Von Jochen Mai // 4 Kommentare

Spleen-Alarm – Welche Kollegen-Marotten am meisten nerven

Wohl jeder Mensch hat einen Tick, eine kauzige Angewohnheit, die unbewusst abläuft und deshalb von einem selbst kaum noch wahrgenommen wird – wohl aber von allen anderen. Die nennen das persönliche Ablaufprogramm dann gerne auch Marotte oder Spleen, Psychologen sagen dazu eher Übersprungshandlung. Aus manchen dieser Automatik-Handlungen können veritable Zwänge und Neurosen entstehen, andere quittieren wir mit einem verständnisvollen Augenzwinkern und wieder andere nerven – und zwar kolossal.

Was uns davon im Büro auf die Palme bringt, variiert freilich von Typ zu Typ. Dennoch scheint es ein paar Verhaltensweisen zu geben, die den Betriebsfrieden besonders stark gefährden. Auf Twitter habe ich Twitterblasedeshalb heute dazu eine Umfrage gemacht, welche Kollegen-Marotten am meisten nerven. Herausgekommen ist dabei allerlei Buntes, aber auch einige Gemeinsamkeiten. Alle Formen von Profilierungssucht zum Beispiel bringen Kollegen unmittelbar in Rage. Ebenso alle Arten von Lärmbelästigungen wie lautes Seufzen oder Mit-den-Fingern-auf-den-Schreibtisch-trommeln.

Hier die Ergebnisse der Umfrage im Einzelnen:

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Mies-Macher – Die schlimmsten Chefs und ihre Marotten

BürostuhlLaut einem Artikel im Harvard Business Review sind das die zehn fatalsten Fehler der schlimmsten Führungskräfte:

  • Es fehlt ihnen an Energie und Enthusiasmus.
  • Sie arrangieren sich mit ihrer eher mittelmäßigen Leistung.
  • Ihnen fehlt eine klare Vision oder Richtung.
  • Ihre Entscheidungen bleiben zweifelhaft.

Autorität

  • Echte Zusammenarbeit und Unabhängikeit lehnen sie ab.
  • Ihren Worten folgen nur selten entsprechende Taten.
  • Neue Ideen lehnen sie ab.
  • Sie lernen nichts aus (ihren) Fehlern.
  • Zwischenmenschliche Kompetenzen sucht man vergebens.
  • Sie verpassen es, Mitarbeiter weiterzuentwickeln.
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Nützliche Tools & Tipps

Bewerbungsfehler: 60 Todsünden
Gehaltsrechner: Was bleibt netto vom Brutto?
Arbeitszeugnis: Knacken Sie die Codes der Chefs
Fächerwahl: Welches Studium passt zu Ihnen?
A United Prototype product. - Made with love in Cologne, Germany.
  1. Entscheidungsfreude. Alles beginnt mit einer Entscheidung. Selbst wer sich nicht entscheiden will, trifft de facto eine Wahl. Die Erfolgreichen aber eint, dass sie diese schnell treffen und auch jederzeit anpassen können. Sie sind Schachspieler des Lebens, die sich auf Veränderungen sofort reagieren und ihre Strategien adaptieren können.
  2. Disziplin. Das klingt ein bisschen nach antiquierten preussischen Tugenden, ist aber ein wesentlicher Erfolgsschlüssel: durchhalten – auch wenn es keinen Spaß (mehr) macht. Dahinter steckt aber mehr: Willensstärke und Selbstkontrolle. Und letztlich auch Lernerfolg. Man könnte auch sagen: Dahinter steckt Biss.
  3. Entschlossenheit. Wahrscheinlich ist dies sogar die wichtigste Eigenschaft. Sie hat viel mit Biss gemein, geht aber darüber hinaus: Wer entschlossen ist, verfolgt sein Ziel unbedingt – selbst über anfängliche Niederlagen hinweg. Er fokussiert seine Kräfte, setzt Prioritäten, macht Unmögliches möglich. Oder kurz: Er hat unbedingten Erfolgswillen.
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Erfolgsschlüssel – Diese drei Eigenschaften haben alle Erfolgreichen gemeinsam