“Der Journalismus hat sich dahingehend verändert, dass er nicht mehr nur in erster Linie Überbringer von Nachrichten ist, weil die Nachricht durch Überproduktion relativ wertlos geworden ist. Die Journalisten verkaufen mehr und mehr Analyse und Unterhaltung. Die Veränderung des journalistischen Marktes hat einen Druck zur Folge, sich zur Ware zu machen. Jeder Autor ist doch eine Inszenierung. Es gibt die Charaktermaske des ernsthaften, grüblerischen Leitartiklers. Die des spritzigen Feuilletonisten. Die des Krawallmachers. Wenn man anfängt, sucht man sich eine journalistische Charaktermaske aus.”
[Harald Martenstein im DWDL-Interview]
Journalismus 2.0 – Jeder Autor eine Inszenierung?
Wechselkurs – Fortschritt braucht Konstanz
Ich erinnere mich noch gut an den Science-Fiction-Film Stargate von Regisseur Roland Emmerich. Darin finden Wissenschaftler an einem alten, ägyptischen Ringtor sieben Symbole, wissen aber nicht so recht, was sie damit anfangen sollen. Bis zu der Schlüsselszene in der einer der Hauptdarsteller (James Spader) ihnen erklärt, es handele sich hierbei um Reisekoordinaten: In jedem dreidimensionalen Raum braucht man sechs Punkte, um das genaue Ziel zu lokalisieren – und einen siebten, konstanten für den Kurs. Oder anders gesagt: Wenn man nicht weiß, woher man kommt, kann man auch kein Ziel ansteuern. mehr
PR Desaster – Wenn Mitarbeiter unnötig die Marke beschädigen
Hier mal ein Beispiel für ein PR-Desaster: Wenn Mitarbeiter während ihrer Arbeitszeit verhaftet werden, sollten sie wenigstens Zeit haben, die Uniform zu wechseln…





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