Der Ort, an dem Manager wie Mitarbeiter regelmäßig aneinander geraten und sich aneinander abarbeiten, der Kreativität wie Karrieren beflügeln kann, der die Stimmung eines Tages auf einen Schlag erhellen oder trüben oder einfach nur ein Hort maßloser Zeitverschwendung sein kann, dieser Ort der Öde oder Omnipotenz trägt einen Namen, der all das Hoffen und Hofieren, das Grummeln und Grauen darin hinter einer Fassade aus ausdrücklichem Rauputz verbirgt. Er heißt: Konferenzraum. mehr
Konferenzraumzone – Es gilt das gesprochene Wort
Nachklapp – Was Sie über Ostern verpasst haben
Sollten Sie über Ostern im Urlaub gewesen sein und deshalb dieses Blog nicht gelesen haben: Kein Problem! Auszeiten sind gut und wichtig. Regelmäßiges Lesen und Lernen aber auch. Deshalb, daher und darum als Leserservice hier noch einmal die wichtigsten Artikel der vergangenen zwei Wochen im Überblick. Natürlich gab es noch mehr. Aber da müssen Sie dann selber zurückblättern… mehr
Treffpunkt – 4 ungewöhnliche Tipps für bessere Meetings
Von dem kanadischen Schriftsteller Douglas Coupland („Generation X”) stammt das schöne Bonmot: „Es gibt drei Dinge die man nicht vortäuschen kann: eine Erektion, Kompetenz und Kreativität.“ Meetings versuchen aber genau das: Sie versammeln mehr oder weniger kreative oder kompetente Menschen in einem Raum in der Hoffnung, es käme eine geile Idee dabei heraus. Hoffnungslos! mehr
3-6-9 – Anleitung zum Querdenken
Wenn Meetings sich völlig uninspiriert und uneffektiv dahin ziehen, dann liegt das entweder an den völlig uninspirierten und uneffektiven Menschen, die dem Trauerspiel beiwohnen – oder an der Zusammensetzung des Teams. So sind sich Kreativitätsforscher heute einig, dass Gruppen umso kreativer arbeiten, je ungleicher sie sich zusammensetzen. Da, wo alle sofort einer Meinung sind, ähnlich ticken und ähnliche Talente mitbringen, kommt entweder nichts oder Murks heraus. Bestehen Teams hingegen aus möglichst unterschiedlich geprägten Menschen, mit unterschiedlichen Schwächen und Stärken, die durchaus durchschnittlich sein können, schlagen sie in Sachen Innovationskraft jede noch so brillante Crew aus Tausendsassas. mehr
Zu spät – Unpünktlichkeit ist gelebte Arroganz
„Unpünktlichkeit ist die Höflichkeit der Könige“, lautet ein Bonmot. Und es laufen derzeit eine Menge Könige herum. Die Leute kommen zu spät zur Arbeit, zu spät zu Meetings, sie sind säumig bei Projektabschlüssen, genauso wie bei Partys oder Rendezvous. Ein Ärgernis, das. Sogar ein großes.
Entschuldigt wird das gerne damit, dass der Deutsche ein Pedant sei. Kein anderer im globalen Dorf nehme die Zeit so ernst wie die teutonische Bürokratenseele. In Lateinamerika zum Beispiel sei immer noch pünktlich, wer zu einer Verabredung eine Stunde später erscheine – more or less. Mag sein. Aber Lateinamerika ist weit weg und hierzulande treibt das Versäumnis die Leute in den Wahnsinn. Nicht einmal nur hierzulande. Eine Umfrage des Personaldienstleisters Randstad etwa hat in den USA ermittelt, dass 54 der Arbeitnehmer vor Wut kochen, wenn sich die Leute notorisch verspäten. Getoppt wird das nur noch durch das Ärgernis Klatsch und Tratsch (60 Prozent). mehr
Fundstelle – Anregungen und Anstöße
Meetings effizienter gestalten? Ganz einfach: Halten Sie diese einfach im Stehen ab! Die Treffen werden so nicht nur kürzer (weil die Leute keine Lust haben, so lange zu stehen), sondern kommen auch schneller zum Punkt – getreu dem Parkinson’schen Gesetz, dass sich Arbeit immer so weit ausdehnt, wie Zeit dafür zur Verfügung steht.
