich


Frauen genießen einen guten Witz offenbar mehr als Männer, aber nur, weil sie nicht so oft erwarten, dass der wirklich witzig ist, so das Ergebnis einer Studie der Stanford Universität. Davon profitieren vor allem Männer. Denn wie wiederum eine Studie von Eric Bressler von der McMaster Universität ergeben hat, macht Humor Männer attraktiver für das weibliche Geschlecht. Mehr noch: Männer scheinen das instinktiv zu wissen, hat Brassler festgestellt. Sobald Frauen in ihrer Nähe sind, reißen sie prompt mehr Witze (nur eben nicht immer gute). Macht nichts, Hauptsache beide lachen hinterher. Denn Lachen verbindet und macht erfolgreich. Untersuchungen von Chris Robert, einem Management-Professor an der Universität von Missouri-Columbia haben wiederum gezeigt, dass lustige Menschen ihr Ansehen steigern sowie eher erinnert, weiterempfohlen und befördert werden.

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Bewerbung – Schöne Frauen haben Nachteile, Männer nicht

Attraktivität – sie hat nicht nur Vorteile. Vor allem nicht im Job. Vor allem bei Frauen. Schöne Frauen haben Nachteile bei der Bewerbung – das ist die Quintessenz einer israelischen Studie. Und noch erstaunlicher: Bei Männern ist es genau anders herum.

Zu diesem Ergebnis kommt der Ökonom Bradley Ruffle von der Ben-Gurion Universität in Be’er Scheva. Zuvor hatten er und sein Team Profilbilder von Studenten eingesammelt und acht davon ausgewählt, die als unterschiedlich attraktiv eingestuft wurden – von extrem gutaussehend bis so lala. Dann präparierten die Wissenschaftler damit 5312 Bewerbungen für 2656 Stellenanzeigen, also pro vakantem Job zwei Bewerbungsmappen. Das heißt, genau genommen verschickten sie nur sechs Bewerbungstypen mit fiktiven Lebensläufen: vier mit den Varianten der zuvor ausgewählten Fotos und zwei ganz ohne Foto. Dazu muss man wissen, dass es in Israel Bewerbern überlassen bleibt, ein Bewerbungsfoto mitzuschicken oder nicht.

Die Rücklaufquote von 14,5 Prozent sprach für sich: Die besten Chancen zum Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden, hatten attraktive Männer. Sie wurden doppelt so oft eingeladen wie Bewerber mit Durchschnittsfoto. Im Detail sah das dann so aus: mehr

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Überstunden – Jeder zehnte Arbeitnehmer arbeitet mehr als 48 Stunden pro Woche

Zuerst die gute Nachricht: 2009 betrug die durchschnittliche Wochenarbeitszeit von Erwerbstätigen 35,8 Stunden. Jetzt die schlechte: Einige Berufsgruppen arbeiten deutlich länger, so eine Erhebung des Statistischen Bundesamts. 9,9 Prozent der Erwerbstätigen (das entspricht 3,8 Millionen Menschen) gaben an, dass sie regelmäßig mehr als 48 Stunden pro Woche arbeiten, 4,3 Prozent (1,7 Millionen) sogar 60 Stunden pro Woche und mehr. Fast jeder zweite Selbstständige (47,4 Prozent) ist ebenfalls von überlangen Arbeitszeiten betroffen.

Je nach Berufsfeld unterscheiden sich Arbeitszeiten noch erheblicher. Bei Führungskräften etwa sind überlange Arbeitszeiten nahezu die Regel: 38,5 Prozent der Manager arbeiten mehr als 48 Wochenstunden. Jede fünfte Führungskraft ist sogar 60 Stunden und mehr im Dienst. mehr

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Hin und weg – Frauen wechseln doppelt so oft den Job wie Männer

Managerinnen wechseln den job doppelt so häufig wie ihre männlichen Kollegen. Das ergab jetzt eine Untersuchung des Ökonomie-Professors John Becker-Blease von der Oregon State Universität und seiner Kollegin Loyola Marymount vom dort ebenfalls angesiedelten Trinity College, für die das Duo die Daten von insgesamt rund 1500 Unternehmen auswertete.

