Wohl jeder Mensch hat einen Tick, eine kauzige Angewohnheit, die unbewusst abläuft und deshalb von einem selbst kaum noch wahrgenommen wird – wohl aber von allen anderen. Die nennen das persönliche Ablaufprogramm dann gerne auch Marotte oder Spleen, Psychologen sagen dazu eher Übersprungshandlung. Aus manchen dieser Automatik-Handlungen können veritable Zwänge und Neurosen entstehen, andere quittieren wir mit einem verständnisvollen Augenzwinkern und wieder andere nerven – und zwar kolossal.
Was uns davon im Büro auf die Palme bringt, variiert freilich von Typ zu Typ. Dennoch scheint es ein paar Verhaltensweisen zu geben, die den Betriebsfrieden besonders stark gefährden. Auf Twitter habe ich deshalb heute dazu eine Umfrage gemacht, welche Kollegen-Marotten am meisten nerven. Herausgekommen ist dabei allerlei Buntes, aber auch einige Gemeinsamkeiten. Alle Formen von Profilierungssucht zum Beispiel bringen Kollegen unmittelbar in Rage. Ebenso alle Arten von Lärmbelästigungen wie lautes Seufzen oder Mit-den-Fingern-auf-den-Schreibtisch-trommeln.



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