[Gefunden bei Imgriff]
Schöne Idee: Buchrezensionen als Autorenvideo
BNet veröffentlicht Videozusammenfassungen von Büchern, die mit den Autoren selbst produziert werden. So bekommt man auch gleich ein Bild vom dem Menschen, der hinter den Thesen steckt. Zurzeit sind zwar erst zwei Clips online – dafür aber von Bestsellern: No Asshole Rule von Robert I. Sutton und Ignited von Vince Thompson.
Tipps für Redner, die Ihr Publikum einbeziehen:
- Die bewährteste Form ist, Fragenzu stellen – als kurze Meinungsumfrage (Wie würden Sie entscheiden?), als Quiz (Richtig oder falsch?) oder Zielgruppenanalyse (Sind heute Manager unter uns?).
- Stellen Sie kurze und kompakte Fragen! Nie mehr als zwei Sätze.
- Stellen Sie provokante oder ungewöhnliche Fragen, aber niemals ähnliche. Ausnahme: Sie fragen ganz bewusst am Anfang und am Ende des Vortrags dasselbe, um einen Sinneswandel im Publikum zu dokumentieren.
- Sie können aber das Publikum selbst Fragen stellen lassen. Aber Achtung: Klugschwätzer und Querulanten können die Dramaturgie zerstören. Wer das Mikrofon freigibt, sollte deshalb vorher überlegen, wie er auf solche Typen reagiert. Grundregel: Immer höflich und souverän bleiben.
- Niemals versuchen, gegen eine plaudernde Masse anzureden. Besser: Pausieren, bis alle still sind. Auch gut: etwas Rätselhaftes auf das Flipchart malen. Das macht die Leute neugierig und sie werden schneller still.
- Entschuldigen Sie sich niemals für Ihre Nervosität oder einen Blackout! Unnötig und peinlich. Versprecher lassen sich dafür zur spontanen Selbstironie nutzen.
- Sollte es keine Mikrofone für das Publikum geben, wiederholen Sie bitte die Statements oder Fragen aus dem Publikum. Nichts ist nerviger als eine Diskussion, die der Rest des Saals nicht mitverfolgen kann.
- Und: Überstrapazieren Sie keines Ihrer Stilmittel. Mehr als drei interaktive Elemente pro Vortrag sollte es nicht geben.
Und noch ein Bonmot zum Schluss:
Was ist der Unterschied zwischen einem Spinner und einem Visionär? Der Erfolg.
[Quelle unbekannt]
Schwarmintelligenz – Gemeinsam sind wir klüger
Panik kam auf. Am 21. Mai 1968 verlor die US Navy den Kontakt zu einem ihrer Atom-U-Boote im Nordatlantik, der USS Scorpion. War es aufgelaufen? Leck geschlagen? Explodiert? Vor allem aber: Wo war das Boot? Eine Suchaktion mitten im Atlantik wäre wie die Suche nach einer Nadel im Heuhaufen geworden – die Navy hatte einfach zu wenige Informationen über Unglücksursache und letzte Position des Unterseebootes. Also bildete man ein Team aus Technikern, Offizieren, Navigatoren, die allesamt überlegten, was passiert sein könnte: Wie schnell das Boot gefahren ist? In welche Richtung? Wie tief es fuhr? Und so weiter. All diese Einzelmeinungen fasste man anschließend zu einem Mittelwert zusammen – und tatsächlich: Das U-Boot lag nur 200 Meter neben den so errechneten Koordinaten. Bemerkenswert an diesem Ergebnis: Keiner der Experten hatte auf diesen Ort getippt. Es war allein die Summe aller Vermutungen. mehr





Twitter - 140 Tools, Tipps und Tricks
Einsplus - Tipps und Plugins für Google+
Corporate Blogs - 30 Themenideen
Shitstorm - So bändigen Sie ihn
55 Symptome - Sind Sie Social Media süchtig?
Gefällt mir - Omas Tipps für Social Media
Monitoring - Die wichtigsten Tipps und Tools
Dossier - So bauen Sie Ihre Eigenmarke im Netz
Leitlinien - Die 10 Social Media Gebote
Linkedin - 11 nützliche Tools für Ihr Profil
Xing - 10 Tipps für das perfekte Profil