Resultat: 7,2 Prozent der weiblichen Führungskräfte wechselten im untersuchten Zeitraum den Job – im Gegensatz zu nur 3,7 Prozent ihrer Manager-Kollegen. Dabei machte es keinen Unterschied, ob die Führungskräfte freiwillig im Job ausschieden oder gegangen wurden: in beiden Fällen lag die Wechselquote der Frauen deutlich über der der Männer. Letzteres heißt aber nicht zwangsläufig, dass Frauen den schlechteren Job machten und nur deshalb öfter gefeuert wurden. mehr

Job, Studie 2
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Frauenanteil – Gründe für die gläserne Decke

In 14 Prozent aller deutschen Haushalte verdienen die Frauen heute mehr als die Männer. Das klingt wenig, aber vor zehn Jahren waren es nur 6 Prozent. In rund der Hälfte aller deutschen Unternehmen hat man inzwischen Programme zur weibliche Karriereförderung entwickelt. In fünf europäischen Ländern kommt demnächst eine 40-Prozent-Klausel nach norwegischen Beispiel zum Tragen, dann müssen in den Aufsichtsräten großer Unternehmen 40 Prozent Frauen vertreten sein. Warum?

Ganz einfach: Die Frauen kommen – auch auf die Chefetagen. Bis dahin muss sich allerdings noch einiges ändern, was wiederum die Zahlen des DIW beweisen… mehr

Job, Studie 4
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Top-Arbeitgeber – Männer wollen Geld, Frauen Flexibilität

DaumenDaumenrunterWas macht einen Arbeitgeber attraktiv? Offenbar wird das von Männern und Frauen recht unterschiedlich bewertet. Während etwa die Mehrheit der Männer in Führungspositionen (67 Prozent) eine leistungsbezogene Bezahlung als Hauptkriterium für einen attraktiven Arbeitgeber ausmacht, legen Frauen vor allem Wert auf flexible Arbeitszeitmodelle (67 Prozent), so das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der Personalberatung von Rundstedt HR Partners unter rund 500 Führungskräften.

Natürlich ist die angemessene Vergütung auch für Frauen nicht irrelevant. Das Kriterium folgt bei ihnen mit 63 Prozent der Stimmen immerhin schon auf Platz 2. Der dritte Platz ist aber schon wieder deutlich mit dem ersten verbunden: 53 Prozent der weiblichen Führungskräfte bewerten die Attraktivität eines Arbeitgebers besonders hoch, wenn dieser Optionen schafft, um Beruf und Privatleben besser zu vereinbaren – beispielsweise durch Kinderbetreuungs- oder Sportangebote.

Bei den männlichen Führungskräften zeigt sich ein anderes Bild: mehr

Job, Studie 3
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Lebenserwartung – Reiche Frauen leben drei Jahre länger

Frauen mit hohem Arbeitseinkommen haben im Schnitt eine deutlich höhere Lebenserwartung als Frauen mit niedrigem Einkommen, so eine Studie (pdf) des DIW Berlin. „Frauen, die zu den oberen zehn Prozent der Verdiener gehören, leben etwa drei Jahre länger als Frauen aus den niedrigsten zehn Prozent“, erklärt Friedrich Breyer, Autor der Studie und Forschungsprofessor am DIW. Als Grund hierfür vermutet er allerdings nicht das Einkommen, sondern vielmehr das meist dahinter steckende höhere Bildungsniveau, das wiederum ein stärkeres Gesundheitsbewusstsein nach sich zieht.

Untersucht wurde dafür eine Gruppe von Frauen, die alle mindestens 25 Jahre in die Rentenkassen eingezahlt hatten und zwischen 1994 und 2005 gestorben waren. Allerdings sei der Effekt bei Frauen nur etwa halb so stark wie bei Männern. Ohnehin sei dieser Effekt für Frauen viel schwieriger festzustellen, sagt Breyer. „Bei einer klassischen Rollenverteilung ist es ziemlich schwer, zwischen dem Arbeitseinkommen der Frau und dem Haushaltseinkommen zu trennen.“ Bei Männern sei dagegen das Haushaltseinkommen oft mit dem eigenen Einkommen identisch.

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen